Erlebnisbericht aus Frankfurt

NazisRaus 02.05.2001 12:43 Themen: Weltweit
Versuch einer Zusammenfassung der Ereignisse in Frankfurt (ich war selbst da).
Frühmorgens zogen wir los (Auswärtige, wir kamen bei freundlichen Frankfurter Genossen in einer WG unter) richtung Bertramwiese (Treffpunkt der Faschos).
In der näheren Umgebung kontrollierten die Bullen massiv und verteilten Platzverweise. Wir umfuhren die Sache weiträumig und versuchten, uns von Norden dem Geschehen zu nähern.
Es hieß dann über Infotelefon, dass die Faschos mit Sonderzügen über die U Bahn Linie kommen. Daraufhin gingen wir zur U Bahn Strecke. Es wurden mehrmals Barrikaden auf den Schienen errichtet, die Reklametafeln einer Shell Tankstelle durften auch dafür herhalten, es gab Schienenblockaden (fast wie beim Castor).
Als dann die Züge kamen, wurden sie massiv mit Steinen eingedeckt, reihenweise gingen Scheiben zu Bruch. Die Verkehrsgesellschaft wird sich gut überlegen, ob sie nochmal Faschos ihre Züge zur Verfügung stellt.
Einige Faschos stiegen aus und warfen ebenfalls Steine in Richtung Demonstranten.
Nur durch massiven Wasserwerfereinsatz konnte die Polizei die Sachen unter Kontrolle bringen. Sie eskortierten die Faschos zur Bertramwiese.
Ursprünglicher Plan der Faschos war, zur Bundesbank zu laufen. Wir besetzten eine Kreuzung vor der Bundesbank, es wurden Barrikaden aus Müllkontainern gebaut, Leitplanken liefen plötzlich quer über die Straße.
Die Bullen kesselten das ganze, ebenso einige Hundert Meter weiter eine zweite Kreuzung.
Wir waren außerhalb des Kessels. Laut Infotelefon waren die Faschos die nächsten Stunden nur auf der Bertram-Wiese.
Gegen 17h (weiß nicht mehr genau?) hieß es dann, die Faschos bewegen sich Richtung Nordost (also von der Bundesbank weg), wir versuchten, sie noch zu erreichen. Wir waren dann bei einem Parkplatz, von wo aus wir die Busse der Faschos sehen konnten. Ein Stück weiter gab es nach Berichten anderer dann noch eine Straßenblockade vor den Bussen, diese wurden ebenfalls mit Steinen eingedeckt, Wasserwerfer kamen zu Einsatz. Allerdings gingen hier wohl leider keine Scheiben zu Bruch.

Fazit: Die Faschos konnten nicht marschieren, kein Fascho war in Frankfurt sicher und die Bullen waren total überfordert.
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Ergänzungen

danke, frankfurt

berlin 02.05.2001 - 15:00

Bullen total überfordert?

stw 02.05.2001 - 18:13
Ich war ab etwa 13 Uhr an der U-Bahnstation Miquels-Allee, bin danach mit der Demo zum Hauptzollamt (liegt zwischen Bertramswiese und Deutscher Bundesbank in der Nähe der geplanten Demoroute der Nazis) und als klar wurde, dass die Nazis nicht marschieren sondern zurück zu ihren Bussen geleitet wurden, bin ich mit vielen anderen zur Blockadekreuzug im Frankfurter Norden (an der Hügelstr. / Jean Monnet Str.) gekommen.

Die Antifas hatten es in den frühen Morgenstunden nicht verhindern können, dass die Nazis um 12 Uhr zur Betramswiese gelangen und dort eine Kundgebung abhalten konnten. Das zweite Ziel: (Verhindern dass die Nazis ihren Aufmarsch entweder in Richtung Europäische Zentralbank oder zur Deutschen Bank durchführen) wurde erreicht.

Interessant fand ich, dass es möglich war, per Verhandlungslösung mit den Bullen die südliche Blockadedemo recht nahe an die geplante Nazidemoroute zu verlegen. Womöglich war den Bullen zu dem Zeitpunkt (gegen 15 Uhr) schon klar, dass die Nazis gar nicht marschieren würden und nördlich aus Frankfurt geleitet werden sollten (damit hätten sie uns dann geleimt, da wir uns so eher von den Nazis entfernt hatten). Möglich wäre auch, dass eine gößere Blockadedemo in der Nähe der Naziroute zugelassen wurde, um das Verbot des Aufmarsches zu legitimieren (dann wäre es gut gewesen, dass wir uns darauf eingelassen hatten).

