Der Tag vor der Ankunft
Der Tag vor der Ankunft der 85 Tonnen Atommüll stand ganz im Zeichen von Blockaden, Sabotage, Demonstrationen, Mahnwachen, Polizeikesseln und brachte viel Spaß für die Aktivisten. Mehrere Hundert Menschen wurden verhaftet, viele aber wieder freigelassen.Montag um 6.45 Uhr verließ der Atomzug La Hague und irgendwann im Laufe des Dienstag Nachmittag wird er in Dannenberg ankommen.
Weitere aktuelle Informationen im Ticker von www.castor.de
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Noch mehr Informationen: Anti-Atom-Plenum Berlin,Anti Atom Sachsen,anti atom aktuell, X1000 Mal Quer, BI-LüchowDannenberg, CastorNIX DA, außerdem gibt es eine umfangreiche Linkliste. Indymedia France berichtet ebenfalls.
Bericht aus Frankreichin deutsch
Eine Karte gibt es hierund einen Castor-Fahrplan hier
Mehr Fotos gibt es bei Randbild
Am Montag wurden die verschiedensten Aktionen durchgeführt. 14.00 begann eine Schülerdemo die zwischendurch eine kleine Rast auf den Gleisen einlegte, 16.00 gab es je eine Fahrrad- und Inlineskater-Demo, die einen gemeinsamen Treffpunkt hatten und weiter nach Splietau wollten, um Sandsäcke für eine Aktion in Dannenberg zu holen. Die Polizei stoppte jedoch die Demonstration und so blieben die Sandsäcke im Ort auf der Straße. Nachdem einige Bauern überraschenderweise den Ortsausgang mit Ihren Traktoren versperrten, hatte die Polizei mit einer weiteren Blockade zu kämpfen, die erst nach einigen Stunden aufgelöst werden konnte.
Zur selben Zeit machten sich 600 Aktivisten von X1000malquer auf, um ein Stück Gleis zu besetzen. Die etwas überraschte Polizei war nicht in der Lage zu räumen, da auf beiden Seiten der Strecke eine 10m hohe Böschung war. Doch der Polizei kam schnell der rettende Gedanke: Ein IC-Zug wurde herangeschafft und die Blockade wurde von der Polizei ins Zuginnere "verlegt". Irgendwann am Abend wurden alle wieder freigelassen - allerdings in weit entfernten Orten, wie Soltau, Buchholz oder Harburg.
Daß die Polizei auch anders kann (wie die tollen Sticker verraten) zeigte sie bei einem geradezu krimminellen Einsatz bei Nahrendorf. Mehrere Hundert Aktivisten waren auf dem Weg zu einer genehmigten Mahnwache. Ohne besonderen Grund wurden 150 Mneschen umstellt. Obwohl sie sofort zu erkennen gabe, daß sie friedlich waren, gab es ein Ultimatum, in dem Verhaftung mit viel oder wenig Gewlt zur Wahl stand. Die Polizei wählte viel Gewalt - eine Frau mit Kehlkopfverletzung mußte ins Krankenhaus - weiter Opfer der Prügelorgie durften nicht medizinisch behandelt werden. Die Auflösung/Verhaftung der Leuet zog sich über viele Stunden hin. Es gab noch viele andere Kessel und teilweise sehr willkührlichen Verhaftungen. Das Camp Nahrendorf, das nur teilweise genehmigt wurde (als Versammlung - ohne Schlafen dürfen) wurde am Abend geräumt. Es gab aber auch unheimlich viele weiter Blockaden und Sabotageaktionen, wie zum Beispiel das anheben von 100m Gleisbett. Mahnwachen, Demonstrationen und Aktionen von Kleingruppen werden die ganze Nacht über anhalten.
Es gab aber auch in vielen anderen Städten Aktionen. Neben einigen Anschlägen, wurde der Castor bei Maximailiansau/Pfalz für einige Zeit erfolgreich von mehreren Hundert Leuten blockiert. Der Polizei, die erst ziemlich ratlos war, gelang es dann mit Wasserwerfer und 60 - 80 Verhaftungen die Besetzung aufzulösen. In Hannover waren 80 und in Marburg 15 Personen an Gleisspaziergängen beteiligt. Am Montag morgen wurde außerdem von einigen Leuten das AKW Krümmel blockiert. In Frankreich gab es übrigens auch starke Polizeipräsenz, da z.B. verhindert weden sollte, daß Eisenbahngewerkschafter die Strahlung messen. In Lothringen demonstrierten 1000 Menschen Greenpeace machte eine weiter Aktion und kündigte mehr an...
Zur selben Zeit machten sich 600 Aktivisten von X1000malquer auf, um ein Stück Gleis zu besetzen. Die etwas überraschte Polizei war nicht in der Lage zu räumen, da auf beiden Seiten der Strecke eine 10m hohe Böschung war. Doch der Polizei kam schnell der rettende Gedanke: Ein IC-Zug wurde herangeschafft und die Blockade wurde von der Polizei ins Zuginnere "verlegt". Irgendwann am Abend wurden alle wieder freigelassen - allerdings in weit entfernten Orten, wie Soltau, Buchholz oder Harburg.Daß die Polizei auch anders kann (wie die tollen Sticker verraten) zeigte sie bei einem geradezu krimminellen Einsatz bei Nahrendorf. Mehrere Hundert Aktivisten waren auf dem Weg zu einer genehmigten Mahnwache. Ohne besonderen Grund wurden 150 Mneschen umstellt. Obwohl sie sofort zu erkennen gabe, daß sie friedlich waren, gab es ein Ultimatum, in dem Verhaftung mit viel oder wenig Gewlt zur Wahl stand. Die Polizei wählte viel Gewalt - eine Frau mit Kehlkopfverletzung mußte ins Krankenhaus - weiter Opfer der Prügelorgie durften nicht medizinisch behandelt werden. Die Auflösung/Verhaftung der Leuet zog sich über viele Stunden hin. Es gab noch viele andere Kessel und teilweise sehr willkührlichen Verhaftungen. Das Camp Nahrendorf, das nur teilweise genehmigt wurde (als Versammlung - ohne Schlafen dürfen) wurde am Abend geräumt. Es gab aber auch unheimlich viele weiter Blockaden und Sabotageaktionen, wie zum Beispiel das anheben von 100m Gleisbett. Mahnwachen, Demonstrationen und Aktionen von Kleingruppen werden die ganze Nacht über anhalten.
Es gab aber auch in vielen anderen Städten Aktionen. Neben einigen Anschlägen, wurde der Castor bei Maximailiansau/Pfalz für einige Zeit erfolgreich von mehreren Hundert Leuten blockiert. Der Polizei, die erst ziemlich ratlos war, gelang es dann mit Wasserwerfer und 60 - 80 Verhaftungen die Besetzung aufzulösen. In Hannover waren 80 und in Marburg 15 Personen an Gleisspaziergängen beteiligt. Am Montag morgen wurde außerdem von einigen Leuten das AKW Krümmel blockiert. In Frankreich gab es übrigens auch starke Polizeipräsenz, da z.B. verhindert weden sollte, daß Eisenbahngewerkschafter die Strahlung messen. In Lothringen demonstrierten 1000 Menschen Greenpeace machte eine weiter Aktion und kündigte mehr an...
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(Moderationskriterien von Indymedia Deutschland)
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Ergänzungen
Spontan Demo in Ffm Hbf.
wann?