Ehrung in Neustadt bei Coburg

Max 08.10.2004 14:20 Themen: Freiräume
Ehrung des Vorsitzenden des ZK der Marxistisch-Leninistischen Partei Deutschlands Stefan Engel in seiner Heimatstadt.
Um den Marxismus-Leninismus in Oberfranken auf eine breitere Basis zu stellen und das Neustädter Proletariat mit den Ideen Stefan Engels vertraut zu machen, führten heute einige Arbeiter aus Bayreuth eine Ehrung des Vorsitzenden der Marxistisch-Leninistischen Partei in seiner Geburtsstadt durch. An seinem Geburtshaus brachten sie eine Tafel an um die Leistungen Stefan Engels im Kampf um den echten Sozialismus zu würdigen.

Stefan wuchs in einem proletarischen Haushalt auf. Sein Vater, ein einfacher Arbeiter in einem Textilbetrieb, lernte schon in frühester Kindheit körperliche Arbeit zu schätzen. Die Einsicht in die Wichtigkeit von Arbeit vermittelte er auch seinen erstgeborenen Sohn – Stefan. Unzufrieden mit der sozialen Lage, suchte Stefan nach einer Lösung der Probleme der proletarischen Massen. Zwar lag die durch die sozialimperialistische Sowjetmacht okkupierte DDR vor seiner Haustür, jedoch konnte er dem Revisionismus Moskauer Prägung wenig positives abgewinnen.
Auf einer Kundgebung gegen die Teilung Deutschlands lernte er einen alten Genossen, der mit dem Sozialimperialismus gebrochen hat, kennen – Willi Dickhut. Nach langer Diskussion entschloss sich Stefan dem KABD beizutreten. Durch eine fruchtbare Aneignung der proletarischen Denkweise wurde er bald zum Vorsitzenden der MLPD.

Am Montag, den 27. September 2004, brachten deshalb einige Sympathisanten der MLPD, die sich unter dem Dach der fränkischen Schwesterpartei MLBT zusammengefunden haben, am Geburtshaus von Stefan Engel eine Ehrentafel an. Spontan sammelten sich 50 Menschen, die unseren Worten Beifall spendeten. Bei der anschließenden Diskussion am offenen Mikrofon meldeten sich spontan die Bürger selbst zu Wort um ihrer Wut über die soziale Lage Ausdruck zu verleihen.

Gabi, 27, alleinerziehende Mutter: „Es kann nicht sein, dass Kindergärten geschlossen werden, während Siemens keine Steuer mehr zahlt!“

Michael C., 33, Lehramtsanwärter: „Der zunehmende Abbau demokratischer Grundrechte kann nur durch die Einheit der Arbeiter, Bauern und Studenten gestoppt werden. Weg mit den Berufsverboten!“

Heribert S., 42, Sozialpädagoge: „Längere Arbeitszeit, schnellere Kündi-gung, höhere Steuern und AOK-Beiträge für Arbeiter und Angestellte, das möchte die CDU den Lohnabhängigen als "neue Marktwirtschaft" aufhalsen. Die CDU ist die Partei der reichen Leute.“

Willibald, 58, arbeitsloser Baggerführer: „Seit die Revisionisten der DKP ein Lied über mich gemacht haben, finde ich keinen Job mehr.“

Mustafa, 17, Azubi: „Unser Betrieb übernimmt niemanden, dabei fährt der Chef einen Mercedes!“

Nach den Beiträgen der Bürger sangen wir gemeinsam einige Lieder. Bewusst setzten wir die revolutionären Lieder der Arbeiterklasse der profitgierigen Verdummungsindustrie der herrschenden Klasse entgegen und der bürgerlichen „Kultur“ der modernen Revisionisten deren Vertreter in DKP und SDAJ mit ihrer Anbiederung an die Popkultur vor allem die Arbeiterjugend in Fesseln legen wollen.
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Ergänzungen

gar nicht so unrealistisch die ganze sache

der nestscheißer 08.10.2004 - 19:35
ein willi-dickhut-museum gibt's jedenfalls schon:  http://www.willi-dickhut-museum.de/

p.s.: was heisst mlbt? mlpd auf fränkisch?