Das Bullenkonzept schien zu sein, erst die Bertramswiese und später dann den Abtransport grossräumig abzusperren. Das klappte am frühen Nachmittag relativ gut (die südliche Blockadedemo hätte gegen die vier Wasserwerfer auch nichts ausrichten können), aber konnte beim Abtransport zumindest die nördliche Blockade nicht verhindern (die meisten Antifas konnten dahin durchsickern).

Ohne grossen Knüppel- und Wasserwerfereinsatz räumten die Bullen die Kreuzung am späten Nachmittag in kurzer Zeit so weit, dass die Nazibusse durchfahren konnten.

Sekunden später (also vollkommen grundlos und zu einem Zeitpunkt, als es um nichts mehr ging) stürmten die Bullen auf die DemonstrantInnen los, und prügelten sie - unterstützt von den Wasserwerfern - von der Strasse.

Fazit:

Mir schienen die Bullen am 1. Mai in Frankurt keinesfalls "total überfordert" sondern eher locker und Herr der Lage. Die Frage der Frankfurter Antifas im Vorfeld, ob der Aufmarsch auf jeden Fall durchgeprügelt würde, oder ob hinreichend starke Proteste der Antifas auch den politischen Vorwand zum Verbot/Abbruch des Naziaufmarsches bieten würden, scheinen nun der 2. Version recht gegeben zu haben.

Bullen total überfordert?

stw 02.05.2001 - 18:17
Ich war ab etwa 13 Uhr an der U-Bahnstation Miquels-Allee, bin danach mit der Demo zum Hauptzollamt (liegt zwischen Bertramswiese und Deutscher Bundesbank in der Nähe der geplanten Demoroute der Nazis) und als klar wurde, dass die Nazis nicht marschieren sondern zurück zu ihren Bussen geleitet wurden, bin ich mit vielen anderen zur Blockadekreuzug im Frankfurter Norden (an der Hügelstr. / Jean Monnet Str.) gekommen.

Die Antifas hatten es in den frühen Morgenstunden nicht verhindern können, dass die Nazis um 12 Uhr zur Betramswiese gelangen und dort eine Kundgebung abhalten konnten. Das zweite Ziel: (Verhindern dass die Nazis ihren Aufmarsch entweder in Richtung Europäische Zentralbank oder zur Deutschen Bank durchführen) wurde erreicht.

Interessant fand ich, dass es möglich war, per Verhandlungslösung mit den Bullen die südliche Blockadedemo recht nahe an die geplante Nazidemoroute zu verlegen. Womöglich war den Bullen zu dem Zeitpunkt (gegen 15 Uhr?) schon klar, dass die Nazis gar nicht marschieren würden und nördlich aus Frankfurt geleitet werden sollten (damit hätten sie uns dann geleimt, da wir uns so eher von den Nazis entfernt hatten). Möglich wäre auch, dass eine gößere Blockadedemo in der Nähe der Naziroute zugelassen wurde, um das Verbot des Aufmarsches zu legitimieren (dann wäre es gut gewesen, dass wir uns darauf eingelassen hatten).

Das Bullenkonzept schien zu sein, erst die Bertramswiese und später dann den Abtransport grossräumig abzusperren. Das klappte am frühen Nachmittag relativ gut (die südliche Blockadedemo hätte gegen die vier Wasserwerfer auch nichts ausrichten können), aber konnte beim Abtransport zumindest die nördliche Blockade nicht verhindern (die meisten Antifas konnten dahin durchsickern).

Ohne grossen Knüppel- und Wasserwerfereinsatz räumten die Bullen die Kreuzung am späten Nachmittag in kurzer Zeit so weit, dass die Nazibusse durchfahren konnten.

Sekunden später (also vollkommen grundlos und zu einem Zeitpunkt, als es um nichts mehr ging) stürmten die Bullen auf die DemonstrantInnen los, und prügelten sie - unterstützt von den Wasserwerfern - von der Strasse.

Fazit:

Mir schienen die Bullen am 1. Mai in Frankurt keinesfalls "total überfordert" sondern eher locker und Herr der Lage. Die Frage der Frankfurter Antifas im Vorfeld, ob der Aufmarsch auf jeden Fall durchgeprügelt würde, oder ob hinreichend starke Proteste der Antifas auch den politischen Vorwand zum Verbot/Abbruch des Naziaufmarsches bieten würden, scheinen nun der 2. Version recht gegeben zu haben.

