Anmerkung der Moderationsgruppe:
Trotz der Bitte, de.indymedia.org zum Veröffentlichen von eigenen Berichten und selbst recherchierten Reportagen zu nutzen, wurde hier ein Termin, ein Aufruf, die Einladung zu einer Veranstaltung oder die Ankündigung einer Aktion reinkopiert.
Es ist nicht das Ziel von Indymedia, ein möglichst umfassendes Infoportal incl. Terminkalender anzubieten. Indymedia will eine Plattform für engagierte MedienmacherInnen und ihren eigenen Inhalte bieten. Das Veröffentlichen von Terminen, Aufrufen und Einladungen gehört nicht zu den Zielen des Projektes. Mehr Informationen, warum sich Indymedia nicht zum Veröffentlichen von Terminen eignet, findest Du hier. Bitte nutze stattdessen die verlinkten Terminkalender-Seiten.
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Bleiberecht Sedat Y. Abschiebstop Mahnwache
kurdische minderheit in der türkei verstärkter verfolgung ausgesetzt!
uneingeschränktes bleiberecht für sedat yildiz!
zur aktuellen menschenrechtssituation in der türkei!
angesichts der dramatischen gefährdungssituation für kurdische menschen fordern wir sofortigen abschiebestopp in die türkei!
mahnwache am 3. mai in mainz, schillerplatz vor dem innenministerium, ab 10 uhr!!
uneingeschränktes bleiberecht für sedat yildiz!
zur aktuellen menschenrechtssituation in der türkei!
angesichts der dramatischen gefährdungssituation für kurdische menschen fordern wir sofortigen abschiebestopp in die türkei!
mahnwache am 3. mai in mainz, schillerplatz vor dem innenministerium, ab 10 uhr!!
Kurdische Minderheit in der Türkei verstärkter Verfolgung ausgesetzt!
Uneingeschränktes Bleiberecht für Sedat Yildiz!
Zur aktuellen Menschenrechtssituation in der Türkei
Seit Wochen dringen türkische Soldaten in großer Zahl - inzwischen sind es mindestens 290.000 - in das Grenzgebiet zum Irak ein. Die kurdischen Gebiete in der Türkei sind eine besetzte Region und die Menschen sind wachsender Kontrolle und zunehmenden Menschenrechtsverletzungen ausgesetzt.
Stichwortartig seien erwähnt:
Der völkerrechtswidrige Giftgaseinsatz gegen die kurdische Guerilla, der 14 Menschen das Leben kostete.
Der gezielte Gebrauch von Schusswaffen durch das Militär gegen unbewaffnete Demonstrantinnen und Demonstranten bei den späteren Begräbnisfeierlichkeiten. Dabei sollen 18 Menschen getötet worden sein, darunter 3 Kinder. 200 Menschen wurden zum Teil schwer verletzt.
Die zahlreichen Festnahmen, darunter mehrere von der kurdischen Bevölkerung gewählte Bürgermeister, Menschenrechtsaktivisten und Journalisten.
Die zunehmende Repression scheint auch mit der geographischen Lage, den Kriegsvorbereitungen gegen den Iran und dem Öl im Nordirak in den kurdischen Gebieten zusammenzuhängen. Es ist zu befürchten, dass die kurdische Bevölkerung in der Türkei und in den angrenzenden Ländern wieder einmal zum Spielball geopolitischer Interessen wird.
Hervorzuheben ist auch, dass in dieser Region immer noch Panzer und andere Waffen aus Deutschland (!) zum Einsatz gegen die dort lebenden Menschen kommen.
Angesichts der dramatischen und besonders für kurdische Menschen äußerst gefährlichen Situation fordern wir einen sofortigen Abschiebestopp in die Türkei!
Bleiberecht für Sedat Yildiz!
Sedat Yildiz ist ein junger Mann, der mit seiner Familie schon zweimal aus Türkei-Kurdistan nach Deutschland flüchtete, um hier Schutz vor Verfolgung zu suchen. Er lebt zusammen mit seinen Eltern und seiner Schwester in Ludwigshafen. Er ist einer von vielen, die eine ähnliche Verfolgungsgeschichte haben.
Seit Wochen läuft eine Kampagne „Offener Brief“ für ein Bleiberecht des von Abschiebung bedrohten jungen Kurden.
Das Bündnis gegen Abschiebungen Mannheim fordert ein uneingeschränktes und unbefristetes Bleiberecht aus humanitären Gründen für Sedat Yildiz!
Eine Abschiebung würde bedeuten, dass die vierköpfige Familie auseinander gerissen würde. Sedat selbst droht in der Türkei erneute und verschärfte Verfolgung. Außerdem müsste er dort zum Militär und wäre gezwungen auf seine kurdischen Landsleute zu schießen.
Eine Abschiebung von Sedat würde auch die Gefahr einer lebensgefährlichen akuten Re-Traumatisierung bei Vater und Tochter mit sich bringen, da beide aufgrund der Verfolgung in der Türkei schwer traumatisiert (seelisch verwundet) wurden. Vater und Tochter erhielten aufgrund eines Gutachtens des Zentrums für Folteropfer in Karlsruhe nach langen juristischen Auseinandersetzunge vom Bundesamt in Trier endlich im Oktober letzten Jahres ein Bleiberecht.
Am Mittwoch, 3. Mai tagt die Härtefallkommission in Mainz. Diese Kommission wird vielleicht an diesem Tag darüber entscheiden, ob Sedat als Härtefall anerkannt wird und ein Bleiberecht erhält.
