International Fight !
Auf zum "lustigen" Gipfelstürmen im Jahre 2001.Ein Termin-und Aktionsübersicht der anstehenen Gipfel und Gegenaktivitäten.
Fight Globalism !Ein Bericht über die AG Göteborg/Barcelona/Salzburg/Genoa auf dem Europäischen PGA Treffen in Mailand - März 24.+25. 2001In Mailand haben sich rund 300 Leute aus ganz Europa getroffen. Das hier ist der Bericht einer 2 tägigen Arbeitsgruppe (ca 60 Leute,hauptsächlich aus den obengenannten Städten) die sich mit den verschiedenen Mobilisierungen im Juni/Juli befasste.Index:1) Chronologischer Überblick für Eventhoppers:2) Göteborg 3) Barcelona4) Salzburg5) Genua 6) Freiburg !!7) Vorschläge, Initiativen und Diskussionena) Immigration b) Konvergenzzentren c) Karawanen d) "global citizens rights strike" (Arbeitstitel) - einDiskussionsanstosse) internationales Seminar in Bologna im Vorfeld zu Genoaf) verrückte Ideen : Schiff nach Genua ! und Einführung des EUROS blockieren8) Kommunikation1) Chronologischer Überblick für Eventhoppers:Juni 12: Freiburg (i.Br.) -Deustch-Französische RegierungsgipfelJuni 14: George W. Busch kommt zum ersten Mal nach Europa, landet in Göteborg Juni 15,16 : Proteste anlässlich des EU Gipfels in Göteborg Juni 22-27: Barcelona: Proteste, Aktivitäten anlässlich des Weltbank Gipfels zu "Entwicklung"Juli 1. : Salzburg. Proteste anlässlich des WEF(Weltwirtschaftsforum) Juli 21-28: Aktivitäten um den G8 Gipfel in Genua. Voraussichtlichdie größte Mobilisierung in Europa der letzten Jahre.Bemerkung: es waren zwar leute von rising tide da, aber die habensich nicht an der AG beteiligt. Daher ist Bonn hier nicht erwähnt.Allgemein: - auf dem Treffen wurde Möglichkeiten diskutiert wie wir denverschiedenen Mobilisierungen mehr einen gemeinsamen Charakter und Ausdruck verleihen könnten, um sich aufeinander zu beziehen und zu zeigen dass es nicht isolierte events sind, sondern aus einer gleichen Dynamik heraus. - andiskutiert wurde neue Formen des zivilen Ungehorsams (Anstoss von ya basta). Global Citizen Rights Strike (ist nur ein Arbeitstitel, klingt schrecklich aber die Idee ist gut, näheres unter Genua).2.) Göteborg 14-16 JuniGöteborg ist die zweit grösste Stadt Schwedens (ca 0,5 Mio Einw.). Schweden hat zur Zeit die EU Präsidentschaft. Der EU Gipfel findetvom 14-16 Juni statt. Wobei der 14. mit dem Auftritt von George Bush dominiert sein wird. Die Schweden haben dazu aufgerufen an dem Tag überall in Europa Aktionen auf US Symbole durchzuführen um klar zu machen, was wir von der aktuellen US Politik halten (Beispiel aktueller Genozid inKolumbien - Plan Colombia). An der Mobilisierung beiteiligen sich viele verschiedeneZusammenhänge, die bedeutesten sind. - Für den 15 Juni ist eine massive gewaltfreie Aktion des zivilen Ungehorsams geplant, bei der Zusammenhänge wie White Overalls, Ya Basta (Finnland, Italien und mehr),Globalisierung von Unten und das Gewaltfreie Netzwerk mitwirken. Die Aktion wird versuchen im Kongresszentrum einzudringen. - Für den 16. Juni ist eine Demonstration geplant (wird angemeldet, das ist ein Samstag). Die Schweden rechnen mit 25.000-30.000 Leute Ausserdem sind viele andere Zusammenhänge involviert, hier ein Einblick: SAC (die Schwedischen Anarcho Syndikalisten. Sind sehr sympathisch, vielleicht erinnern sich einige von euch an ihnen, sie waren in Köln Juni99. Mit anarcho-syndikalisten wie CNT usw werden sie sicherlich einelustige schwarz-rote Präsenz zeigen) . Workshops. Internationale Delegierte eingeladen. Kontakt: gbg2001@sac.se- Die Frauen Schule Womens school. Organisieren einen Konvergenzzentrum nur für Frauen. Anarcho-feministische Zusammenhänge wirken hier mit: aktivistemma@spray.se- Schwedischer Anti Rassismus Netzwerk. Zusammen mit viele antira Gruppen aus ganz Europa organisiern sie Aktivitäten. Juni 8-12 Workshops usw, jährliches Treffen es Europäischen Netwerkes UNITED- RTS Aktivistinnen planen eine RTS für den J15 ebenfalls. - ATTAC und Friends of the Earth wirken auch an dem ganzen. - viele antifa Gruppen mobilsieren nach Göteborg. VieleFlüchtlingsgruppen beteiligen sich (aus Kolumbien, Kurden, Somalien...). Das Thema Immigration und Festung Europa wird eines der Themen an oberster Stelle sein.Das Kongresszentrum ist völlig abgeschirmt. Es wird eine ganzesDorf für den Gipfel extra aufgebaut. Ein Konvergenzzentrum für Koordination und Trainings wird so früh wie möglich aufgemacht werden. Schweden hat allgemein nicht viel Polizei, sie müssen sich bei der Armee bedienen, werden aber lange nicht so ein Aufgebot wie in Prag oder Castor hinstellen können. Auf einem Göteborg flyer stand "only 1000 cops !!" in der Überschrift. Es ist also von strengen Grenzkontrollen auszugehen. Die Kultur der Auseinandersetzung mit der Polizei ist in Skandinavien insgesamt anders als in Deutschland oder Italien (viel Dialog usw...).Infos und Kontakte: Es gibt einen sehr guten flyer auf English der auf der prag200-deListe und über ainfos verbreitet wurde, es wäre geil den auf deutsch zu übersetzen (freiwillige ?). Im Moment gibt es noch nicht viele Infos auf English wird sich aber ändern. Kuckt regelmässig auf http://www.ickevald.org (Gewaltfreies Netzwerk Göteborg) http://www.gbg2001.org und http://www.j15.org (Die J15 action)Mailing lists:We have two mailing lists in English and two in Swedish:nonviolence-gbg2001-subscribe@yahoogroups.com (Newsletter in English)massaction-gbg2001-subscribe@yahoogroups.com (Discussion about J15 inEnglish) ickevald-info-subscribe@yahoogroups.com (Newsletter in Swedish)ickevald-gbg-subscribe@yahoogroups.com (Discussion list in Swedish)Gbg2001 has a newsletter in English:GBG2001-news-subscribe@yahoogroups.comYa Basta! has a discussion list in English:yabasta-gbg2001-subscribe@yahoogroups.comFragen ?: j15gbg2001@hotmail.comickevald@goteborg.utfors.se+46-(0)736-17 96 60+46-(0)736760525info@gbg2001.org, demo@gbg2001.org, Unterkunft: stay@gbg2001.org3) BarcelonaBarcelona wird hier in Deutschland wenig thematisiert dabei ist die Entwicklung im Spanischen Staat gerade heftig, die soziale Bewegung immer stärker und die Kriminalisierung schreitet enorm voran. Die Auseinandersetzung anlässlich des Weltbankgipfels in Barcelona wird gewaltig sein. Diese mangelnde Kommunikation liegt sehr viel an der Sprache, und an der fehlenden Vernetzung. Schade, viele im Norden wissen gar nicht wie heftig die ökonomischen Restrukturierungen der letzten Jahre sich auf die Gesellschaft ausgewirkt haben: Massenarbeitslosigkeit,völlige Marginalisierung von nicht auf dem Markt