Bullen total überfordert?

stw 02.05.2001 - 18:54
Ich war ab etwa 13 Uhr an der U-Bahnstation Miquels-Allee, bin danach mit der Demo zum Hauptzollamt (liegt zwischen Bertramswiese und Deutscher Bundesbank in der Nähe der geplanten Demoroute der Nazis) und als klar wurde, dass die Nazis nicht marschieren sondern zurück zu ihren Bussen geleitet wurden, bin ich mit vielen anderen zur Blockadekreuzug im Frankfurter Norden (an der Hügelstr. / Jean Monnet Str.) gekommen.

Die Antifas hatten es in den frühen Morgenstunden nicht verhindern können, dass die Nazis um 12 Uhr zur Betramswiese gelangen und dort eine Kundgebung abhalten konnten. Das zweite Ziel: (Verhindern dass die Nazis ihren Aufmarsch entweder in Richtung Europäische Zentralbank oder zur Deutschen Bank durchführen) wurde erreicht.

Interessant fand ich, dass es möglich war, per Verhandlungslösung mit den Bullen die südliche Blockadedemo recht nahe an die geplante Nazidemoroute zu verlegen. Womöglich war den Bullen zu dem Zeitpunkt (gegen 15 Uhr?) schon klar, dass die Nazis gar nicht marschieren würden und nördlich aus Frankfurt geleitet werden sollten (damit hätten sie uns dann geleimt, da wir uns so eher von den Nazis entfernt hatten). Möglich wäre auch, dass eine gößere Blockadedemo in der Nähe der Naziroute zugelassen wurde, um das Verbot des Aufmarsches zu legitimieren (dann wäre es gut gewesen, dass wir uns darauf eingelassen hatten).

Das Bullenkonzept schien zu sein, erst die Bertramswiese und später dann den Abtransport grossräumig abzusperren. Das klappte am frühen Nachmittag relativ gut (die südliche Blockadedemo hätte gegen die vier Wasserwerfer auch nichts ausrichten können), aber konnte beim Abtransport zumindest die nördliche Blockade nicht verhindern (die meisten Antifas konnten dahin durchsickern).

Ohne grossen Knüppel- und Wasserwerfereinsatz räumten die Bullen die Kreuzung am späten Nachmittag in kurzer Zeit so weit, dass die Nazibusse durchfahren konnten.

Sekunden später (also vollkommen grundlos und zu einem Zeitpunkt, als es um nichts mehr ging) stürmten die Bullen auf die DemonstrantInnen los, und prügelten sie - unterstützt von den Wasserwerfern - von der Strasse.

Fazit:

Mir schienen die Bullen am 1. Mai in Frankurt keinesfalls "total überfordert" sondern eher locker und Herr der Lage. Die Frage der Frankfurter Antifas im Vorfeld, ob der Aufmarsch auf jeden Fall durchgeprügelt würde, oder ob hinreichend starke Proteste der Antifas auch den politischen Vorwand zum Verbot/Abbruch des Naziaufmarsches bieten würden, scheinen nun der 2. Version recht gegeben zu haben.

egal

egal 02.05.2001 - 19:29
test

Zeckenjäger 02.05.2001 - 22:17
wenn ihr gelumpe nächstes mal nicht so schnell wegrennt, dann können wir mal ein kräfte messen machen ihr Angsthasen. Ich war nämlich auch dabei und gerannt seid ihr wie die hasen HAA HAA HAA

gerannt

E T 02.05.2001 - 22:39
Zeckenjäger hört die Signale!

keine fascho kommentare

zebrala 02.05.2001 - 22:41
schmeißt doch bitte den fascho vom bildschirm!

Kommentar zu Zebrala

E T 03.05.2001 - 02:03
Tchuldigung, aber ich muss es sagen, du musst eine Voll Panne haben, ich komplettiere den Satz mal, "Völker hört die Signale!" Gravierende Bildungslücke was, aber macht nichts, du bist nicht die Einzige die hier kommentiert.

Kommentar zu Zebrala

E T 03.05.2001 - 02:18
So Genau kann man das bei Zeckenjäger nicht erkennen, ob es eine Politisch Rechte Äusserung, oder Nur eine Beleidigung sein soll, wer soll das entscheiden, (das Fünfhundert Köpfige indymedia Zensur Gremium in Drei Tagen Diskussion) wo soll die Grenze der Zensur sein, mit sowas muss man leben, als Freies Medium.

