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Die Mörder sind unter uns

gegen das Vergessen 16.04.2006 14:24
SS-Kriegsverbrecher leben unbehelligt in unserer Nachbarschaft
6. Mai Aktionstag zur Erinnerung an die Opfer des Massaker in Sant’Anna di Stazzema in Oberitalien
Initiativen gegen das Vergessen demonstrieren am 6. Mai bundesweit in neun Städten in der Nachbarschaft von verurteilten NS-Kriegsverbrechern. Diese leben seit Kriegsende unbehelligt unter uns. Das Militärgericht La Spezia verurteilte am 22.6.2005 zehn ehemalige SS-Angehörige in Abwesenheit wegen vorsätzlichem Mord, begangen mit besonderer Grausamkeit, zu lebenslanger Haft. Verurteilt wurden Gerhard Sommer (Hamburg), Horst Richter (Krefeld), Alfred Schöneberg (Düsseldorf), Ludwig Heinrich Sonntag (Dortmund), Bruss Werner (Reinbeck), Heinrich Schendel (Ortenberg), Ludwig Göring (Karlsbad) und Georg Rauch (Rümmingen), Karl Gropler (Wollin), Alfred Mathias Concina (Freiberg).

Die Mörder waren Angehörige der 16. Panzergrenadierdivision „Reichführer SS“. Diese fiel in den Morgenstunden des 12. August 1944 mit 300 Mann in das Bergdorf Sant’Anna ein, unter dem Vorwand der „Partisanenbekämpfung“. In dem Dorf befanden sich ausschließlich ältere Männer, Frauen und Kinder. Innerhalb von vier Stunden ermordete die SS 560 Menschen, darunter 120 Kinder. Diesem Kriegsverbrechen fielen 90 Prozent der Dorfbewohner zum Opfer. Sie wurden erschossen, erschlagen oder verbrannt.

„Es wurde überall getötet, in den Häusern in den Ställen auf dem Kirchplatz, berichtet der Überlebende Enio Mancini. In einem Haus wurden 70 Menschen zusammen gepfercht. Kinder Frauen alte Leute. Kaum waren sie eingeschlossen warfen die Nazi-Soldaten Handgranaten rein, dann zündeten sie das Haus an. Nur 5 Kinder entkamen.“

Das Militärgericht La Spezia verurteilte die zehn Deutschen, weil sie als SS-Offiziere Befehlsgewalt ausübten und unmittelbar für die Kriegsverbrechen verantwortlich waren.

Das Massaker von Sant’Anna di Stazzema, war nicht das einzige Kriegsverbrechen der 16. Panzergrenadierdivision „Reichführer SS“. Diese Einheit war in Oberitalien für den Mord an über 2000 Zivilisten in 250 Dörfern verantwortlich. Diese Kriegsverbrechen waren Teil des Vernichtungskrieges in den von den Nazis besetzten Ländern Europas. In Italien wurden die Ermittlungen gegen deutsche Kriegsverbrecher erstmals 1994 aufgenommen. Die Akten waren im Kalten Krieg bei der Militär-Prokuratur in Rom im sogenannten „Schrank der Schande“ unter Verschluss. Nachdem die Akten geöffnet und gesichtet worden waren, wurden in Italien verschieden Prozesse wegen NS-Verbrechen eröffnet.

Das Militärgericht La Spezia verurteilte die Angeklagten wegen des Massakers in Sant` Anna auch zur Zahlung von Entschädigungen. Mit diesem Urteil wurden die Täter nicht nur beim Namen genannt. Da mit diesem Urteil anerkannt wurde, dass es sich um ein vorsätzliches Kriegsverbrechen an der Zivilbevölkerung handelte, ist den Überlebenden und Angehörigen der Ermordeten erstmals Gerechtigkeit widerfahren. Für die Täter bleibt dieses Urteil bisher jedoch ohne Konsequenzen. Nach dem Grundgesetz genießen sie Auslieferungsschutz und bleiben trotz der Verurteilung in Italien in Deutschland unbehelligt.