konkurrenzfähiger Gegenden - leere Dörfer Exode in den Produktionszentren etc, neue Art sozialer Konflikte - i.e Zugang zu Wasser, heftiger Rassismus (i.e rassistische Pogromein El Ejido) usw usw.Erstmal die Zusammenhänge: In den letzten paar Jahre und insbesondere im Vorfeld zu Prag isteine richtige Bewegung kristallisiert die sich heute im Raum Names"Movimiento por la Resistencia Global" (Bewegung für Globalen Widerstand) wiederfindet - MRG. MRG hat verschiedene Ausdrücke je nach Stadt/ Region des Landes. Es gibt auch etliche viele andere Zusammenhänge die nicht MRG sind, die genau so gute Arbeit leisten. Zb In Barcelona wird MRG mehr als ein Forum empfunden wo sich Gruppen koordinieren und austauschen können. In Madrid hat MRG mehr einen Organisationscharakter. Die MRG Gruppen im ganzen Land vermehren sich gerade. Das besondere ist eebn dass es Gruppen sind die ihre Arbeit klar in einem globalen Kontext setzen.Diese Diskussionen die man hier in Deutschland hört wie "was hat das mit uns zu tun ?" oder "die Gegeneinanderstellung von die globale Arbeit vernachlässigt die lokale" oder "alles nur eventhopping etc." ist in Länder wie Spanien, England, Italien, Schweiz nicht der Fall. Dort wird die lokale Arbeit von Anfang an in einem globalen Kontext gesetzt, es ist ein Selbstverständnis und MRG ist ein gutes Beispiel, weil es im Namen schon drin steckt. [MRG wird übrigens vorgeschlagen für die nächsten PGA convenors zu sein (also Organisation die PGA eine Stimme in Westeuropa verleiht) und soll Ya Basta ablösen. Eurodusnie aus NL wird auch vorgeschlagen. Nach Ostern hat der MRG ein bundesweites Treffen und wird dort wahrscheinlich vieles entscheiden]Barcelona hat (mit Genf vielleicht ) zur Zeit die größte HausbesetzerInnenszene Europas. Es gibt viele SelbstverwalteteHäuser, Hausplenas, Stadtviertel Plenas und komplexe Organisationsstrukturen.
Barcelona war die Hochburg der Anarchisten in den 30er Jahren und wird vielleicht deswegen viel romantisiert.Unter den Gruppen die im Rahmen der Mobilisierung aktiv werden findet mensch auch nationalistische Gruppen aus Catalunyen und dem Baskenland...was wiederum für starke interne Spannungen sorgt.Allgemein: das politische Panorama ist sehr komplex.Immigration ist in SEHR wichtiges Thema zur Zeit im Spanischen Staat.Vor kurzem noch haben 700 sans papier (ohne Papiere) einen 43 tägigen Hungerstreik durchgeführt der im ganzen Land wahrgenommen wurde und an dem sich viele Sektoren der Gesellschaft solidarisiert haben . Der MRG thematisiert beispielsweise auch Immigration, und haben somit zuihrer Parallelldemo zu Davos (Ende Januar) 7000 Leute nach Madrid mobilisiert. Ein Netzerk wie";kein Mensch ist ilegal" wurde ins Leben gerufen,wobei das "I" in ilegal in lila Farbe geschrieben ist, um zum Nachdenken anzuregen, das damit kein positiver Bezug auf den Staat (legal) ist.Die Kriminalisierung schreitet in Spanien gerade enorm voran. Wie in England (und bald in Griechenland) gibt es ein neues anti-Terrorismusgesetz, dass die Definition von Terrorismus sehr weitfasst, so dass viele politsche Aktivitäten, Direkte Aktion usw gleich unter Terrorismus fallen. Dies liegt unter anderem an der ETA (Bewaffnete Gruppe aus dem Baskenland) die gerade sehr aktiv ist, insbesondere in Catalunyen(also Barcelona) wo Bombenattenta gemacht werden um die Deutschen Touris abzuschrecken, und den Spanischen Staat somit unter Druck zu setzen, weil dann eine der haupt Einkommenssektoren in Spanien (Tourismus) wegzufallen droht. Na ja, das Ding ist, dass der Staat das natürlichals Anlass nimmt um ALLE zu kriminalisieren die irgendeine kritsicheStimme gegen den Spanischen Staat und überhaupt haben. In Barcelona werden die Besetzen Häuser stark kriminalisert mit Aktionen statt wie dass spät nachts ein Molotovcocktail auf ein besetztes Haus geschmisssen wird. Die BesetzerInnen wehren sich, versuchen das Feuer zu löschen, eine Minute später sind die Bullen schon da (so ein Zufall) und durchsuchen alle Bewohner. Viele befürchten dass im Rahmen dieser Mobilisierung (davor oderdanach) viele Häuser geräumt werden. Auf jeden Fall sind schon 14.000 Bullen für Barcelona vorgesehen. Das ist enorm, mehr als in Prag und Köln99. Die Aktivitäten werden ab den 17. April anfangen: Seminare, Demos, Konzerte, Aktionen....zur Mobilisierung nach Barcelona. Im Vorfeld werden eine Reihe von Trainingscamps stattfinden.Juni 22,23 : Gegengipfel - Diskussionen etcJuni 24 : Kultur-Widerstands-FestivalJuni 25,26,27: Aktionstage, Ziviler Ungehorsam, BlockadenDie Schwerpunkte werden auf Immigration und Kriminalisierung liegen, sowie die EU als Globalisierungsagent und Herrschaftsprojekt. Das hat der MRG auf dem PGA Treffen mehrmals betont.Ein indymedia website wurde ins Netz gestellt: http://barcelona.indymedia.orgKontakte : MRG http://www.pangea.org/mrg/über http://sindominio.net sind viele Initiativen in Spanien vernetzt.Noch was: nach Barcelona findet ein Grenzcamp in Tarifa statt. Dasist an ganz südlich nahe an Marokko. Am Strand von Tarifa werden mindestens 1000 Immigranten per Monat abgefangen. Die Stadt Tarifa soll aber das Camp unterstützen, und der Bürgermeister ist in Konflikt mit dem Spanischen Staat. Dort wird übrigens auch viel Haschisch aus Marokko gedealt. Die Spanischen OrganisatorInnen haben jedoch davor gewarnt dass sie nicht mehr Infrastruktur vor Ort haben als für 500 Leute, und deshalb nicht zu arg viele Leute kommen sollten. Leute aus England (pink-silver aus Prag) und anderen Zusammenhänge planen zur Zeit eine Karneval-Karawane (mit Samba band) von Barcelona nach Tarifa dann nach Genua. Mehr weiter unten, siehe xx)4) Salzburg - anti WEF Aktionen - 1. Juli (von einer Aktivistin in Mailand berichtet - Notizen)Nach Davos und Cancun tagt der Weltwirtschatsforum in Salzburg."Wir rufen zu einer Demonstration am 1.7. 