@nestscheißer

Max 08.10.2004 - 20:00
des heisd mlbd

Wir sind aber die MArxisten/Leninisten Bayreuth (MLBT)

Was nicht im Artikel steht

ZK der SED/ML 09.10.2004 - 17:12
Kleinbürgerlich-konterrevolutionäre Schlägertrupps (der sogenannte Ordnerdienst) der MLBT griffen im Bunde mit der Staatsmacht während der Kundgebung Flugblattverteiler der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands/Marxisten-Leninisten (SED/ML). Dies hatte wohl mehrere Gründe. So ist davon auszugehen, dass Stefan Engel, die MLPD und ihre niederträchtigen Lakaien der MLBT es ihrer eigenen Basis verheimlichen wollen, dass es gerade im Raume Thüringen/Vogtland/Oberfranken eine lebendige und authentische, unter den unterdrückten Massen verankerte marxistisch-leninistische Partei, die SED/ML gibt. Auch fürchten Engel & Konsorten, dass ihre eigenen Mitglieder – darunter viele Mitglieder proletarischer, agrarproletarischer und kleinbäuerlicher Herkunft, die es ernsthaft mit dem Kampf für den Sozialismus meinen – erkennen, dass sie seit 1972 nach Strich und Faden von einer kleinbürgerlich dekadenten Führung belogen werden, von Menschen wie Stefan Engel, Peter Borgwardt und Dieter Ilius. Sie nennen sich Marxisten-Leninisten, gehen aber den kapitalistischen Weg. Nur die SED/ML führte seit ihrer Gründung 1962 einen konsequenten Kampf gegen die westdeutsche Bourgeoisie und die kapitalistischen Restauratoren der Ulbricht-Honecker-Clique für ein vereinigtes sozialistisches Deutschland geführt, das Blut ihrer Märtyrer dient ihr als leuchtendes Zeichen auf dem steinigen Kampfespfad hin zum Sozialismus.

Unsere Geschichte:

1959 trafen sich im Clubhaus der LPG „Deutsch-Chinesische Freundschaft“ Schleusingen (Bezirk Suhl) SED-Mitglieder aus 7 Städten der DDR (darunter langjährige Kader aus Industrie, Landwirtschaft und NVA) um gegen die revisionistische Degeneration der SED und die mit dem 20. Parteitag beginnende Restauration des Kapitalismus in DDR und Sowjetunion zu kämpfen. Man wählte einen fünfköpfigen Koordinationsausschuss unter dem Vorsitz des Genossen Ernst-Peter Zschkopcke aus Karl-Marx-Stadt und begann mit der Herausgabe der „Marxistisch-Leninistischen Korrespondenz“ als internes Organ, in diesem wurden u.a. Texte aus der VR China und der VR Albanien übersetzt. Gleichzeitig wurde mit der Sammlung weiterer Genossen begonnen, auch einzelne unzufriedene Mitglieder der westdeutschen KPD aus Kiel, Essen und Bamberg schlossen sich an. In Berlin und in den Bezirken Halle und Suhl gelang es Zellen in den Betriebskampfgruppen aufzubauen.

Als sich Anfang 1962 ein Kreis von über 750 Mitgliedern gebildet hatte, beschloss der Koordinationsausschuss in Absprache mit der Botschaft der VRen China und Albanien, dass es nun an der Zeit sei, die Partei zu gründen und propagandistisch an die Öffentlichkeit zu treten. Am 14. Mai 1962 gründeten 74 Delegierte aus 29 Orten (davon drei aus Westdeutschland) die SED/ML und verabschiedeten deren Programm und Statut. Beschlossen wurden ferner die Gründung der Revolutionären Freien Deutschen Jugend (RFDJ), der „RGO im FDGB“ und der „Freunde der Völker Chinas und Albaniens“. Weiterhin wies Ernst-Peter Zschkopcke darauf hin, dass die Arbeit in der „NV“A und den Betriebskampfgruppen zu intensivieren sei, jedes Mitglied habe sich auf den bewaffneten Kampf vorzubereiten. Das ZK gab zunächst zweimonatlich, später monatlich die Zeitung „Sozialistische DDR“ heraus, welche sich bei den Werktätigen, ebenso wie die Broschüren „700 Millionen Chinesen entlarven Ulbricht“, „Sozialistische Volkskommune oder kapitalistische LPG“ und „Wie die „S“E„D“-Revisionisten Stalins Andenken beschmutzen“ hoher Beliebtheit erfreute, Tausende lasen heimlich die Schriften und gaben sie an Freunde und Kollegen weiter. Da es dem MfS bis zu diesem Zeitpunkt nicht gelungen war, weitergehende Erkenntnisse über die Strukturen der SED/ML in Erfahrung zu bringen und nur einzelne Mitglieder verhaften und töten konnte – wie die „Vier Rotbanner-Märtyrer von Cottbus“ – beschlossen die Revisionisten, die SED/ML totzuschweigen, was ihnen immer weniger gelang, da immer mehr Werktätige zu dem roten Banner der SED/ML strömten.

