Hebt Bundesregierung Waffenembargo gegen Guatemala auf
Es war eine kleine Sensation, die die guatemaltekische Tageszeitung Prensa Libre heute ihren Lesern servierte. Nachdem die USA mit Verweis auf die instabile Menschenrechtslage sich bislang weigern, Waffen an Guatemala zu liefern, will nun Deutschland in die Bresche springen.
Hans-Georg Wagner, stellvertretender deutscher Verteidigungsminister, erklaerte am gestrigen Dienstag nach einem Arbeitsbesuch vor der Presse in Guatemala-Stadt: „Bis Oktober diesen Jahres werden wir die Moeglichkeiten einer militaerischen Kooperation abklaeren“.
Nachdem Bundeskanzler Schroeder sich vehement fuer die Aufhebung eines Waffenembargos gegen China einsetzt, stoesst die Bundesregierung wohl auch mit diesem Vorschlag den USA vor den Kopf. Bush pochte bislang vehement auf Fortschritte in der Menschenrechtspolitik, bevor die USA das in den 80er Jahren unter US-Praesident Jimmy Carter verhaengte Waffenembargo aufheben werde. Auch Deutschland schloss sich damals dem Waffenembargo gegen das vom Buergerkrieg gebeutelte mittelamerikanische Land an.
Der neue Menschenrechtsbeauftragte der Bundesregierung und Busenfreund von Aussenminister Joseph Fischer, Tom Koenigs, erklaerte erst im November letzten Jahres (damals noch UN-Menschenrechtsbaeuftragter in Guatemala), dass der Friedensvertrag von 1996 praktisch inexistent ist. Und die Schwedische Botschafterin attestierte bereits vor knapp drei Jahren: „Faktisch leben wir in Guatemala wieder im Buergerkrieg“. Doch die derzeitige Bundesregierung ficht dies wohl wenig. Bis Oktober wird das Verteidigungsministerium austuefteln, wie Guatemala aufgeruestet werden kann.
Nachdem Bundeskanzler Schroeder sich vehement fuer die Aufhebung eines Waffenembargos gegen China einsetzt, stoesst die Bundesregierung wohl auch mit diesem Vorschlag den USA vor den Kopf. Bush pochte bislang vehement auf Fortschritte in der Menschenrechtspolitik, bevor die USA das in den 80er Jahren unter US-Praesident Jimmy Carter verhaengte Waffenembargo aufheben werde. Auch Deutschland schloss sich damals dem Waffenembargo gegen das vom Buergerkrieg gebeutelte mittelamerikanische Land an.
Der neue Menschenrechtsbeauftragte der Bundesregierung und Busenfreund von Aussenminister Joseph Fischer, Tom Koenigs, erklaerte erst im November letzten Jahres (damals noch UN-Menschenrechtsbaeuftragter in Guatemala), dass der Friedensvertrag von 1996 praktisch inexistent ist. Und die Schwedische Botschafterin attestierte bereits vor knapp drei Jahren: „Faktisch leben wir in Guatemala wieder im Buergerkrieg“. Doch die derzeitige Bundesregierung ficht dies wohl wenig. Bis Oktober wird das Verteidigungsministerium austuefteln, wie Guatemala aufgeruestet werden kann.
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Ergänzungen
Embargo als Aquiseform
- aber verschenkt?
Auf der Suche nach der Meldung in der Prensa libre bin ich auf ein Geschenk der USA gestossen.
Von Landungsbooten zur Rauschgiftfandung für den Pazifikhafen
„Base Naval del Atlántico, Izabal“ vermute dass der Aufenthalt Rumsfelds letztens dazu diente dort eine US-Basis zu sanktionieren wie auch eine Luftwaffenbasis im Petén.
Das mit dem Waffenembargo der USA ist nur diplomatisches Klimbim für den Waffendeal mit Deutschland.
Oder ein Landungsboot als solches ist keine Waffe,
oder alle Teile einer Kanone bis auf das Schloß sind nicht sensibel.
Papa Curage
halb Lateinamerika getingelt um deutsche Waffen an den Mann zu bringen.
Holger Pfahls soll ein bischen Platz in seiner Zelle machen!
Herr Tom Königs hat ein Alibi
Quelle
Por: Francisco González Arrecis
Para octubre de este año, el Gobierno alemán definirá el tipo de cooperación que dará al Ejercito como parte de su proceso de modernización.
Hans-Georg Wagner, viceministro de la Defensa de Alemania, se reunió ayer con el ministro de la Defensa local, Carlos Aldana Villanueva, en el Centro de Conferencias del Ejército, como parte de una visita que realiza al país.
“Para octubre de este año, Alemania definirá la cooperación que puede ofrecer al proceso de modernización del Ejército, en la visita que realice el presidente Óscar Berger a nuestro país”, aseguró Wagner tras concluir la reunión.
En el encuentro, Aldana Villanueva expuso detalles de lo que ha sido la modernización de las fuerzas armadas y de las necesidades de adquisición de nuevo equipo.
“Esta fue la primera reunión de trabajo y afinaremos los detalles para concretar la ayuda de ese país para nuestro Ejército”, afirmó Aldana Villanueva.