2001 und zu Aktionstagenund Tagen des zivilen Ungehorsams vom 30.6. bis 3.7. in Salzburg auf."Mobilisieren und Organisieren tun verschiedene autonome Gruppen. Siesind dabei ihre Erfahrungen mit solchen Mobilisierungen zu machen (Lernprozess), erstes Mal dass sie so was größeres planen. Schwere Situation, die linke Szene wird stark kriminalisiert (habt ihrsicherlich mitbekommen, dass das EKH - eines der einzigen autonomen Zentrum in Österreich - nach der Operndemo gestürmt wurde etc). Probleme mit linksautoritären Gruppen (Linksruck). Anfang Juli wird mitten in der Touristensaison sein. Obwohl Aktionenfür mehrere Tage angekündigt sind, wird der Schwerpunkt auf den 1.Juligelegt. Die bislang arbeitenden Gruppen versuchen mehr Kontakte im antifa Spektrum zu knüpfen und auch mit ost-europäischen Gruppen. Sie gehen vorn harter Repression aus.Kontakte:Anti WEF OrganisationMarkt 95400 HalleinAustriawipe.out.wef@gmx.atorganisation@antiwef.orghttp://www.antiwef.org - Eine Deutsche Version ist noch in Arbeitantiwef-salzburg-subscribe@egroups.de - mailinglistehttp://www.antiwef.org/antiwef.asc - PGP Key5) Genoa - 20-22 Juli G8 GipfelGenoa wird voraussichtlich der größte Protest den wir in letzter Zeiterlebt haben.Politischer Hintergrund:Italien hat eine soziale Bewegung die in Kontinuität mit Bewegungenaus der Vergangenheit steht. In Italien gibt es zwischen 300-400selbstverwaltete soziale Zentren in denen verschiedene Zusammenhänge konvergieren und sich organisieren. Seit Mitte der 90er Jahre hat der zapatistischeDiskurs viel Einfluss gehabt. Das Ya Basta Netzwerk und die Aktionsform "tutebianche"sind Ergebnisse davon, aber es spiegelt sich drüber hinaus inMusikbands, Graffitikultur und Kunst. Das Thema Immigration ist ein sehrwichtiges Thema. Vor einigen Wochen in Neapel (mitte März), war dieAuftaktmobilisierung für Genua angesagt, anlässlich des OECD Gipfels: 30.000 Leute, heftige Repression und Ausschreitungen.Die Gesellschaft ist sehr polarisiert. Im Mai finden Wahlen inItalien statt und es sieht ganz danach aus dass eine rechte Regierung an die Machtkommen wird. Die Aktivisten meinten in Italien ist rechts moderiert vonrechts radikal nicht zu unterscheiden. Anekdote: Kurz vor Weihnachten war Haider zu Besuch in Rom. Es gab eine sehr breite Mobilisierung tutebianche-antifa etc. Es kam zu Ausschreitungen. Danach war die Presse einige Tagelang von der Diskussion um Gewalt dominiert. Gleich danach gab es einen Bombenattentat auf "il manifesto"; die linke Zeitung in Italien, derAttentat missglückte, die Bombe tötete niemand, verletzte jedoch denBombenleger, ein bekannter rechtsradikaler. Diese Zeichen sind beunruhigend weilin den 70er Jahre wurde die damals sehr starke antagonistische Bewegung(unter anderem) mit Hilfe von Rechtsextremen Gruppen auf die gleiche Art und Weise unter Druck gesetzt.Die ItalienerInnen meinten, dass die Situation in Genua also völligkippen könnte falls eine rechte Regierung an die Macht kommt. Die RechtePartei habe angekündigt, dass sie alle Proteste verbieten würde. DieSituation ist bereits repressiv (siehe Neapel) und könnte noch viel härter werden. Mobilisierung:Die mobilisierende Plattform heisst, "Genoa Social Forum". Sie istsehr breit und ist auch nicht das einzige Ding. Es gibt mehrere Netzwerke / Zusammenhänge die ihre Aktivitäten am laufen haben. Ein Blick auf www.genoa-g8.org gibt einen Eindruck: die Anzahl der links auf die Gruppen und Organisationen ist enorm. Es gibt einen Aufruf der noch nicht auf Deutsch übersetzt wurde (Freiwillige?). Dort sind 5 Einverständnispunkte für dieZusammenarbeit formuliert: (sorry für die schlechte Übersetzung) Die Organisationen die den Aufruf unterstützen, engagieren sich den folgenden Vereinbarungen nach zu arbeiten:1. aktiv in der Information und Sensibilisierung der Bevölkerung zuden respektiven Themen die jede Organisation als Schwerpunkt hat, inRespekt ihrer autonomen Arbeit- und Vorgehensweise. 2. die lokale und nationale Verwaltungen dazu auffordern dass sie den Zugang zu grosse Räume für alle garantiert, für die Durchführung von Aktivitäten, Projekte und Demonstrationen die in den kommendenMonaten, sowie um den G8 Gipfel organisiert werden. 3. Vor allem fordern wir dass das Recht auf Demonstration nicht eingeschränkt wird.4. Ein Agieren der den Informationsfluss zwischen allen fördert unddie Initiativen aller im Programm vorantreibt.5. Ein Respekt aller Ausdrucksformen, Demonstrationsformen, derdirekten und gewaltfreien Aktion, in einer öffentlichen und transparenten Form angekündigtAm Donnerstag 19. Juli ist "Tag der Immigrantinnen" und eine grosse Demonstration in Unterstützung der MigrantInnen, sans-papiers,illegalen etc ist vorgesehen.Am Freitag 20. Juli - 22 Juli sind Blockaden, Aktionen des zivilen Ungehorsams vorgesehen. Am Samstag 21. Juli soll es eine grosse Demo vom "Genova SocialForum" geben.Das nächste Europäische Koordinationstreffen ist in Genoa am 4. + 5 .MaiInfos unter: info@genoa-g8.org Kontakte:www.genoa-g8.orgwww.yabasta.ityabasta Mailand - Leonkavallo: yabasta@tin.ityabasta Genoa : yabastagenova@hotmail.comIndymedia Italien: htttp://italy.indymedia.orgBald wird eine Person von Ya Basta durch Deutschland touren, hier sind die bisherigen Tourdaten:"Antirassistische und antikapitalistische Kämpfe in Italien - EineAktivistin von YaBasta/Centro Sociale Leoncavallo aus Mailand berichtet.."Beginn jeweils 19.30 Uhr mit Film/Dias:- 28.4. München, Kulturladen Westend, Ligsalzstr. 20- 29.4. Frankfurt, Cafe Exzeß, Leipzigerstr.91, 19.30 Uhr- 30.4. Köln, Alte Feuerwache, Großes Forum, Melchiorstr.3- 1.5. Bremen, Kulturzentrum Lagerhaus- 2.5. Göttingen, Arbeit und Leben, Lange Geismarstr.73- 3.5. Berlin, Kato, Im U-Bahnhof Schlesisches Tor- 4.5. Leipzig, Winfried v. Kessler Lichtwirtschaft, Stöckartstr.11- 5.5. Oberhausen, Druckluft, Jugend-und Kulturzentrum, Am Förderturm276) Freiburg Juni 12 - Deutsch Französischer RegierungsgipfelZwei Tage vor dem Beginn des EU Gipfels in Göteborg werden sich Deutschland und Frankreich als die treiben Nation der SupermachtEuropa hier in Freiburg profilieren. Die lokalen Zusammenhänge diskutierenzur Zeit die Möglichkeit einen Protest zu artikulieren der sich in derinternationalen Protestdynamik setzen würde. Eine Überregionale Mobilisierung istdenkbar. Auch die lokalen Strukturen vor Ort in Freiburg bieten sich gut an: Autonomes selbstverwaltetes Zentrum, Freies Radio, etliche kleineInitiativen die sich noch nicht gemeinsam artikuliert haben. Ein Aufruf könnte also in Kürze folgen um nach Freiburg zu kommenEuropa als Festung, Supermacht und Herrschaftsprojekt zu entlarven !vorläufige Kontakte: www.kts-freiburg.de plenum@kts-freiburg.de7.) Vorschläge, Initiativen, DiskussionenAllgemein ging es in diesen Diskussionen darum Formen zu finden die Proteste in eine gemeinsame Artikulierung zu verleihen,Anknüpfungspunkte zu identifizieren, gemeinsame Initiativen zu diskutieren etc. Hierein Einblick in das was diskutiert wurde:a) Immigration und Kriminalisierung der Bewegung Das Thema Immigration, Festung Europa, Unsichtbarkeit, Flüchtlingenusw wird in Barcelona, Genua und Göteborg an oberster Stelle gesetzt. Inallen Städten laufen bereits Initiativen um Flüchtlinge, Sans-papiers,Immigrierte und Unsichtbare aktiv in den Protestvorbereitungen einzubeziehen.Weitere Möglichkeiten wurden diskutiert:- Bildung von Konvergenzzentren lange im voraus, nicht nur einigeTage vor den Aktionen (siehe b). Es wurde erkannt dass die Bildung konkreter Strukturen zur Unterstützung notwendig sind: i.e Freiräume für gratis ärztliche Behandlung und Netzwerke sympatischer Ärzte, Zugang zu Infrastruktur um sich zu artikulieren (Radio, Indymedia...)