Das zweie Plenum des ZK der SED/ML am 29. Dezember 1963 beschloss vor diesem Hintergrund, den bewaffneten Kampf zu wagen, 300 Parteimitglieder bildeten bewaffnete Einheiten. Die SED/ML gründete die Rote Armee DDR (RA-DDR) und eröffneten am 22. Februar an den Fronten Oelsnitz (Bezirk Karl-Marx-Stadt), Schleusingen (Bezirk Suhl) und Friedrichsroda (Bezirk Erfurt) den Volkskrieg, im Mai kam es zu ersten Aktionen in den Bezirken Halle, Schwerin und Leipzig und auch zu einzelnen Sabotageakten in der BR„D“. Das ZK verkündete: Der Volkskrieg gegen die Adenauer- und Ulbrichtlakaien für ein Rotes Sowjetdeutschland hat begonnen. In den ersten Monaten wirkten die Truppen von MfS und „NV“A wie paralysiert, und mussten Dutzende Tote, Verletzte und Überläufer beklagen.

Im August machten sich jedoch die Auswirkung der opportunistischen Wühlarbeit der sich um die Bezirksleitungen Berlin und Magdeburg gruppierenden Liquidatoren-Fraktion um E.W. und H.G. bemerkbar. Die Linie des Volkskrieges hintertreibend schwächten sie Partei, Armee und Massenorganisationen, so dass es der Soldateska der Ulbricht-Revisionisten bis Januar 1965 gelang, alle größeren Einheiten der RA-DDR aufzureiben, Hunderte wurden getötet, Tausende eingekerkert. Genosse Ernst-Peter Zschkopcke wurde am 21. Dezember 1964, nachdem er schon gefangen genommen war, kaltblütig ermordet. Gleichzeitig zerschlug die westdeutsche Polizei mit Hilfe von MfS und CIA die Parteiorganisation in der BR„D“. Für die nächsten 25 Jahre war die SED/ML auf eine Existenz in den Zuchthäusern Adenauers und Ulbrichts, eine Exilgruppe in Peking/VR China (welche 1977 von den Deng-Revisionisten an die „D“„D“R ausgeliefert wurde) und kleinste illegale Zirkel reduziert.

Erst 1992 gelang es U.G., letztes überlebendes ZK-Mitglied, und W.M., Sekretär der Pekinger Gruppe, die verstreuten Kräfte wieder zu sammeln und vor allem neue junge Arbeiter und Bauern für die Mitgliedschaft zu gewinnen. Trotz der Unterdrückung durch das BR„D“-Regime und das Störfeuer der revisionistischen Agenturen PDS, DKP und MLPD erstarkt und wächst die SED/ML unaufhaltsam. So führte sie 1999 den achtwöchigen Landarbeiterstreik in den Landkreisen Zella-Mehlis und Schleiz, erreichte bei den Studierendenparlamentswahlen an der Universität Coburg 20% der Stimmen und breitet sich auch in Norddeutschland und Baden-Württemberg immer mehr aus. Diese Tatsachen sind den MLBT ein Dorn im Auge, deswegen schickt dieser verkommene Zirkel von Rinderdämonen und Schlangengeistern seine Schlägertrupps gegen die SED/ML aus. Aber diese Hyänen werden das Glas fallen lassen!

Es lebe die SED/ML!
Es lebe das Andenken unseres Gründers Ernst-Peter Zschkopcke!
Vereint kämpfend unter den Drei Roten Bannern der SED/ML werden die Imperialisten und ihre Lakaien einschließlich der MLBT von den Massen überwunden und besiegt werden!
Habe Mut zu kämpfen! Habe Mut zu Siegen!
Der Osten ist Rot – Mao Tse-tung!

Ist das jetzt ernst??

Christian R 09.10.2004 - 21:01
Oder ist das Satire? Ich hab' lang nicht mehr so gelacht!

Antwort an "Max" und die "ML"BT

ZK der SED/ML 11.10.2004 - 23:54
Wir verzichten darauf, auf weitere Anwürfe dieser wütenden konterrevolutionären Bande von Hyänen und Schakalen namens "ML"BT einzugehen. Die Massen haben ihr Urteil über diese zwielichtigen Elemente längst getroffen und werden sie in Laufe des kulturrevolutionären Prozesses - bei den Mitgliedern wo noch Hoffnung auf Besserung besteht - im Rahmen der Kampagne "Kampf-Kritik-Umgestaltung durch Gedankenreform" einige Jahre zu einer nützlichen Arbeit wie etwa in einer Volkskommune im nördlichen Erzgebirge zur Reis- und Baumwollernte schicken. Die verstocktesten Reaktionäre der "ML"BT werden hingegen von den Massen bestraft werden.

"Die umfassende Kritik an Lin Biao und Konfuzius wird dazu beitragen, das von der konterrevolutionären revisionistischen Linie von Liu Schao-tschi und Lin Biao versprühte Gift wegzuwaschen!" (Dschai Biän: Kurzer Abriß des Kulturwesens in China. Peking 1975, S. 5)

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