Aus diesem Anlass wird das Bündnis gegen Abschiebungen Mannheim vor dem Innenministerium in Mainz, wo die Kommission tagt, eine Mahnwache für Sedat Yildiz und zur aktuellen Situation der Menschenrechte in der Türkei abhalten.
Beteiligt euch möglichst zahlreich an der Mahnwache: ab 10 Uhr, Mainz, Schillerplatz !
Fahrmöglichkeit: Treffpunkt, Mittwoch, 3. Mai, 8.00 Uhr Hauptbahnhof, Mannheim, am Zeitungskiosk. Zugabfahrt: 8.12 Uhr, Gl. 1 Ein Rheinland-Pfalz-Ticket kostet 23 Euro (5 Leute können mit 1 Ticket fahren!)
Bündnis gegen Abschiebungen MA V.i.S.d.P: K.Bleiberecht, Lange Rötter Str. 200 68161 MA
Uneingeschränktes Bleiberecht für Sedat Yildiz!
Zur aktuellen Menschenrechtssituation in der Türkei
Seit Wochen dringen türkische Soldaten in großer Zahl - inzwischen sind es mindestens 290.000 - in das Grenzgebiet zum Irak ein. Die kurdischen Gebiete in der Türkei sind eine besetzte Region und die Menschen sind wachsender Kontrolle und zunehmenden Menschenrechtsverletzungen ausgesetzt.
Stichwortartig seien erwähnt:
Der völkerrechtswidrige Giftgaseinsatz gegen die kurdische Guerilla, der 14 Menschen das Leben kostete.
Der gezielte Gebrauch von Schusswaffen durch das Militär gegen unbewaffnete Demonstrantinnen und Demonstranten bei den späteren Begräbnisfeierlichkeiten. Dabei sollen 18 Menschen getötet worden sein, darunter 3 Kinder. 200 Menschen wurden zum Teil schwer verletzt.
Die zahlreichen Festnahmen, darunter mehrere von der kurdischen Bevölkerung gewählte Bürgermeister, Menschenrechtsaktivisten und Journalisten.
Die zunehmende Repression scheint auch mit der geographischen Lage, den Kriegsvorbereitungen gegen den Iran und dem Öl im Nordirak in den kurdischen Gebieten zusammenzuhängen. Es ist zu befürchten, dass die kurdische Bevölkerung in der Türkei und in den angrenzenden Ländern wieder einmal zum Spielball geopolitischer Interessen wird.
Hervorzuheben ist auch, dass in dieser Region immer noch Panzer und andere Waffen aus Deutschland (!) zum Einsatz gegen die dort lebenden Menschen kommen.
Angesichts der dramatischen und besonders für kurdische Menschen äußerst gefährlichen Situation fordern wir einen sofortigen Abschiebestopp in die Türkei!
Bleiberecht für Sedat Yildiz!
Sedat Yildiz ist ein junger Mann, der mit seiner Familie schon zweimal aus Türkei-Kurdistan nach Deutschland flüchtete, um hier Schutz vor Verfolgung zu suchen. Er lebt zusammen mit seinen Eltern und seiner Schwester in Ludwigshafen. Er ist einer von vielen, die eine ähnliche Verfolgungsgeschichte haben.
Seit Wochen läuft eine Kampagne „Offener Brief“ für ein Bleiberecht des von Abschiebung bedrohten jungen Kurden.
Das Bündnis gegen Abschiebungen Mannheim fordert ein uneingeschränktes und unbefristetes Bleiberecht aus humanitären Gründen für Sedat Yildiz!
Eine Abschiebung würde bedeuten, dass die vierköpfige Familie auseinander gerissen würde. Sedat selbst droht in der Türkei erneute und verschärfte Verfolgung. Außerdem müsste er dort zum Militär und wäre gezwungen auf seine kurdischen Landsleute zu schießen.
Eine Abschiebung von Sedat würde auch die Gefahr einer lebensgefährlichen akuten Re-Traumatisierung bei Vater und Tochter mit sich bringen, da beide aufgrund der Verfolgung in der Türkei schwer traumatisiert (seelisch verwundet) wurden. Vater und Tochter erhielten aufgrund eines Gutachtens des Zentrums für Folteropfer in Karlsruhe nach langen juristischen Auseinandersetzunge vom Bundesamt in Trier endlich im Oktober letzten Jahres ein Bleiberecht.
Am Mittwoch, 3. Mai tagt die Härtefallkommission in Mainz. Diese Kommission wird vielleicht an diesem Tag darüber entscheiden, ob Sedat als Härtefall anerkannt wird und ein Bleiberecht erhält.
Aus diesem Anlass wird das Bündnis gegen Abschiebungen Mannheim vor dem Innenministerium in Mainz, wo die Kommission tagt, eine Mahnwache für Sedat Yildiz und zur aktuellen Situation der Menschenrechte in der Türkei abhalten.
Beteiligt euch möglichst zahlreich an der Mahnwache: ab 10 Uhr, Mainz, Schillerplatz !
Fahrmöglichkeit: Treffpunkt, Mittwoch, 3. Mai, 8.00 Uhr Hauptbahnhof, Mannheim, am Zeitungskiosk. Zugabfahrt: 8.12 Uhr, Gl. 1 Ein Rheinland-Pfalz-Ticket kostet 23 Euro (5 Leute können mit 1 Ticket fahren!)
Bündnis gegen Abschiebungen MA V.i.S.d.P: K.Bleiberecht, Lange Rötter Str. 200 68161 MA
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(Moderationskriterien von Indymedia Deutschland)
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Ergänzungen