- Karawanen (siehe c)- sans-papiers oder Flüchtlingen sind oft durch Repressioneingeschränkt und können nicht an den Aktionen teilnehmen. Wir sollten nach Möglichkeiten suchen sie einbeziehen zu können, das Recht auf freie Bewegung und Recht ihrer Teilnahme an den Protesten fordern, und mehr Aufmerksamkeit auf ihre Situation richten. Möglichkeiten: Aktionendes Zivilen Ungehorsams gegen Residenzpflicht (im konkreten Fall fürD)....Die Schwierigkeit solcher Aktionen und die damit verbundene Gefahrwurde erkannt, aber nicht als unmöglich abgetan. A suivre....Die schnell schreitende Kriminalisierung der Bewegung wurde als ein ernsthaftes Problem erkannt. Wir sollten den Level an Konfrontationnicht schneller steigen lassen als die Unterstützung die wir von der "Zivilgesellschaft" haben. Unsere Arbeit sollte sich in nächsterZukunft drauf konzentrieren die Legitimität unseres Protestes aufzubauen undkonkret zu vermitteln.b) KonvergenzzentrenDas schönste an Mobilisierungen wie nach Prag usw sind die Bildungvon Konvergenzentren, wo Austausch stattfindet, Koordination derAktivitäten, Diskussion, Vorbereitung, Party, Kreativtät, Trainings.... alles miteinem sehr starken Selbstorganisations- und Basisdemokratischencharakter. Die Konvergenzentren sollten nicht nur einige Tage vor derMobilisierung geöffnet werden, aber warum nicht einige Wochen, sogar Monate davor ?Die Konvergenzzentren könnten als Orte agieren um den Protestvorzubereiten, Legitimität aufzubauen, mehr Kontakte zur Bevölkerung aufzubauen,Frei- und Schutzräume für Illegalisierte zu schaffen (ärztliche Behandlung, Rechtshilfe etc), indymedia Strukturen zu verwalten (Radio,website,...), Kontakte zu lokalen Bauern aufbauen um Essen zu besorgen etc es gab viele Ideen.In Barcelona und Genua wurde es als machbar identifiziert und wird diskutiert. In Göteborg wird es auch einen Konvergenzzentrum geben,aber sie wussten nicht ob sie genügend Kapazität haben um es so früh soöffnen (bislang ist 5. Juni angedacht). Die Leute aus Salzburg meinten ehernicht. Die Teilnahme und Einladung von Delegierte aus Bewegungen ausserhalb Europas die im Rahmen von PGA aktiv sind wurde vorgeschlagen. Diese Bewegungen könnten einen Einblick in unsere Organisationsformen bekommen, wir könnten von ihnen jeweils lernen. Und eine Teilnahmevon Göteborg bis Genua würde die Kosten niedrig halten wenn sich mehrere beteiligen. Infos: pgasec@gmx.netc) Karawanen Die Idee der Karawanen als "mobile Konvergenzentren" die direktenKontakt zur Bevölkerung aufbauen und Öffentlichkeit schaffen. Es wurden Erfahrungen zusammen gebracht: "Geld oder Leben" Karawane nach Genf, Köln, Prag. Ya Basta war besonders durch den Marsch der Zapatistas in Mexiko beeindruckt (sie haben mit über 100AktivistInnen teilgenommen). Die Karwane als symbolische und praktische Initiative.Andere Karawanen Charakter könnten Immigranten Karawanen sein, die Grenzübergänge herausfordern und das Recht nach Genua zu kommen fordernEine Gruppe aus England (die hauptsächlich im pink-silver Marsch zusehen war) plant zur Zeit eine Karneval-Karawane : Barcelona, Tarifa(Grenzcamp), Genua . Die traditionnelle Samba band , "tactical frivolity" undLeute aus den No Border Zusammenhang werden Teil der Karawane sein, einen Küchenwagen gibt es auch schon. Wird noch diskutiert, aber dasInteresse scheint sehr sehr gross zu sein.Andere Karawanen werden diskutiert: es gab eine Einladung zur Unterstützung Europäische Volxtheater-Karawane: NO border - NO Nation- NO ONE IS ILLEGAL Aufruf für eine europaweite Karawane, die im Sommer Grenzcamps und Orte politischer Auseinandersetzung verbindet Das nächste Organisationstreffen findet statt am 10. April 2001, 17h inder Arge, Schottenfeldg. 3a./1/59 / Österreich. Bei Interesse Kontaktauch bei a900320@unet.univie.ac.at. Protokolle werden wohl baldrumgeschickt.d) Global citizen rights strike (Arbeitstitel) - Diskussionsanstoss:Ya Basta, die italienischen AktivistInnen die vorwiegend in Mailandauf dem PGA Treffen waren, haben einen Diskussionsanstoss gegeben. Sie sindauf der Suche nach neuen Formen des zivilen Ungehorsams. Sie diskutieren gerade eine neue Form des Streiks. Die Grundidee ist nicht einStreik in der klassischen marxistischen Form : Arbeiter arbeiten nicht um dasKapital damit unter Druck zu setzen. Den Leuten von Ya Basta ist auch klardass diese Form des Streiks kein Druckmittel mehr ist wegen derverschiedenen Änderungen in der Arbeitsorganisation in Zeiten des neoliberalismus: internationale Arbeitsteilung, Rationalisierung der Produktion,Einsatz von Maschinen, Verlust an Solidarität und Konkurrenz um Teilnahme an der Produktion, neue Arten der sozialen Konflikte die nichts mit derArbeiter-Kapital Opposition haben etc etc ...Aber in diesem Falle geht esweiter hin um die Idee der Unsichtbarkeit. Die Menschen, die vomkapitalistischen Kreislauf immer mehr ausgeschlossen sind (für Produktion und Konsum unnötig) und "überflüssig" werden (surplus). Die Unsichtbaren wie die indigenas in Chiapas die sich maskiert haben um ihr wahres Gesicht zu zeigen. Ya Basta ist auf der Suche nach einer Form die verschiedenen Sektoren der Gesellschaft sichtbar zu machen, die im Laufe der Jahreimmer weniger was miteinander zu tun haben. "Die Leute sind dabei die Wahrnehmung zu verlieren über die anderen Menschen mit denen sie im Kampf stehen", sagte ein Aktivist. Aus dieser Überlegung heraus schlagen sie einen Streik vor für das Recht ein Weltbürger zu sein, also dasRecht existieren zu dürfen und nicht ausgeschlossen zu sein. DerArbeitstitel dafür ist global citizen rights strike, wobei in den Diskussionen dasschon als problematisch erkannt wurde. Wie das konkret aussehen kann wissen sie auch noch nicht, aber es könnte verschiedene Formen annehmen: am Tag des Streiks maskieren sich die Leute oder tragen weisse overalls aufihrer Arbeit oder auf der Strasse, hören auf zu arbeiten oder schlüpfen ausihren Löcher raus oder kommen auf.... . Vor genau 100 Jahre (also 1901) gab es einen breiten