Ludwigshafen: Bleiberecht für SEDAT Yildiz
Eine "heiße" Bleiberechts-Demo im eiskalten Ludwigshafen fand
gegen abend (Donnerstag, am 02.02.06) in Ludwigshafen
statt:
gegen abend (Donnerstag, am 02.02.06) in Ludwigshafen
statt:
Bleiberecht für Sedat Yildiz - keine Abschiebung aus Ludwisgshafen
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Eine "heiße" Bleiberechts-Demo im eiskalten Ludwigshafen fand
gegen abend (Donnerstag, am 02.02.06) in Ludwigshafen
statt: Unter dem Motto " Bleiberecht für Sedat Yildiz - die Familie
Yildiz darf nicht auseinandergerissen werden" - versammelten sich
trotz Minustemperaturen vor dem Gebäude der Ludwigshafener
Ausländerbehörde ein Initiativkreis von ca. 60 Leuten zu einer
Solidaritätsdemonstration. Anlass ist die drohende Abschiebung
des 24jährigen SEDAT, der mit Schwester und Eltern in der
Chemiestadt am Rhein bisher Zuflucht gefunden hat.
Um 16.25 Uhr starte die Demo in Richtung "Rathaus-Center"
mit guter Stimmung, kräftiger Lautsprechanlage und ausnahmsweise
mehr als genügend Polizeischutz in Richtung Rathauscenter durch
den Hemshof - einem dichtbewohnten Stadteil, das nördlich an die
weltweit bekannte BASF grenzt und von Ludwigshafener
PolitikerInnen zu recht als "anregend multikulturell" gelobt wird.
Obwohl die Teilnehmerzahl dieser 2. Bleiberechtsdemo von der
Teilnehmerzahl geringer als im Sommer war, das Interesse am Thema
war trotz Kälte, Eis und Schee bei der Bevölkerung außergewöhnlich
hoch und durchweg positiv.
Bereits während der Demo wurde die Stadt Ludwigshafen durch Losungen
und Durchsagen dazu aufgefordert, die kurdische Familie Yildiz vor
Verfolgung, Gefängnis und Folter zu schützen: "dies ist ein Gebot der
Humanität - und ein demokratisches Menschrecht in Europa. Wir fordern
ein Bleiberecht für alle Familienmitglieder - SEADAT Yildiz darf nicht
abgeschoben werden!"
Auch Sedat Yildiz ist in der Türkei massiv gefährdet - Vater und Schwester
wurden als Kurden politisch verfolgt, eingesperrt und gefoltert. Sie wurden traumatisiert, an den gesundheitlichen Folgen leiden sie heute noch. Deshalb: Solidarität mit der Familie Yilditz - keine Abschiebung!"
Organisiert wurde die Demo vom "Bündnis gegen Abschiebung" aus der
rechtsrheinischen Schwesterstadt Mannheim, die schon in
Baden-Württemberg liegt.
Den Soli-Aufruf unterzeichneten bisher Harry Siegert vom DGB Rhein-Neckar, die Mannheimer Stadträtin Gudrun Kuch sowie die MitgliederInnen des Bundestages Heike Hänsel, Sevim Dagdelen und Gert Winkelmeier.
Ebenfalls wurde dieser Aufruf vom rheinlandpfälzischen Linkspartei-
Landesvorstand sowie der Linken Liste Mannheim, den jeweiligen Kreisverbänden der Linkspartei und WASG aus Mannheim + Ludwigshafen und der Linkspartei Kreisverband Alzey-Worms unterzeichnet.
Direkt vor dem Ludwigshafener Rathaus-Einkaufscenter fand die Kundgebung
statt - es gab drei Redebeiträge, u.a. kamen die Menschenrechtsverletzungen und die politische Lage (Militärische Einsätze gegen Kurden, Rechtslage, die verdeckte Folterpraxis usw.) in der Türkei zur Sprache, aber auch die Abschiebepraxis und die Problematik von traumatisierten Flüchtlingen in Deutschland.
Die persönliche Situation der Familie Yildiz wurde mittels Flugblatt ausführlich im Aufruf geschildert - allein der gesundheitliche Zustand beim Vater hat sich durch die Abschiebegefahr seines Sohnes verschlechtert.
Nach der Kundgebung ging der Weg durch die abendliche Ludwigshafener City
zum südlichen Demo-Abschlusspunkt in Richtung "Berliner Platz" - wieder
mit den Forderungen, wie z.B.:Sicherheit für alle kurdischen Flüchtlinge - keine Waffen für die Türkei - keine Militäreinsätze gegen türkische Kurden - Asyl ist Menschenrecht - Bleiberecht für SEDAT Yildiz - keine Abschiebung aus Ludwigshafen.
"Die Türkei ist für die EU noch nicht reif" sagen viele deutsche Politiker - diese Meinung vertritt auch die türkische Rechtsanwältin und Aachener Friedenspreis-Trägerin Eren Keskin." Die Folter ist verboten und trotzem existiert sie. Geschriebene Gesetze und Rechte sind in der Türkei zweierlei Dinge". Auch deshalb muß die Ludwigshafener Familie Yilditz weiterhin geschützt werden.