Zwar nahm die Stuttgarter Staatsanwalt 2002 Ermittlungen gegen vierzehn ehemalige Angehörige der SS-Division (16. Panzergrenadierdivision „Reichführer SS“) auf. Die Ermittlungen verlaufen jedoch bis heute im Sande. Diese Verschleppung zielt offensichtlich darauf ab, die Ermittlungen solange in die Länge zu ziehen, bis die Kriegverbrecher verhandlungsunfähig oder gestorben sind. Die Überlebenden von Sant’Anna die Stazzema haben nach dem Urteil von La Spezia in Deutschland Nebenklage eingereicht mit dem Ziel, die verantwortlichen Massenmörder endlich auch in Deutschland vor Gericht zu sehen. Der Anwältin der Opfer, Gabriele Heinecke, wird seit 2005 Akteneinsicht verwehrt. Die Überlebenden wollen zu einem möglichen Prozess nach Deutschland kommen. Sie möchten den Tätern ins Gesicht sehen. „Wir wollen sehen, ob ihre Augen irgendetwas verraten, ein Gefühl für das, was geschehen ist“, sagt Enio Mancini. Die Erinnerung an die NS-Verbrechen setzt die Anerkennung der Schuld voraus.

Während in Italien die Prozesse von eine großen Öffentlichkeit begleitet werden, herrscht in Deutschland bisher Stillschweigen. Die Kriegsverbrecher wissen sich hierzulande in Sicherheit. Wir wollen das Schweigen durchbrechen und demonstrieren am 6. Mai 2006 deswegen in der unmittelbaren Nachbarschaft der verurteilten SS-Kriegsverbrecher.

Das Schweigen durchbrechen - die Täter haben Namen und Adressen!
Statt Renten für Kriegsverbrecher – Entschädigung der Opfer



Treffpunkte am 6. Mai 06 sind:

Krefeld, 11.00 Uhr, Dionysiusplatz, an der Kirche vor dem Brunnen;

Dortmund, 11.00 Uhr, Metzerstr/ Kuithanstr.;

Düsseldorf, 12.00 Uhr, Markuskirche Düsseldorf-Vennhausen, Sandträger weg 101
(zu erreichen vom HBF mit dem Bus 721 Ri Gothaer Weg oder 736 Ri Gerresheim Morperstr. bis Haltestelle „In den Kotten“);

Düsseldorf, am 9. Mai, ZAKK, Infoveranstaltung über NS-Kriegsverbrechen in Italien;


(weitere folgen!)
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Ergänzungen

Infoveranstaltung

EGAL 16.04.2006 - 17:19
Findet die Infoveranstaltung in Düsseldorrf tatsächlich erst nach dem Aktionstag statt? Ist ja ne ungewöhnliche REihenfolge.

anschliessend nach Mittenwald

Touristin 16.04.2006 - 18:17
Vom Ulrichsberg über Kreta nach Mittenwald 2006

Das Treffen des Kameradenkreises der Gebirgstruppe endlich beenden!
Den antifaschistischen Widerstand nicht vergessen!
27./28 Mai 2006
www.nadir.org/mittenwald

