Zusammenfassung Essen-Demo
Tja, leider wurde es wieder mal nicht geschafft, den Aufmarsch zu verhindern (ist ja auch irgendwie schwierig, wenn der Aufmarsch erst 20 Minuten vor Beginn genehmigt wird, und niemand weiß, wo er denn jetzt stattfindet), passiert ist aber doch einiges.
Die 'Autonome' Demo startete vom Frohnhauser Platz wenige Minuten nach der DGB-Demo, wobei beide Demos die gleiche Route nehmen sollten.
Zunächst sah es sehr mickrig aus, aber zeitweise beteiligten sich doch mehr als 500 Personen an der Demo. Eigentlich war zwar geplant mit der DGB-Demo zusammen zu laufen, das wurde aber aus unbekannten Gründen doch nicht gemacht.
Es ging von Frohnhausen in Richtung Innenstadt, da die Nazis sich ursprünglich am Saalbau treffen wollten.
Schon nach wenigen Minuten gab es den ersten Versuch die ursprüngliche Route zu verlassen, aber die Cops haben sofort gezeigt, daß mit ihnen heute nicht gut Kirschen essen war, und knüppelten sofort los.
Nachdem sich die Demo einige Meter zurückzog, um zurück auf die Route zu kommen beruhigte sich die Situation wieder.
Etwas weiter (ca. 2 km) sollte die Demo einen Umweg machen, der natürlich vermeiden werden wollte. Also wurde die doch etwas überrascht wirkende Bullenkette von einer kleinen, entschlossenen Gruppe überrannt. Leider wurden einige Personen festgehalten, aber durch die Aufregung konnte der Rest der Demo eben auf der anderen Seite der breiten Straße an den in diesem Moment doch überfordert wirkenden PolizistInnen vorbei. Die ursprünglich festgehaltenen DemonstrantInnen wurden auch nicht weiter behelligt.
Trotzdem bleibt festzuhalten, daß die Bullen sich auch in dieser Situation nicht mit dem Knüppel zurückhielten.
Weitere ca. 2 km später, am Bismarckplatz, geriet die Situation doch etwas außer Kontrolle, da die Bullen das Weitergehen Richtung Hauptbahnhof unterbinden wollten.
Es entstand eine Rangelei, bei der die Knüppel der PolizistInnen wiederum sehr locker saßen. (Kleine weiterführende Erklärung: Der Kessel wurde genau auf einem Grünstreifen am Bismarckplatz durchgesetzt, wo die DemonstrantInnen aufgrund des Buschwerks nicht schnell genug weglaufen konnten. Viele fielen hin und wurden von den übermotivierten PolizistInnen getreten und geschlagen.) Eine Person wurde mit einer Platzwunde ins Krankenhaus gebracht.
Dann war erstmal Warten angesagt. Während des Kessels ging die Info 'rum, daß die Nazi-Demo erlaubt wurde, und daß sich die Faschos genau in der Gegend sammeln, aus der wir losgelaufen waren.
Den PolizistInnen schien das zu reichen, also lösten sie ganz generös den Kessel ohne Personalienfeststellung auf, und leiteten die Demo zum Abschlusskundgebungsplatz der DGB.
Von dort lösten sich dann nochmal größere Gruppen, und es wurde versucht wieder nach Essen West zu kommen.
Leider lief das alles sehr zäh, so daß die wenigen Möglichkeiten, die sich boten in die Nähe der Nazis zu kommen leider nicht genutzt werden konnten.
Auch in dieser Situation zeigten sich die Bullen nicht sonderlich an der Gesundheit der DemonstrantInnen interessiert. Eine Gruppe lief eine Straße entlang und versperrte einer Wanne den Weg, was der Fahrer zum Anlaß nahm doch einfach mal einem der Demonstranten von hinten in die Beine zu fahren. Es ist ihm zum Glück nichts Ernstes passiert, aber hier wird wieder die 'Deeskalationstaktik' der Polizei deutlich.
Nachdem die Demo sich auf eine etwas größere Straße begab, raste die gleiche Wanne rücksichtslos durch eine ca. 3 Meter große Lücke in den Reihen der DemonstrantInnen, was glücklicherweise zu keinen weiteren Verletzungen führte.
Danach gab es noch ein stundenlanges, wildes Durcheinanderlaufen, was am Bahnhof Essen West sein vorläufiges Ende fand. Gerüchteweise sollten die Nazis nämlich von diesem Bahnhof abfahren. Die anwesenden Polizisten waren wieder einmal überrascht, aber nach wenigen Minuten war klar, daß sie wohl umdisponiert hatten, weil sie sich wieder zurückzogen.
Einige Zeit später wurde diese Vermutung bestätigt, als bekanntgegeben wurde, daß die Nazis zum Bahnhof Essen Steele-Ost gebracht wurden.
Einige liefen auch einfach durch Essen West, wobei es zu kleineren Rangeleien kam, jedoch nicht zu ernsten Auseinandersetzungen.
Am Essener Hauptbahnhof gab es dann wohl nochmal Streß mit 5 Gelsenkirchener Nazis, die Gerüchten zufolge einiges abgekriegt haben (Zunächst Schläge und Tritte, später, als sie schon von den Bullen geschützt wurden wohl auch noch Bierdosen).
Diese Situation nahmen die Bullen anschließend zum Anlaß den Bahnhof freizumachen, wobei eine Person wegen 'Widerstands' festgenommen wurde.
Kurz danach verließ ich auch schon den Ort des Geschehens, um mit meiner Gruppe gesund nach Hause zu kommen..., falls noch was passiert ist, einfach einen Kommentar anfügen oder einen eigenen Artikel schreiben ;-)!