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Eine "heiße" Bleiberechts-Demo im eiskalten Ludwigshafen fand
gegen abend (Donnerstag, am 02.02.06) in Ludwigshafen
statt: Unter dem Motto " Bleiberecht für Sedat Yildiz - die Familie
Yildiz darf nicht auseinandergerissen werden" - versammelten sich
trotz Minustemperaturen vor dem Gebäude der Ludwigshafener
Ausländerbehörde ein Initiativkreis von ca. 60 Leuten zu einer
Solidaritätsdemonstration. Anlass ist die drohende Abschiebung
des 24jährigen SEDAT, der mit Schwester und Eltern in der
Chemiestadt am Rhein bisher Zuflucht gefunden hat.
Um 16.25 Uhr starte die Demo in Richtung "Rathaus-Center"
mit guter Stimmung, kräftiger Lautsprechanlage und ausnahmsweise
mehr als genügend Polizeischutz in Richtung Rathauscenter durch
den Hemshof - einem dichtbewohnten Stadteil, das nördlich an die
weltweit bekannte BASF grenzt und von Ludwigshafener
PolitikerInnen zu recht als "anregend multikulturell" gelobt wird.
Obwohl die Teilnehmerzahl dieser 2. Bleiberechtsdemo von der
Teilnehmerzahl geringer als im Sommer war, das Interesse am Thema
war trotz Kälte, Eis und Schee bei der Bevölkerung außergewöhnlich
hoch und durchweg positiv.
Bereits während der Demo wurde die Stadt Ludwigshafen durch Losungen
und Durchsagen dazu aufgefordert, die kurdische Familie Yildiz vor
Verfolgung, Gefängnis und Folter zu schützen: "dies ist ein Gebot der
Humanität - und ein demokratisches Menschrecht in Europa. Wir fordern
ein Bleiberecht für alle Familienmitglieder - SEADAT Yildiz darf nicht
abgeschoben werden!"
Auch Sedat Yildiz ist in der Türkei massiv gefährdet - Vater und Schwester
wurden als Kurden politisch verfolgt, eingesperrt und gefoltert. Sie wurden traumatisiert, an den gesundheitlichen Folgen leiden sie heute noch. Deshalb: Solidarität mit der Familie Yilditz - keine Abschiebung!"
Organisiert wurde die Demo vom "Bündnis gegen Abschiebung" aus der
rechtsrheinischen Schwesterstadt Mannheim, die schon in
Baden-Württemberg liegt.
Den Soli-Aufruf unterzeichneten bisher Harry Siegert vom DGB Rhein-Neckar, die Mannheimer Stadträtin Gudrun Kuch sowie die MitgliederInnen des Bundestages Heike Hänsel, Sevim Dagdelen und Gert Winkelmeier.
Ebenfalls wurde dieser Aufruf vom rheinlandpfälzischen Linkspartei-
Landesvorstand sowie der Linken Liste Mannheim, den jeweiligen Kreisverbänden der Linkspartei und WASG aus Mannheim + Ludwigshafen und der Linkspartei Kreisverband Alzey-Worms unterzeichnet.
Direkt vor dem Ludwigshafener Rathaus-Einkaufscenter fand die Kundgebung
statt - es gab drei Redebeiträge, u.a. kamen die Menschenrechtsverletzungen und die politische Lage (Militärische Einsätze gegen Kurden, Rechtslage, die verdeckte Folterpraxis usw.) in der Türkei zur Sprache, aber auch die Abschiebepraxis und die Problematik von traumatisierten Flüchtlingen in Deutschland.
Die persönliche Situation der Familie Yildiz wurde mittels Flugblatt ausführlich im Aufruf geschildert - allein der gesundheitliche Zustand beim Vater hat sich durch die Abschiebegefahr seines Sohnes verschlechtert.
Nach der Kundgebung ging der Weg durch die abendliche Ludwigshafener City
zum südlichen Demo-Abschlusspunkt in Richtung "Berliner Platz" - wieder
mit den Forderungen, wie z.B.:Sicherheit für alle kurdischen Flüchtlinge - keine Waffen für die Türkei - keine Militäreinsätze gegen türkische Kurden - Asyl ist Menschenrecht - Bleiberecht für SEDAT Yildiz - keine Abschiebung aus Ludwigshafen.
"Die Türkei ist für die EU noch nicht reif" sagen viele deutsche Politiker - diese Meinung vertritt auch die türkische Rechtsanwältin und Aachener Friedenspreis-Trägerin Eren Keskin." Die Folter ist verboten und trotzem existiert sie. Geschriebene Gesetze und Rechte sind in der Türkei zweierlei Dinge". Auch deshalb muß die Ludwigshafener Familie Yilditz weiterhin geschützt werden.
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(Moderationskriterien von Indymedia Deutschland)
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Ergänzungen