Nach den Protesten der letzten Jahre findet das Treffen des Kameradenkreises der Gebirgstruppe dieses Jahr nicht am Pfingstsonntag, sondern bereits eine Woche vorher am 28. Mai statt.
In den vergangenen drei Jahren wurde verstärkt nach Mittenwald mobilisiert: Gegen den Skandal eines Tätergedenkens, an dem sich nicht nur die noch lebenden Täter, sondern auch die Bundeswehr beteiligt; gegen den Skandal, dass unbeirrt an der Mär von Ehre und Tugend der deutschen Gebirgstruppe gestrickt wird. Gegen den Skandal, dass antifaschistische AktivistInnen Jahr für Jahr mit Strafverfahren überzogen und polizeilicher Repression ausgesetzt werden, während es die bundesdeutsche Justiz bislang noch nicht fertiggebracht hat, auch nur einen einzigen Wehrmachtsoffizier wegen Beteiligung an Kriegsverbrechen zu verurteilen. Dem generationenübergreifenden soldatischen Geist setzen wir Veranstaltungen mit Überlebenden der Massaker der Gebirgstruppe und PartisanInnen entgegen, die dadurch am Ort der Täter eine Stimme erhalten. Das Traditionstreffen ist dadurch vom alljährlichen normalen Vorgang zum brisantesten Thema der lokalpolitischen Debatten geworden. Das öffentliche Aufsehen, das unsere Proteste gegen die Militaristenfeier hervorgerufen haben, die unverblümt faschistischen Äußerungen mancher Mittenwalder BürgerInnen vor laufender Kamera und die inzwischen eingeleiteten Ermittlungsverfahren gegen Kriegsverbrecher haben bereits zu Absagen empörter TouristInnen geführt, die an unter solchen Leuten keinen Urlaub mehr machen mögen. Nach mehreren Sitzungen der Gemeinde mit dem Vorstand des Kameradenkreises wurde letztendlich die Verschiebung der sog. Brendtenfeier beschlossen. Der Mittenwalder Tourismusdirektor Ronge kommentierte dies mit den Worten: „Der ganz große Wurf ist das noch nicht“.
Das finden wir auch! Es muss endlich Schluss sein mit dem Traditionstreffen in Mittenwald! Es muss Schluss sein mit Feierlichkeiten, bei denen Täter zu Opfern umgelogen werden! Wir werden diesen Forderungen auch 2006 mit Demonstrationen und Kundgebungen Nachdruck verleihen und wir werden gemeinsam mit ehemaligen PartisanInnen an den Widerstand gegen den Nationalsozialismus erinnern.
Die Traditionspflege der Gebirgstruppe
Dieses Jahr treffen sich in Mittenwald zum 49. ten Mal Wehrmachtsveteranen, ehemalige und aktive Bundeswehrsoldaten sowie deren SympathisantInnen zum Gedenken. Bei der Traditionspflege der Gebirgstruppen werden die Kriegsverbrechen im Rahmen des nationalsozialistischen Vernichtungskrieges unter den Tisch gekehrt. Unter dem Deckmantel der sogenannten „Bandenbekämpfung“, d.h. der Bekämpfung des Widerstands der Zivilbevölkerung und der PartisanInnen, verübten Einheiten der Gebirgsjäger über 50 Massaker in Griechenland, Italien, Frankreich, Finnland, Jugoslawien, Polen, Albanien und in der Sowjetunion. Im nordgriechischen Dorf Kommeno ermordeten sie 317 ZivilistInnen und auf Kephallonia, einer Insel bei Korfu, metzelten sie über 5000 entwaffnete italienische Soldaten nieder.
Seit einigen Jahren konfrontieren AntifaschistInnen die Öffentlichkeit mit der mörderischen Tradition der Gebirgstruppe. Die Reaktionen reichen vom Leugnen der Fakten bis hin zum Versuch, Massaker dadurch zu legitimieren, dass man sich ja nur gegen PartisanInnen geschützt habe. Diejenigen, die am Ort der Täter das Gedenken an die Ermordeten einfordern, werden angegriffen - so geschehen 2002, als einige AntifaschistInnen bei einem Festmahl des Kameradenkreises eine Gedenkminute für die bei Massakern Getöteten abhalten wollten. Immer wieder zeigt sich, was der Kameradenkreis ist: eine Selbsthilfegruppe für Kriegsverbrecher. Doch 2005 musste schließlich auf öffentlichen Druck die Kameradschaft des Polizei-Gebirgsjägerregiments 18 aus dem Kameradenkreis ausgeschlossen werden, nachdem die Beteiligung dieses Regiments an der Deportation der Athener Jüdinnen und Juden in die Vernichtungslager nicht länger geleugnet werden konnte. Der Kameradenkreis übernimmt damit gezwungenermaßen eine Modernisierung des Gedenkens, die die Bundeswehr seit Jahren betreibt. Dort heißt es seit 1997 im sog. Traditionserlass, dass die Wehrmacht als Institution