Streik in Genoagenau um die gleiche Zeit, und daher wollen die das historisch verknüpfen. Die Idee soll weiterhin diskutiert werden, auch international. Siehaben alle aufgerufen sich an der Diskussion zu beteiligen. Es wurde gesagt dassdie Idee jeweils andere Ausdrucksformen in jeder lokalen Realität habenkann.Die Leute aus dem internationalismus AK München haben an der Kleingruppe zu diesem Thema teilgenommen, es wäre cool wenn sie das ergänzen könnten. Meine persönliche Wahrnehmung war dass die meisten die Gedanken von Ya Basta nicht so richtig verstanden haben. e) Internationales Seminar Ein weiterer Termin für Eventhopper. Auf dem PGA Treffen in Mailand haben einige Leute die Möglichkeit diskutiert ein längeres Seminar (10 Tage?) im Vorfeld zu Genoa zu organisieren . Das Seminar soll internationale Beteiligung aussüdlichen Bewegungen haben (Schwarze Gemeinschaften aus Kolumbien, Indien,...) die ihre Aktivität im PGA Rahmen begreifen. Die Idee geht gemeinsammit der Bildung von Kovergenzzentren im Vorfeld.Das Seminar soll Austausch und Diskussion fördern und Denkprozesseauf globaler Ebene anstoßen. Bislang werden Möglichkeit in Italien diskutiert, mit Leuten von YaBasta, die nach grossen Räumlichkeiten umsehen. Achtet auf Meldungen aus Italien diesbezüglich.verrückteIdeen !! wie immer....ein Schiff nach Genoa ! Chistoph Kolumbus kam aus der Hafenstadt Genoa bevor er die langeFahrt über den Atlantik wagte und im Namen der Spanischen Krone die Kolonialisierung Lateinamerikas initiierte. Die Idee ist es ein Schiff aus Kolumbien nach Genoa zu organisierendamit Aktivisten aus Lateinamerika sich an den Protesten beteiligen . DieIdee entstand im Rahmen von den Diskussionen um gegen Plan Colombia zu agieren, an denen sich VertreterInnen aus indigenen (Uwa),bäuerlichen (ANUC UR) und schwarze Gemeinschaften (PCN) aus Kolumbienbeteiligten. Ein symbolischer Protest. Die Idee wird diskutiert, nix Konkretesbislang.(Zu den Diskussionen über Plan Colombia gab es ein langatmigesTreffen, ein längeres Protokoll wird zur Zeit verbreitet Infos: http://www.freespeech.org/agp/colombia und http://www.freespeech.org/agp/colombia/pcntour)- Einführung des EUROS blockierenAuf dem Treffen wurde vorgeschlagen die Einführung des EUROS zu blockieren. Die neugedruckten EURO Scheine und Münzen müssen quer durch Europa zu jeder Bank und Cashmaschinen gebracht werden. Es istso ein logistischer Alptraum, dass die Privatgesellschaften alle passenund die Transporte von der Armee begleitet werden müssen. Die Transportewerden hauptsächlich im Zeitraum Ende Oktober - Ende Dezember passieren. Es bietet sich gut an für Dezentralisierte Aktionen überall in Europa,zum Zeitpunkt der Zweiten Ministerkonferenz der WelthandelsorganisationWTO die in die Wüste Quatars verlegt wurde. Die Idee wurde nicht viel diskutiert da alle sich auf die nächstenMonate erstmal konzentrieren wollten, aber es kamen positive Reaktionen sowie auch Bedenken. Die Idee wird sicherlich weiterhin im Laufe der nächsten Monateauftauchen. 8) KommunikationDie Kommunikation und Koordination auf Europäischer Ebene passiertüber mehrere email Listen, aber eine wichtige Liste um am Laufenden zubleiben ist: caravan99@mail.nadir.orgUm sich drauf zu setzen: email an caravan99-request@mail.nadir.org ,mit "subscribe" im Text.Infos zu Peoples Global Action: www.agp.orgWiderstand ist Grenzenlos-International Fight !!!
Anm. von Pete/imc: Das Produktionssystem schluckt noch keine Sonderzeichen, habe sie entfernt. Kann sein, daß der Text jetzt etwas anders aussieht...
Barcelona war die Hochburg der Anarchisten in den 30er Jahren und wird vielleicht deswegen viel romantisiert.Unter den Gruppen die im Rahmen der Mobilisierung aktiv werden findet mensch auch nationalistische Gruppen aus Catalunyen und dem Baskenland...was wiederum für starke interne Spannungen sorgt.Allgemein: das politische Panorama ist sehr komplex.Immigration ist in SEHR wichtiges Thema zur Zeit im Spanischen Staat.Vor kurzem noch haben 700 sans papier (ohne Papiere) einen 43 tägigen Hungerstreik durchgeführt der im ganzen Land wahrgenommen wurde und an dem sich viele Sektoren der Gesellschaft solidarisiert haben . Der MRG thematisiert beispielsweise auch Immigration, und haben somit zuihrer Parallelldemo zu Davos (Ende Januar) 7000 Leute nach Madrid mobilisiert. Ein Netzerk wie";kein Mensch ist ilegal" wurde ins Leben gerufen,wobei das "I" in ilegal in lila Farbe geschrieben ist, um zum Nachdenken anzuregen, das damit kein positiver Bezug auf den Staat (legal) ist.Die Kriminalisierung schreitet in Spanien gerade enorm voran. Wie in England (und bald in Griechenland) gibt es ein neues anti-Terrorismusgesetz, dass die Definition von Terrorismus sehr weitfasst, so dass viele politsche Aktivitäten, Direkte Aktion usw gleich unter Terrorismus fallen. Dies liegt unter anderem an der ETA (Bewaffnete Gruppe aus dem Baskenland) die gerade sehr aktiv ist, insbesondere in Catalunyen(also Barcelona) wo Bombenattenta gemacht werden um die Deutschen Touris abzuschrecken, und den Spanischen Staat somit unter Druck zu setzen, weil dann eine der haupt Einkommenssektoren in Spanien (Tourismus) wegzufallen droht. Na ja, das Ding ist, dass der Staat das natürlichals Anlass nimmt um ALLE zu kriminalisieren die irgendeine kritsicheStimme gegen den Spanischen Staat und überhaupt haben. In Barcelona werden die Besetzen Häuser stark kriminalisert mit Aktionen statt wie dass spät nachts ein Molotovcocktail auf ein besetztes Haus geschmisssen wird. Die BesetzerInnen wehren sich, versuchen das Feuer zu löschen, eine Minute später sind die Bullen schon da (so ein Zufall) und durchsuchen alle Bewohner. Viele befürchten dass im Rahmen dieser Mobilisierung (davor oderdanach) viele Häuser geräumt werden. Auf jeden Fall sind schon 14.000 Bullen für Barcelona vorgesehen. Das ist enorm, mehr als in Prag und Köln99. Die Aktivitäten werden ab den 17. April anfangen: Seminare, Demos, Konzerte, Aktionen....zur Mobilisierung nach Barcelona. Im Vorfeld werden eine Reihe von Trainingscamps stattfinden.Juni 22,23 : Gegengipfel - Diskussionen etcJuni 24 : Kultur-Widerstands-FestivalJuni 25,26,27: Aktionstage, Ziviler Ungehorsam, BlockadenDie Schwerpunkte werden auf Immigration und Kriminalisierung liegen, sowie die EU als Globalisierungsagent und Herrschaftsprojekt. Das hat der MRG auf dem PGA Treffen mehrmals betont.Ein indymedia website wurde ins Netz gestellt: http://barcelona.indymedia.orgKontakte : MRG http://www.pangea.org/mrg/über