Zunächst sah es sehr mickrig aus, aber zeitweise beteiligten sich doch mehr als 500 Personen an der Demo. Eigentlich war zwar geplant mit der DGB-Demo zusammen zu laufen, das wurde aber aus unbekannten Gründen doch nicht gemacht.
Es ging von Frohnhausen in Richtung Innenstadt, da die Nazis sich ursprünglich am Saalbau treffen wollten.
Schon nach wenigen Minuten gab es den ersten Versuch die ursprüngliche Route zu verlassen, aber die Cops haben sofort gezeigt, daß mit ihnen heute nicht gut Kirschen essen war, und knüppelten sofort los.
Nachdem sich die Demo einige Meter zurückzog, um zurück auf die Route zu kommen beruhigte sich die Situation wieder.
Etwas weiter (ca. 2 km) sollte die Demo einen Umweg machen, der natürlich vermeiden werden wollte. Also wurde die doch etwas überrascht wirkende Bullenkette von einer kleinen, entschlossenen Gruppe überrannt. Leider wurden einige Personen festgehalten, aber durch die Aufregung konnte der Rest der Demo eben auf der anderen Seite der breiten Straße an den in diesem Moment doch überfordert wirkenden PolizistInnen vorbei. Die ursprünglich festgehaltenen DemonstrantInnen wurden auch nicht weiter behelligt.
Trotzdem bleibt festzuhalten, daß die Bullen sich auch in dieser Situation nicht mit dem Knüppel zurückhielten.
Weitere ca. 2 km später, am Bismarckplatz, geriet die Situation doch etwas außer Kontrolle, da die Bullen das Weitergehen Richtung Hauptbahnhof unterbinden wollten.
Es entstand eine Rangelei, bei der die Knüppel der PolizistInnen wiederum sehr locker saßen. (Kleine weiterführende Erklärung: Der Kessel wurde genau auf einem Grünstreifen am Bismarckplatz durchgesetzt, wo die DemonstrantInnen aufgrund des Buschwerks nicht schnell genug weglaufen konnten. Viele fielen hin und wurden von den übermotivierten PolizistInnen getreten und geschlagen.) Eine Person wurde mit einer Platzwunde ins Krankenhaus gebracht.
Dann war erstmal Warten angesagt. Während des Kessels ging die Info 'rum, daß die Nazi-Demo erlaubt wurde, und daß sich die Faschos genau in der Gegend sammeln, aus der wir losgelaufen waren.
Den PolizistInnen schien das zu reichen, also lösten sie ganz generös den Kessel ohne Personalienfeststellung auf, und leiteten die Demo zum Abschlusskundgebungsplatz der DGB.
Von dort lösten sich dann nochmal größere Gruppen, und es wurde versucht wieder nach Essen West zu kommen.
Leider lief das alles sehr zäh, so daß die wenigen Möglichkeiten, die sich boten in die Nähe der Nazis zu kommen leider nicht genutzt werden konnten.
Auch in dieser Situation zeigten sich die Bullen nicht sonderlich an der Gesundheit der DemonstrantInnen interessiert. Eine Gruppe lief eine Straße entlang und versperrte einer Wanne den Weg, was der Fahrer zum Anlaß nahm doch einfach mal einem der Demonstranten von hinten in die Beine zu fahren. Es ist ihm zum Glück nichts Ernstes passiert, aber hier wird wieder die 'Deeskalationstaktik' der Polizei deutlich.
Nachdem die Demo sich auf eine etwas größere Straße begab, raste die gleiche Wanne rücksichtslos durch eine ca. 3 Meter große Lücke in den Reihen der DemonstrantInnen, was glücklicherweise zu keinen weiteren Verletzungen führte.
Danach gab es noch ein stundenlanges, wildes Durcheinanderlaufen, was am Bahnhof Essen West sein vorläufiges Ende fand. Gerüchteweise sollten die Nazis nämlich von diesem Bahnhof abfahren. Die anwesenden Polizisten waren wieder einmal überrascht, aber nach wenigen Minuten war klar, daß sie wohl umdisponiert hatten, weil sie sich wieder zurückzogen.
Einige Zeit später wurde diese Vermutung bestätigt, als bekanntgegeben wurde, daß die Nazis zum Bahnhof Essen Steele-Ost gebracht wurden.
Einige liefen auch einfach durch Essen West, wobei es zu kleineren Rangeleien kam, jedoch nicht zu ernsten Auseinandersetzungen.
Am Essener Hauptbahnhof gab es dann wohl nochmal Streß mit 5 Gelsenkirchener Nazis, die Gerüchten zufolge einiges abgekriegt haben (Zunächst Schläge und Tritte, später, als sie schon von den Bullen geschützt wurden wohl auch noch Bierdosen).
Diese Situation nahmen die Bullen anschließend zum Anlaß den Bahnhof freizumachen, wobei eine Person wegen 'Widerstands' festgenommen wurde.
Kurz danach verließ ich auch schon den Ort des Geschehens, um mit meiner Gruppe gesund nach Hause zu kommen..., falls noch was passiert ist, einfach einen Kommentar anfügen oder einen eigenen Artikel schreiben ;-)!
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Ergänzungen
Noch was...!
Reformisten
Wieviele Faschos waren denn da?
Aus dem Inner Circle...
Genenmigung
120 handgezählt
an E T
hier nochmal die bestätigung:
Kommentar zu Bjö(A)n
kleine ergänzung bzg. bullengewalt
Festnahmen???
Wer genauere Zahlen hat, bitte auschreiben
Keine Gefangenen...!
Da diese Situationen immer wieder vorkamen muß wohl davon ausgegangen werden, daß dieses Vorgehen tatsächlich Polizeitaktik war.
Nich ganz....
Viersen