Steine

maulwurf 03.05.2001 - 02:59
"Als dann die Züge kamen, wurden sie massiv mit Steinen eingedeckt, reihenweise gingen Scheiben zu Bruch."

U-Bahnzüge mit Nazis zu blockieren, find ich echt gut. Obs allerdings o.k. ist, Steine durch die Scheiben zu schmeissen, wobei auch unbeteiligte Fahrgäste verletzt werden können, scheint mir schon eher fraglich.
Um mich nicht mißzuverstehen: Schlagt die Faschisten, wo ihr sie trefft.

Maulwurf

Das waren Sonderfahrten nur für Nazis

bitmap 03.05.2001 - 05:42
"Obs allerdings o.k. ist, Steine durch die Scheiben zu schmeissen, wobei auch unbeteiligte Fahrgäste verletzt werden können, scheint mir schon eher fraglich."

Die angegriffenen Züge waren Sonderfahrten und nur mit Nazis besetzt (mitfahrende Polizei mal aussen vor gelassen). Diesen Sonderservice hat die Verkehrsgesellschaft Frankfurt interessanterweise damit begründet, unbeteiligte Passagiere vor den Nazis schützen zu wollen. Bedankt haben sich die Nazis übrigens dadurch, die Züge auch von innen zu zerlegen, wie sich das für ordentliche deutsche Hools anscheinend gehört.

Ohne diese ausserordentliche Unterstützung wäre es diesem Haufen Dumpfbacken doch niemals gelungen, ihren Kundgebungsort zu erreichen.

u-bahnen für nazis ?- nein danke

u-bahn kontrolleur 03.05.2001 - 13:46
Unbekannte zündeten Frankfurter Straßenbahn an 03.05.2001; 04:53 Uhr

Frankfurt/Main (dpa/lhe) - Unbekannte haben in der Nacht zum Donnerstag einen Frankfurter Straßenbahnzug im Depot Schwabstraße angezündet. Wie die Polizei mitteilte, sprühten die Täter eine Parole auf die Waggons, die auf eine Verbindung zu den Maikrawallen hinweist. Die Feuerwehr habe den Brand schnell löschen können. Menschen wurden nicht verletzt. Die Höhe des Sachschadens stand am frühen Morgen noch nicht fest.



(© dpa, 2000)

gvfjg

ghkhu 03.05.2001 - 14:13
ok, zeckenjäger, ich hab nazispacken schrein gehört, ich hab sie flitzen und bluten gesehen. und marschiert seid ihr (ja, ihr!) ja wohl auch nicht wirklich. also: kommt doch noch mal nach frankfurt.

Um ca. 12.30 Uhr Eschersheimer

Zombo 03.05.2001 - 22:35
Ich war um 12.30 in Höhe Fritz-Tarnow Straße/Dornbusch, als die erste U-Bahn mit Neonazis einfuhr. Die Neonazis stiegen verkehrswidrig auf der falschen Seite aus und sprangen auf die Trasse, um von dort Steine auf Demonstranten zu werfen, die sich zuvor friedlich verhalten haben. Ich nehme an, das die U-Bahn auf einer anderen Station zuvor mit einem Stein beworfen wurde, denn ich konnte ein Loch mit ca. 10 cm Durchmesser in einer Fensterscheibe erkennen.
Doch man kann nicht wie der Hessische Rundfunk von "zurückwerfen" sprechen. Wenn z.B. die U-Bahn möglicherweise an der Haltestelle Lindenbaum oder Hügelstraße von einem Stein getroffen wurde, kann ich doch nicht am Dornbusch aussteigen und massenhaft Menschen mit Steinen bewerfen. Genau das wurde aber von der Polizei toleriert. Sie war bei diesem Geschehen mit großem Aufgebot vor Ort, ohne irgendeinen Neonazi festzunehmen. Ein Jugendlicher wurde am Kopf verletzt, für den ich Erste Hilfe organisierte. Ich forderte Polizisten zum Eingreifen auf, doch keine Reaktion. Ich wollte vor Ort Anzeige gegen die Neonazis erstatten und forderte die Polizei auf, Zeugen insbesondere von der Polizei festzustellen, doch der vor Ort tätige Beamte reagierte mit Ausflüchten und haute dann ab. Warum ist wohl klar: wenn sie zugeben gesehen zu haben, was alle sahen, machen sie sich automatisch strafbar, da sie Straftaten unmittelbar vor ihren Augen nicht verhindert haben.
Bei der übernächsten U-Bahn, die einfuhr, zerstörten die Neonazis von innen die Scheiben, stiegen durch die zerstörten Fenster um eine Schlägerei anzufangen. Auf Grund der gefährlichen Lage wollte ich dann fliehen, doch die Polizei verwehrte mir das Verlassen der Demonstration, die durch den Ausbruch der Neonazis gewalttätig wurde. Zum Glück bin ich dann doch entkommen. Ich glaube auch, das viele Polizisten nicht mit den Neonazis symphatisierten. Die Hauptverantwortung für die Gewalteskalation an der Kreuzung Eschersheimer/Marbachweg liegt nach meiner Beobachtung an den Neonazis und der Einsatzleitung der Polizei mit ihrer Einkesselung, die kein gewaltdeeskalierendes Ausweichen mehr zuließ. Vielmehr wurde die direkte Konfrontation zwischen Bürgern und den Neonazis in ihrem SA-ähnlichem outfit erzwungen um dann die provozierten Notwehr-Situationen (zwischen Polizeiknüppel und Neonazis) als Gewalt von links in den Medien auszuschlachten.