keine Tradition begründen dürfe. . Eine Armee, die in alle Welt geschickt wird, soll nicht als Wehrmachtsnachfolgerin gesehen werden. Historische Fakten werden jetzt nicht mehr geleugnet, sondern verbogen und instrumentalisiert. Die militärische Niederlage des Nationalsozialismus wird zum Sieg der Demokratie über den Extremismus umgedeutet. Das Deutschland, das heute auf der weltpolitischen Bühne auftritt, gibt sich geläutert und stellt sich auf die Siegerseite. Doch diese „Armee im Einsatz“ kann nicht ohne Traditionen wirken. Denn die Bundeswehr braucht SoldatInnen, die tapfer, kameradschaftlich und hart gegen sich selbst große Leistungen vollbringen. Dieser soldatische Mist wird mit der Traditionspflege weitergegeben, die Vorbilder stammen aus der Tätergeneration. Denn auch, wenn die Wehrmacht als ganzes keine Tradition begründen darf, sind einzelne Teile sehr wohl traditionsstiftend für die Bundeswehr - unter ihnen die Gebirgsjäger.
Widerstand auf Kreta
Vor 65 Jahren erfolgte der erste Großeinsatz deutscher Gebirgsjäger in Griechenland. Unterstützt von Fallschirmjägern begann die 5. Gebirgsjägerdivision am 20. Mai 1941 mit der Invasion Kretas. Im Zweiten Weltkrieg waren in Griechenland zu verschiedenen Zeiten u.a. zwei Gebirgsjägerdivisionen eingesetzt, wobei die 5. Gebirgsjägerdivision mit ca. 14.000 Soldaten die militärische Hauptkraft zur Besetzung Kretas war. Bei der Invasion stießen die Deutschen auf unerwarteten, sehr starken Widerstand der BewohnerInnen Kretas. Die deutschen Verluste bei der Besetzung Kretas waren um circa 20 Prozent höher als bei den vorausgegangenen Feldzügen gegen Jugoslawien und das griechische Festland zusammen. Besonders überraschte die Wehrmacht der sowohl bewaffnete wie auch unbewaffnete Widerstand der Zivilbevölkerung Kretas. Die deutschen Einheiten reagierten mit unglaublicher Brutalität und begingen noch während der Kämpfe um Kreta Massenerschießungen und Zerstörungen von Dörfern. Generalmajor Ringel, Kommandeur der 5. Gebirgsjägerdivision befahl: „... für jeden deutschen Verwundeten oder Gefallenen sind 10 Kreter zu erschießen, Gehöfte und Dörfer, in denen deutsche Truppen beschossen werden, sind niederzubrennen, in allen Orten sind Geiseln sicherzustellen“. In Befolgung des Befehls wurden innerhalb weniger Wochen über 2.000 BewohnerInnen Kretas brutal ermordet.
Auf Kreta findet jährlich am 20. Mai eine revisionistische Gedenkveranstaltung auf dem „Deutschen Soldatenfriedhof“ in Maleme statt. Jahrelang wurde ungestört das faschistische Lied der Fallschirmjäger „Rot scheint die Sonne“ gesungen und Kränze mit Texten wie „Treue für Treue“ abgelegt. Doch im Mai 2005 besetzten AntifaschistInnen aus Griechenland und Deutschland den Friedhof, vertrieben die TeilnehmerInnen der Gedenkveranstaltung und erinnerten an die zerstörten Ortschaften und an die bei den Massakern Getöteten.
Widerstand in Koroska (Kärnten)
Der Widerstand der Partisaninnen und Partisanen in Koroska ist eng mit der slowenischen Bevölkerung Kärntens verbunden. Diese sollte die nach dem Anschluss Österreichs, der von den deutsch-nationalen KärntnerInnen gefeiert wurde, nach volkstumspolitischen Plänen der Nazis komplett deportiert werden. Nach der gewaltsamen „Aussiedlung“ von über 1.000 Kärnter SlowenInnen im April 1942 breitete sich der Widerstand der Befreiungsfront in Slowenien mit großer Unterstützung durch die Kärntner SlowenInnen aus. Den PartisanInnen gelang es durch Sabotage, antifaschistische Agitationen und Angriffe auf die Nachschublinien, große Truppenteile der Wehrmacht zu binden. Auch wurden Gefangene aus dem KZ am Loibl-Pass befreit und versteckt. Bis kurz vor Kriegsende dauerte der Terror von SS und Wehrmacht gegen die Bevölkerung an: Höfe von HelferInnen der PartisanInnen wurden niedergebrannt, Hunderte Menschen verschleppt, eingesperrt und hingerichtet. Noch am 25. April 1945 töteten SS-Männer elf Mitglieder der Familie Persman auf ihrem Hof in der Nähe von Eisenkappel/Zelezna Kapla. Doch der Widerstand konnte nie gebrochen werden. Am 8. Mai 1945, dem Tag der Befreiung, zogen die PartisanInnen zusammen mit britischen Einheiten in Klagenfurt/Celovec ein.