http://sindominio.net sind viele Initiativen in Spanien vernetzt.Noch was: nach Barcelona findet ein Grenzcamp in Tarifa statt. Dasist an ganz südlich nahe an Marokko. Am Strand von Tarifa werden mindestens 1000 Immigranten per Monat abgefangen. Die Stadt Tarifa soll aber das Camp unterstützen, und der Bürgermeister ist in Konflikt mit dem Spanischen Staat. Dort wird übrigens auch viel Haschisch aus Marokko gedealt. Die Spanischen OrganisatorInnen haben jedoch davor gewarnt dass sie nicht mehr Infrastruktur vor Ort haben als für 500 Leute, und deshalb nicht zu arg viele Leute kommen sollten. Leute aus England (pink-silver aus Prag) und anderen Zusammenhänge planen zur Zeit eine Karneval-Karawane (mit Samba band) von Barcelona nach Tarifa dann nach Genua. Mehr weiter unten, siehe xx)4) Salzburg - anti WEF Aktionen - 1. Juli (von einer Aktivistin in Mailand berichtet - Notizen)Nach Davos und Cancun tagt der Weltwirtschatsforum in Salzburg."Wir rufen zu einer Demonstration am 1.7. 2001 und zu Aktionstagenund Tagen des zivilen Ungehorsams vom 30.6. bis 3.7. in Salzburg auf."Mobilisieren und Organisieren tun verschiedene autonome Gruppen. Siesind dabei ihre Erfahrungen mit solchen Mobilisierungen zu machen (Lernprozess), erstes Mal dass sie so was größeres planen. Schwere Situation, die linke Szene wird stark kriminalisiert (habt ihrsicherlich mitbekommen, dass das EKH - eines der einzigen autonomen Zentrum in Österreich - nach der Operndemo gestürmt wurde etc). Probleme mit linksautoritären Gruppen (Linksruck). Anfang Juli wird mitten in der Touristensaison sein. Obwohl Aktionenfür mehrere Tage angekündigt sind, wird der Schwerpunkt auf den 1.Juligelegt. Die bislang arbeitenden Gruppen versuchen mehr Kontakte im antifa Spektrum zu knüpfen und auch mit ost-europäischen Gruppen. Sie gehen vorn harter Repression aus.Kontakte:Anti WEF OrganisationMarkt 95400 HalleinAustriawipe.out.wef@gmx.atorganisation@antiwef.orghttp://www.antiwef.org - Eine Deutsche Version ist noch in Arbeitantiwef-salzburg-subscribe@egroups.de - mailinglistehttp://www.antiwef.org/antiwef.asc - PGP Key5) Genoa - 20-22 Juli G8 GipfelGenoa wird voraussichtlich der größte Protest den wir in letzter Zeiterlebt haben.Politischer Hintergrund:Italien hat eine soziale Bewegung die in Kontinuität mit Bewegungenaus der Vergangenheit steht. In Italien gibt es zwischen 300-400selbstverwaltete soziale Zentren in denen verschiedene Zusammenhänge konvergieren und sich organisieren. Seit Mitte der 90er Jahre hat der zapatistischeDiskurs viel Einfluss gehabt. Das Ya Basta Netzwerk und die Aktionsform "tutebianche"sind Ergebnisse davon, aber es spiegelt sich drüber hinaus inMusikbands, Graffitikultur und Kunst. Das Thema Immigration ist ein sehrwichtiges Thema. Vor einigen Wochen in Neapel (mitte März), war dieAuftaktmobilisierung für Genua angesagt, anlässlich des OECD Gipfels: 30.000 Leute, heftige Repression und Ausschreitungen.Die Gesellschaft ist sehr polarisiert. Im Mai finden Wahlen inItalien statt und es sieht ganz danach aus dass eine rechte Regierung an die Machtkommen wird. Die Aktivisten meinten in Italien ist rechts moderiert vonrechts radikal nicht zu unterscheiden. Anekdote: Kurz vor Weihnachten war Haider zu Besuch in Rom. Es gab eine sehr breite Mobilisierung tutebianche-antifa etc. Es kam zu Ausschreitungen. Danach war die Presse einige Tagelang von der Diskussion um Gewalt dominiert. Gleich danach gab es einen Bombenattentat auf "il manifesto"; die linke Zeitung in Italien, derAttentat missglückte, die Bombe tötete niemand, verletzte jedoch denBombenleger, ein bekannter rechtsradikaler. Diese Zeichen sind beunruhigend weilin den 70er Jahre wurde die damals sehr starke antagonistische Bewegung(unter anderem) mit Hilfe von Rechtsextremen Gruppen auf die gleiche Art und Weise unter Druck gesetzt.Die ItalienerInnen meinten, dass die Situation in Genua also völligkippen könnte falls eine rechte Regierung an die Macht kommt. Die RechtePartei habe angekündigt, dass sie alle Proteste verbieten würde. DieSituation ist bereits repressiv (siehe Neapel) und könnte noch viel härter werden. Mobilisierung:Die mobilisierende Plattform heisst, "Genoa Social Forum". Sie istsehr breit und ist auch nicht das einzige Ding. Es gibt mehrere Netzwerke / Zusammenhänge die ihre Aktivitäten am laufen haben. Ein Blick auf www.genoa-g8.org gibt einen Eindruck: die Anzahl der links auf die Gruppen und Organisationen ist enorm. Es gibt einen Aufruf der noch nicht auf Deutsch übersetzt wurde (Freiwillige?). Dort sind 5 Einverständnispunkte für dieZusammenarbeit formuliert: (sorry für die schlechte Übersetzung) Die Organisationen die den Aufruf unterstützen, engagieren sich den folgenden Vereinbarungen nach zu arbeiten:1. aktiv in der Information und Sensibilisierung der Bevölkerung zuden respektiven Themen die jede Organisation als Schwerpunkt hat, inRespekt ihrer autonomen Arbeit- und Vorgehensweise. 2. die lokale und nationale Verwaltungen dazu auffordern dass sie den Zugang zu grosse Räume für alle garantiert, für die Durchführung von Aktivitäten, Projekte und Demonstrationen die in den kommendenMonaten, sowie um den G8 Gipfel organisiert werden. 3. Vor allem fordern wir dass das Recht auf Demonstration nicht eingeschränkt wird.4. Ein Agieren der den Informationsfluss zwischen allen fördert unddie Initiativen aller im Programm vorantreibt.5. Ein Respekt aller Ausdrucksformen, Demonstrationsformen, derdirekten und gewaltfreien Aktion, in einer öffentlichen und transparenten Form angekündigtAm Donnerstag 19. Juli ist "Tag der Immigrantinnen" und eine grosse Demonstration in Unterstützung der MigrantInnen, sans-papiers,illegalen etc ist vorgesehen.Am Freitag 20. Juli - 22 Juli sind Blockaden, Aktionen des zivilen Ungehorsams vorgesehen. Am Samstag 21. Juli soll es eine grosse Demo vom "Genova SocialForum" geben.Das nächste Europäische Koordinationstreffen ist in Genoa am 4. + 5 .MaiInfos unter: info@genoa-g8.org Kontakte:www.genoa-g8.orgwww.yabasta.ityabasta Mailand - Leonkavallo: yabasta@tin.ityabasta Genoa : yabastagenova@hotmail.comIndymedia Italien: htttp://italy.indymedia.orgBald wird eine Person von Ya Basta durch Deutschland touren, hier sind die bisherigen Tourdaten:"Antirassistische und antikapitalistische Kämpfe in Italien - EineAktivistin von YaBasta/Centro Sociale Leoncavallo aus Mailand berichtet.."Beginn jeweils 19.30 Uhr mit Film/Dias:- 28.4. München, Kulturladen Westend, Ligsalzstr. 