Anzeigen

Willi 04.05.2001 - 18:55
Ja ich kann dem oberen Bericht nur zustimmen. Ich war auch als Pasant anwesend und wurde mit Flaschen und Steinen beworfen, die Nazis haben auch ca 10 Minuten vorher mit einer Gaspistole auf uns geschossen, spätestens da hätte die Polizei die Gefahr erkennen und eingreifen müssen so hätten die Übergriffe der Nazis auf Pasanten verhindern können. Ich sehe darin das es sich um Unterlassene Hilfeleistung handelt und habe mir überlegt Anzeige zu erstatten, aber alleine kommt das wahrscheinlich nicht gut. Naja wenn noch jemand betroffen war kann er es ja Posten und wir können uns dann gemeinsam wehren und Anzeige erstatten.

Von wegen

Lotta 06.05.2001 - 22:55
Also ich bezweifle die Motivation des VGF unbeteiligte Mitfahrer zuschützen sonst hätten sie nicht einen normalen U1 zug zwischen zwei Sonderzüge mit Nazis gepackt . Glücklicherweise wurde von den Leuten schnell geschaltet das da Unbeteiligte drin waren sodass dieser Zug nicht attakiert wurde aber das ist nicht dem VGF zu verdanken !!!!

1Mai Demo Frankfurt

nis76 10.05.2001 - 18:25
Hi Leute,
der 1 Mai in frankfurt war für alle beteiligten ein tag den wir so schnell nicht vergessen werden. Aber vorallem die nazis nicht !!!!!
Ich war selber an der gleisbesetztung beteiligt, aber nicht da wo wasserferfer eingesätz wurden. Bei uns waren die wägen schon zerstört.
in unserem bereich hat die polizei alles mit einer gewissen prezesion veranstaltet. Wie in einem lehrbuch für polizeischüler. Als wir erfahren haben das nazis kommen habe die uns erst mal mit den wägen ein gekesselt und ihre sirenen angestellt. Als der wagen dann in sichtweite war führen die wagen weg und die männer unf frauen(meist sehr junge) stellten sich um uns. Jeder der weg wollte kamm gleich in den manschaftswagen. Der einzige wiederstant der uns noch blieb war die gleisbesetztung!!! Hier wurden dann mit schlagstöcken und roher gewalt von den gleisen "genommen". Einige tage später habe ich dan mit der polizei gesprochen ung nachgefragt warum den das soweit kommen musste. Die Frankfurte polizei erklärte mir dann das die frankfurter polizei den einsatz verweigern wollte!!! Ihr argoment war das sie zu wenig leute habe. Ihr könnt euch denken das den innenminster das nicht interresiert hat und so musten sie! Unterstutzung wurden ihnen von der sachsen und thüriger polizei zugewissen.
Und das einige 6stunden festgenommen wurden und davon 2 stunden in den mannschaftsbus waren lag an der schlechten orga der stadt frankfurt nicht an der polizei. Die stadt frankfurt hat zu wenig juristen an diesem tag im einstatz!!! Die ja bei verhaftungen die wege einleiten und auch unterrschreiben mussen. Die 2 Stunden war also das warten auf die juristen. Und die polizei durfte die leute nicht früher aus den buss lassen. Was im übrigen auch von land hessen kam!!!
Von diesen standpunkt aus bin ich der auffasung das wir mal unseren innenminister wie auch den koch zu veranwortung ziehen mussen für das was am 1mai passiert ist.

eure nis76