NS-Kontinuitäten und die „Ulrichsberggemeinschaft“ in Kärnten

Für die Kärntner PartisanInnen bedeutete das Kriegsende nicht das Ende der Verfolgung. Viele Nazis, die direkt am NS-Vernichtungsfeldzug beteiligt waren, haben sich in Kärnten nach 1945 heimelig eingerichtet. Schergen wie Ernst Lerch oder Helmut Pohl, die beim Reichssicherheitshauptamt in Lublin maßgeblich an der Ermordung von 1,2 Millionen Jüdinnen und Juden innerhalb der „Aktion Reinhard“ beteiligt waren, führten bis zu ihrem seligen Ende ein angesehenes Leben im österreichischen Süden. Der ehemalige Polizeichef des faschistischen Ustascha-Regimes, Milivoj Asner, der mehrere 100 JüdInnen deportieren ließ, lebt nach wie vor in Klagenfurt.
Seit 1958 treffen sich jedes Jahr im September Veteranen von Wehrmacht und Waffen-SS, der Gebirgsjäger und anderer Einheiten sowie deren Angehörigen und ideologischen „Nachfahren“ (deutsche und österreichische Bundeswehrsoldaten, Neonazis aus dem Spektrum der freien Kameradschaften, Burschenschaftler, Politiker der FPÖ u.a.), um an der „Europa-Heimkehrer-Gedenkstätte“ am Ulrichsberg in Kärnten ihrer gefallenen Kameraden zu gedenken. Es handelt sich dabei um das vermutlich größte Treffen ehemaliger Nazis aus ganz Europa im deutschsprachigen Raum. Unterstützt vom österreichischen Bundesheer, gehuldigt von fast allen politischen Parteien in Kärnten und unter großer Anteilnahme der Bevölkerung wird der gefallenen Kameraden und deren „anständiger Pflichterfüllung“, dem Mythos vom Kampf und Opfertod für die „Freiheit des Vaterlandes in beiden Weltkriegen“ gedacht. Eine wichtige Funktion der „Ulrichsberggemeinschaft“ war von Beginn an, sich für die Freilassung und Rehabilitation von Nazi-Kriegsverbrechern einzusetzen. Es gab immer wieder vielfältige Proteste gegen das Treffen der „Ulrichsberggemeinschaft“ in Österreich, die vom Bemalen bzw. Zerstören einiger Gedenktafeln bis zu Demonstrationen und Veranstaltungen reichten.

Programmin Mittenwald :

27. Mai 2006
10:00 ZeitzeugInnenveranstaltung
15:00 Sternmarsch und Demonstration durch Mittenwald
Abschlusskundgebung u.a. mit Microphone Mafia (Hiphop aus Köln)

28.Mai 2006
ab 9:00 Gegenaktivitäten gegen das Gebirgsjägertreffen am Hohen Brendten

Spendenkonto Stichwort Mittenwald
Freie Medien e.V.
KontoNr. 470 834 437
BLZ 360 100 43
Postbank Essen


AK Angreifbare Traditionspflege NRW  angreifbare.tradition@freenet.de


Hamburg

ich 17.04.2006 - 13:56
Demonstration zum Thema in HH am 6. Mai in HH-Volksdorf Weisse Rose um 11 Uhr. in Volksdorf wohnt der verurteilter Kriegsverbrecher Gerhard Sommer in einem Altenheim.

6.mai

_ 17.04.2006 - 19:23
soweit ich weiß wollen am 6.mai nazis in münster auflaufen (unter dem motto: meinungsfreiheit ist erlaernbar auch für demokraten, oder so ähnlich) der ruhrpott ist ziemlich um die ecke, macht es da nicht mehr sinn, die nazis wie bei ihrem letzten versuch nach 200 metern wieder nach hause zu schicken?
wär doch zu doof wenn überall aktionstage sind und die nasen ungestört marschieren könnten.