Aachen: Rechter Redner bei
Die neofaschistische Aachener Burschenschaft "Libertas Brünn" lädt für
Freitag, den 11.05.2001, 20.00 Uhr zu einem Vortrag unter dem Titel "Sprachverfall und kulturelle Selbstaufgabe" ein. Als Referent wird Horst Hensel genannt.
Freitag, den 11.05.2001, 20.00 Uhr zu einem Vortrag unter dem Titel "Sprachverfall und kulturelle Selbstaufgabe" ein. Als Referent wird Horst Hensel genannt.
Aachen: Wieder rechter Redner bei der Burschenschaft "Libertas Brünn"
Die neofaschistische Aachener Burschenschaft "Libertas Brünn" lädt für
Freitag, den 11.05.2001, 20.00 Uhr zu einem Vortrag unter dem Titel "Sprachverfall und kulturelle Selbstaufgabe" ein. Als Referent wird Horst Hensel genannt.
Mit dieser Veranstaltung versucht die "Libertas Brünn" wieder einmal, die
Grauzone zwischen Neofaschismus und angebräuntem Konservatismus zu bedienen.
Horst Hensel als Person ist in der deutschen Medienlandschaft weitreichend
anerkannt und zunächst einmal rechtsextremer Gesinnung her unverdächtig.
Dennoch kann er in den letzten Jahren auf eine gewisse "Karriere" von
Auftritten in der rechtsextremen Szene zurückblicken.
Horst Hensel ist Vorstandsmitglied des "Verein deutsche Sprache e.V." mit
Sitz in Dortmund. Eine umfangreiche antifaschistische Recherche zu diesem
Verein findet sich hier...
http://www.dir-info.de/nachrichten/infolinks/01/03/0103011a4f826e.htm
Seine Reden schwingt Hensel in den letzten Jahren fast ausschließlich vor
"intellektuell"-rechtsextremen HörerInnen, so beispielsweise bei der
Braunschweiger Burschenschaft Thuringia.
Unter dem Titel seines Vortrags "Sprachverfall und kulturelle Selbstaufgabe"
hat Hensel bereits 1999 für die neofaschistische Zeitung "Junge Freiheit"
geschrieben.
Mitglieder der Burschenschaft "Libertas Brünn" sind in den letzten Jahren
verstärkt auch öffentlich durch rechtsextremistische Aufritte aufgefallen.
So fielen mehrere Liberten sogar beim Burschentag 1997 in Marburg unangenehm auf, und zwar durch Absingen der ersten Strophe des Deutschlandlieds.
Im Frühjahr 2000 organisierte die "Libertas Brünn" eine Veranstaltung mit
dem NPD-Vordenker und -Anwalt Horst Mahler.
Im Sommer 2000 beteiligten sich mehrere Aktive der "Libertas" an einem
Aufzug von Neonazis aus dem Spektrum der NPD/JN - unter ihnen wiederum Horst Mahler und die JN-Funktionäre Sascha Wagner, Torsten Craemer und Sascha Roßmüller - am Aachener Lindenplatz.
Wenige Wochen später war der NPD-Aktivist Jürgen Schwab zu einem - von
AntifaschistInnen verhinderten - Vortrag auf dem Liberten-Haus.
Zuletzt haben Oliver Harf und Thorsten Heinecke von der "Libertas Brünn" vor einigen Wochen am bundesweiten Aufmarsch militanter Neonazi- Gruppen in Würselen-Broichweiden teilgenommen.
Wir fordern weiterhin:
Keinen Fußbreit den Faschisten!
Weg mit der Burschenschaft "Libertas Brünn"!
Neonazi-Veranstaltungen und -Treffen behindern!
Fachschaft 7/1 Aachen, 9. Mai 2001
Die neofaschistische Aachener Burschenschaft "Libertas Brünn" lädt für
Freitag, den 11.05.2001, 20.00 Uhr zu einem Vortrag unter dem Titel "Sprachverfall und kulturelle Selbstaufgabe" ein. Als Referent wird Horst Hensel genannt.
Mit dieser Veranstaltung versucht die "Libertas Brünn" wieder einmal, die
Grauzone zwischen Neofaschismus und angebräuntem Konservatismus zu bedienen.
Horst Hensel als Person ist in der deutschen Medienlandschaft weitreichend
anerkannt und zunächst einmal rechtsextremer Gesinnung her unverdächtig.
Dennoch kann er in den letzten Jahren auf eine gewisse "Karriere" von
Auftritten in der rechtsextremen Szene zurückblicken.
Horst Hensel ist Vorstandsmitglied des "Verein deutsche Sprache e.V." mit
Sitz in Dortmund. Eine umfangreiche antifaschistische Recherche zu diesem
Verein findet sich hier...
http://www.dir-info.de/nachrichten/infolinks/01/03/0103011a4f826e.htm Seine Reden schwingt Hensel in den letzten Jahren fast ausschließlich vor
"intellektuell"-rechtsextremen HörerInnen, so beispielsweise bei der
Braunschweiger Burschenschaft Thuringia.
Unter dem Titel seines Vortrags "Sprachverfall und kulturelle Selbstaufgabe"
hat Hensel bereits 1999 für die neofaschistische Zeitung "Junge Freiheit"
geschrieben.
Mitglieder der Burschenschaft "Libertas Brünn" sind in den letzten Jahren
verstärkt auch öffentlich durch rechtsextremistische Aufritte aufgefallen.
So fielen mehrere Liberten sogar beim Burschentag 1997 in Marburg unangenehm auf, und zwar durch Absingen der ersten Strophe des Deutschlandlieds.
Im Frühjahr 2000 organisierte die "Libertas Brünn" eine Veranstaltung mit
dem NPD-Vordenker und -Anwalt Horst Mahler.
Im Sommer 2000 beteiligten sich mehrere Aktive der "Libertas" an einem
Aufzug von Neonazis aus dem Spektrum der NPD/JN - unter ihnen wiederum Horst Mahler und die JN-Funktionäre Sascha Wagner, Torsten Craemer und Sascha Roßmüller - am Aachener Lindenplatz.
Wenige Wochen später war der NPD-Aktivist Jürgen Schwab zu einem - von
AntifaschistInnen verhinderten - Vortrag auf dem Liberten-Haus.
Zuletzt haben Oliver Harf und Thorsten Heinecke von der "Libertas Brünn" vor einigen Wochen am bundesweiten Aufmarsch militanter Neonazi- Gruppen in Würselen-Broichweiden teilgenommen.
Wir fordern weiterhin:
Keinen Fußbreit den Faschisten!
Weg mit der Burschenschaft "Libertas Brünn"!
Neonazi-Veranstaltungen und -Treffen behindern!
Fachschaft 7/1 Aachen, 9. Mai 2001
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Ergänzungen