20- 29.4. Frankfurt, Cafe Exzeß, Leipzigerstr.91, 19.30 Uhr- 30.4. Köln, Alte Feuerwache, Großes Forum, Melchiorstr.3- 1.5. Bremen, Kulturzentrum Lagerhaus- 2.5. Göttingen, Arbeit und Leben, Lange Geismarstr.73- 3.5. Berlin, Kato, Im U-Bahnhof Schlesisches Tor- 4.5. Leipzig, Winfried v. Kessler Lichtwirtschaft, Stöckartstr.11- 5.5. Oberhausen, Druckluft, Jugend-und Kulturzentrum, Am Förderturm276) Freiburg Juni 12 - Deutsch Französischer RegierungsgipfelZwei Tage vor dem Beginn des EU Gipfels in Göteborg werden sich Deutschland und Frankreich als die treiben Nation der SupermachtEuropa hier in Freiburg profilieren. Die lokalen Zusammenhänge diskutierenzur Zeit die Möglichkeit einen Protest zu artikulieren der sich in derinternationalen Protestdynamik setzen würde. Eine Überregionale Mobilisierung istdenkbar. Auch die lokalen Strukturen vor Ort in Freiburg bieten sich gut an: Autonomes selbstverwaltetes Zentrum, Freies Radio, etliche kleineInitiativen die sich noch nicht gemeinsam artikuliert haben. Ein Aufruf könnte also in Kürze folgen um nach Freiburg zu kommenEuropa als Festung, Supermacht und Herrschaftsprojekt zu entlarven !vorläufige Kontakte: www.kts-freiburg.de plenum@kts-freiburg.de7.) Vorschläge, Initiativen, DiskussionenAllgemein ging es in diesen Diskussionen darum Formen zu finden die Proteste in eine gemeinsame Artikulierung zu verleihen,Anknüpfungspunkte zu identifizieren, gemeinsame Initiativen zu diskutieren etc. Hierein Einblick in das was diskutiert wurde:a) Immigration und Kriminalisierung der Bewegung Das Thema Immigration, Festung Europa, Unsichtbarkeit, Flüchtlingenusw wird in Barcelona, Genua und Göteborg an oberster Stelle gesetzt. Inallen Städten laufen bereits Initiativen um Flüchtlinge, Sans-papiers,Immigrierte und Unsichtbare aktiv in den Protestvorbereitungen einzubeziehen.Weitere Möglichkeiten wurden diskutiert:- Bildung von Konvergenzzentren lange im voraus, nicht nur einigeTage vor den Aktionen (siehe b). Es wurde erkannt dass die Bildung konkreter Strukturen zur Unterstützung notwendig sind: i.e Freiräume für gratis ärztliche Behandlung und Netzwerke sympatischer Ärzte, Zugang zu Infrastruktur um sich zu artikulieren (Radio, Indymedia...)- Karawanen (siehe c)- sans-papiers oder Flüchtlingen sind oft durch Repressioneingeschränkt und können nicht an den Aktionen teilnehmen. Wir sollten nach Möglichkeiten suchen sie einbeziehen zu können, das Recht auf freie Bewegung und Recht ihrer Teilnahme an den Protesten fordern, und mehr Aufmerksamkeit auf ihre Situation richten. Möglichkeiten: Aktionendes Zivilen Ungehorsams gegen Residenzpflicht (im konkreten Fall fürD)....Die Schwierigkeit solcher Aktionen und die damit verbundene Gefahrwurde erkannt, aber nicht als unmöglich abgetan. A suivre....Die schnell schreitende Kriminalisierung der Bewegung wurde als ein ernsthaftes Problem erkannt. Wir sollten den Level an Konfrontationnicht schneller steigen lassen als die Unterstützung die wir von der "Zivilgesellschaft" haben. Unsere Arbeit sollte sich in nächsterZukunft drauf konzentrieren die Legitimität unseres Protestes aufzubauen undkonkret zu vermitteln.b) KonvergenzzentrenDas schönste an Mobilisierungen wie nach Prag usw sind die Bildungvon Konvergenzentren, wo Austausch stattfindet, Koordination derAktivitäten, Diskussion, Vorbereitung, Party, Kreativtät, Trainings.... alles miteinem sehr starken Selbstorganisations- und Basisdemokratischencharakter. Die Konvergenzentren sollten nicht nur einige Tage vor derMobilisierung geöffnet werden, aber warum nicht einige Wochen, sogar Monate davor ?Die Konvergenzzentren könnten als Orte agieren um den Protestvorzubereiten, Legitimität aufzubauen, mehr Kontakte zur Bevölkerung aufzubauen,Frei- und Schutzräume für Illegalisierte zu schaffen (ärztliche Behandlung, Rechtshilfe etc), indymedia Strukturen zu verwalten (Radio,website,...), Kontakte zu lokalen Bauern aufbauen um Essen zu besorgen etc es gab viele Ideen.In Barcelona und Genua wurde es als machbar identifiziert und wird diskutiert. In Göteborg wird es auch einen Konvergenzzentrum geben,aber sie wussten nicht ob sie genügend Kapazität haben um es so früh soöffnen (bislang ist 5. Juni angedacht). Die Leute aus Salzburg meinten ehernicht. Die Teilnahme und Einladung von Delegierte aus Bewegungen ausserhalb Europas die im Rahmen von PGA aktiv sind wurde vorgeschlagen. Diese Bewegungen könnten einen Einblick in unsere Organisationsformen bekommen, wir könnten von ihnen jeweils lernen. Und eine Teilnahmevon Göteborg bis Genua würde die Kosten niedrig halten wenn sich mehrere beteiligen. Infos: pgasec@gmx.netc) Karawanen Die Idee der Karawanen als "mobile Konvergenzentren" die direktenKontakt zur Bevölkerung aufbauen und Öffentlichkeit schaffen. Es wurden Erfahrungen zusammen gebracht: "Geld oder Leben" Karawane nach Genf, Köln, Prag. Ya Basta war besonders durch den Marsch der Zapatistas in Mexiko beeindruckt (sie haben mit über 100AktivistInnen teilgenommen). Die Karwane als symbolische und praktische Initiative.Andere Karawanen Charakter könnten Immigranten Karawanen sein, die Grenzübergänge herausfordern und das Recht nach Genua zu kommen fordernEine Gruppe aus England (die hauptsächlich im pink-silver Marsch zusehen war) plant zur Zeit eine Karneval-Karawane : Barcelona, Tarifa(Grenzcamp), Genua . Die traditionnelle Samba band , "tactical frivolity" undLeute aus den No Border Zusammenhang werden Teil der Karawane sein, einen Küchenwagen gibt es auch schon. Wird noch diskutiert, aber dasInteresse scheint sehr sehr gross zu sein.Andere Karawanen werden diskutiert: es gab eine Einladung zur Unterstützung Europäische Volxtheater-Karawane: NO border - NO Nation- NO ONE IS ILLEGAL Aufruf für eine europaweite Karawane, die im Sommer Grenzcamps und Orte politischer Auseinandersetzung verbindet Das nächste Organisationstreffen findet statt am 10. April 2001, 17h inder Arge, Schottenfeldg. 3a./1/59 / Österreich. Bei Interesse Kontaktauch bei a900320@unet.univie.ac.at. Protokolle werden wohl baldrumgeschickt.d) Global citizen rights strike (Arbeitstitel) - Diskussionsanstoss:Ya Basta, die italienischen AktivistInnen die vorwiegend in Mailandauf dem PGA Treffen waren, haben einen Diskussionsanstoss gegeben. Sie sindauf der Suche nach neuen Formen des zivilen Ungehorsams. Sie diskutieren gerade eine neue Form des Streiks. Die Grundidee ist nicht einStreik in der klassischen marxistischen Form : Arbeiter arbeiten nicht um dasKapital damit unter Druck zu setzen. Den Leuten von Ya Basta ist auch klardass diese Form des Streiks kein Druckmittel mehr ist wegen derverschiedenen Änderungen in der Arbeitsorganisation in Zeiten des neoliberalismus: internationale Arbeitsteilung, Rationalisierung der Produktion,Einsatz von Maschinen, Verlust an Solidarität und Konkurrenz um Teilnahme an der Produktion, neue Arten der sozialen Konflikte die nichts mit derArbeiter-Kapital Opposition haben etc etc ...Aber in diesem Falle geht esweiter hin um die Idee der Unsichtbarkeit. Die Menschen, die vomkapitalistischen Kreislauf immer mehr ausgeschlossen sind (für Produktion und Konsum unnötig) und "überflüssig" werden (surplus). Die Unsichtbaren wie die indigenas in Chiapas die sich maskiert haben um ihr wahres Gesicht zu zeigen. Ya Basta ist auf der Suche nach einer Form die verschiedenen Sektoren der Gesellschaft sichtbar zu machen, die im Laufe der Jahreimmer weniger was miteinander zu tun haben. "Die Leute sind dabei die Wahrnehmung zu verlieren über die anderen Menschen mit denen sie im Kampf stehen", sagte ein Aktivist. Aus dieser Überlegung heraus schlagen sie einen Streik vor für das Recht ein Weltbürger zu sein, also dasRecht existieren zu dürfen und nicht ausgeschlossen zu sein. DerArbeitstitel dafür ist global citizen rights strike, wobei in den Diskussionen dasschon als problematisch erkannt wurde. Wie das konkret aussehen kann wissen sie auch noch nicht, aber es könnte verschiedene Formen annehmen: am Tag des Streiks maskieren sich die Leute oder tragen weisse overalls aufihrer Arbeit oder auf der Strasse, hören auf zu arbeiten oder schlüpfen ausihren Löcher raus oder kommen auf.... . Vor genau 100 Jahre (also 1901) gab es einen breiten Streik in Genoagenau um die gleiche Zeit, und daher wollen die das historisch verknüpfen. Die Idee soll weiterhin diskutiert werden, auch international. Siehaben alle aufgerufen sich an der Diskussion zu beteiligen. Es wurde gesagt dassdie Idee jeweils andere Ausdrucksformen in jeder lokalen Realität habenkann.Die Leute aus dem internationalismus AK München haben an der Kleingruppe zu diesem Thema teilgenommen, es wäre cool wenn sie das ergänzen könnten. Meine persönliche Wahrnehmung war dass die meisten die Gedanken von Ya Basta nicht so richtig verstanden haben. e) Internationales Seminar Ein weiterer Termin für Eventhopper. Auf dem PGA Treffen in Mailand haben einige Leute die Möglichkeit diskutiert ein längeres Seminar (10 Tage?) im Vorfeld zu Genoa zu organisieren . Das Seminar soll internationale Beteiligung aussüdlichen Bewegungen haben (Schwarze Gemeinschaften aus Kolumbien, Indien,...) die ihre Aktivität im PGA Rahmen begreifen. Die Idee geht gemeinsammit der Bildung von Kovergenzzentren im Vorfeld.Das Seminar soll Austausch und Diskussion fördern und Denkprozesseauf globaler Ebene anstoßen. Bislang werden Möglichkeit in Italien diskutiert, mit Leuten von YaBasta, die nach grossen Räumlichkeiten umsehen. Achtet auf Meldungen aus Italien diesbezüglich.verrückteIdeen !! wie immer....ein Schiff nach Genoa ! Chistoph Kolumbus kam aus der Hafenstadt Genoa bevor er die langeFahrt über den Atlantik wagte und im Namen der Spanischen Krone die Kolonialisierung Lateinamerikas initiierte. Die Idee ist es ein Schiff aus Kolumbien nach Genoa zu organisierendamit Aktivisten aus Lateinamerika sich an den Protesten beteiligen . DieIdee entstand im Rahmen von den Diskussionen um gegen Plan Colombia zu agieren, an denen sich VertreterInnen aus indigenen (Uwa),bäuerlichen (ANUC UR) und schwarze Gemeinschaften (PCN) aus Kolumbienbeteiligten. Ein symbolischer Protest. Die Idee wird diskutiert, nix Konkretesbislang.(Zu den Diskussionen über Plan Colombia gab es ein langatmigesTreffen, ein längeres Protokoll wird zur Zeit verbreitet Infos: http://www.freespeech.org/agp/colombia und http://www.freespeech.org/agp/colombia/pcntour)- Einführung des EUROS blockierenAuf dem Treffen wurde vorgeschlagen die Einführung des EUROS zu blockieren. Die neugedruckten EURO Scheine und Münzen müssen quer durch Europa zu jeder Bank und Cashmaschinen gebracht werden. Es istso ein logistischer Alptraum, dass die Privatgesellschaften alle passenund die Transporte von der Armee begleitet werden müssen. Die Transportewerden hauptsächlich im Zeitraum Ende Oktober - Ende Dezember passieren. Es bietet sich gut an für Dezentralisierte Aktionen überall in Europa,zum Zeitpunkt der Zweiten Ministerkonferenz der WelthandelsorganisationWTO die in die Wüste Quatars verlegt wurde. Die Idee wurde nicht viel diskutiert da alle sich auf die nächstenMonate erstmal konzentrieren wollten, aber es kamen positive Reaktionen sowie auch Bedenken. Die Idee wird sicherlich weiterhin im Laufe der nächsten Monateauftauchen. 8) KommunikationDie Kommunikation und Koordination auf Europäischer Ebene passiertüber mehrere email Listen, aber eine wichtige Liste um am Laufenden zubleiben ist: caravan99@mail.nadir.orgUm sich drauf zu setzen: email an caravan99-request@mail.nadir.org ,mit "subscribe" im Text.Infos zu Peoples Global Action: www.agp.orgWiderstand ist Grenzenlos-International Fight !!!
Anm. von Pete/imc: Das Produktionssystem schluckt noch keine Sonderzeichen, habe sie entfernt. Kann sein, daß der Text jetzt etwas anders aussieht...
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(Moderationskriterien von Indymedia Deutschland)
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Ergänzungen
Planungen für Bonn???
eta schuld an gesetzverschärfung?
bewaffnete gruppen werden offiziell zum anlaß genommen werden, gesetze zu verschärfen, mehr haben sie damit aber auch nicht zu tun. wenn widerstand unkontrollierbar wird - und das schafft keine bewaffnete gruppe allein - dann werden sie alles ihnen mögliche tun, um diesen widerstand zu ersticken, das wäre auch ohne bewaffnete gruppe nicht anders, gründe werden sie immer finden - berechtigterweise, weil es ihnen ja auch an den kragen gehen soll.
als eta aktionen gemacht hat, wurde die repression verschärft, als eta 14 monate im waffenstillstand war, wurde die repression weiter verschärft, und als der waffenstillstand für beendet erklärt wurde, wurde die repression wiederum verschärft.
auch wenn ich eta für absolut fragwürdig bis konterrevolutionär halte, sollte die kritik sich an ihre aktionen und politik richten, aber nicht bei ihnen die schuld dafür suchen, daß ein terroristischer staat wieder etwas neues böses ausgeheckt hat.
sorry, das sollte nur einmal hier landen...
Natürlich wird in Bonn geplant
Deshalb findet Ihr aktuelle Infos dort: