Polizei verheimlicht Anschlag auf Harakiri
Wie erst jetzt bekannt wurde haben autonome AntifaschistInnen dem Laden „Harakiri“, eine wichtige Vertriebsstruktur für rechtsextreme Modeartikel und Musik, Mitte März durch einen Anschlag empfindlich geschadet und dafür gesorgt, dass er mehrere Tage geschlossen hatte.
Bündnis „Gegen den Naziaufmarsch am 1. Mai in Berlin“
Email:
mai-berlin@web.de
Internet: www.mai-berlin.de.vu
Pressemitteilung
Berlin, den 13.04.04
Nachrichtensperre: Polizei verheimlicht antifaschistische Aktion gegen Naziladen Harakiri in Berlin-Pankow.
Wie erst jetzt bekannt wurde haben autonome AntifaschistInnen dem Laden „Harakiri“, eine wichtige Vertriebsstruktur für rechtsextreme Modeartikel und Musik, Mitte März durch einen Anschlag empfindlich geschadet und dafür gesorgt, dass er mehrere Tage geschlossen hatte. Die Berliner Polizei verhing scheinbar eine Nachrichtensperre, um den antifaschistischen Widerstand gegen neonazistische Strukturen, im Vorfeld des Aufmarschs von NPD und freien Kameradschaften am 1. Mai mundtot zu machen.
Dazu der Sprecher Markus Roth: „Jeder hat seine Art mit der neonazistischen Bedrohung umzugehen. Wenn Menschen von Nazis getötet werden, wie kürzlich in Heidenheim oder Gera und die Antwort darauf nur Sitzblockaden, Lichterketten und Lippenbekenntnisse sind, dann ist klar, dass manche Leute andere Wege gehen. Wenn Opfer von rechtsextremer Ideologie sich gegen die Protagonisten derer wehren, ist das immer unterstützenswert.“
Im Bekennerschreiben der autonomen AntifaschistInnen in der Szene-Zeitschrift „Interim“ Nr.592 (S.15) heißt es: „Der Harakiri ist seit 10 Jahren mit dafür verantwortlich, daß Nazi-Mode für jedeR ohne größere Schwierigkeiten erhältlich ist und ist damit strukturell am Aufbau der Nazi-Szene in Berlin/Brandenburg beteiligt“.
Henry Harm, Besitzer des Harakiri, zog 2003 mit seinem Laden nach Protesten gegen sein Sortiment aus der Grellstraße (Prenzlauer Berg) in die Bornholmer Straße in Pankow. Einen großen Teil seiner Waren vertreibt er über das Internet. Die im Harakiri verkauften Marken sind zwar legal, werden aber ausschließlich in der rechtsextremistischen Szene getragen. Wie z.B. die Marke Thor Steinar (Infos dazu finden Sie auf der Seite www.stop-thorsteinar.de.vu); von der das gesamt Sortiment im Harakiri verkauft wird.
Hintergrundinformationen zu der Arbeit des Bündnis „Gegen den Naziaufmarsch am 1. Mai“ und zur extremen Rechten finden sie unter: www.mai-berlin.de.vu
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Siehe auch Pressemitteilung vom 22.03.04: „Die extreme Rechte mobilisiert zum Aufmarsch in Berlin-Friedrichshain für den 1. Mai. Linkes Bündnis stellt sich dem entgegen.“
Email:
mai-berlin@web.de Internet: www.mai-berlin.de.vu
Pressemitteilung
Berlin, den 13.04.04
Nachrichtensperre: Polizei verheimlicht antifaschistische Aktion gegen Naziladen Harakiri in Berlin-Pankow.
Wie erst jetzt bekannt wurde haben autonome AntifaschistInnen dem Laden „Harakiri“, eine wichtige Vertriebsstruktur für rechtsextreme Modeartikel und Musik, Mitte März durch einen Anschlag empfindlich geschadet und dafür gesorgt, dass er mehrere Tage geschlossen hatte. Die Berliner Polizei verhing scheinbar eine Nachrichtensperre, um den antifaschistischen Widerstand gegen neonazistische Strukturen, im Vorfeld des Aufmarschs von NPD und freien Kameradschaften am 1. Mai mundtot zu machen.
Dazu der Sprecher Markus Roth: „Jeder hat seine Art mit der neonazistischen Bedrohung umzugehen. Wenn Menschen von Nazis getötet werden, wie kürzlich in Heidenheim oder Gera und die Antwort darauf nur Sitzblockaden, Lichterketten und Lippenbekenntnisse sind, dann ist klar, dass manche Leute andere Wege gehen. Wenn Opfer von rechtsextremer Ideologie sich gegen die Protagonisten derer wehren, ist das immer unterstützenswert.“
Im Bekennerschreiben der autonomen AntifaschistInnen in der Szene-Zeitschrift „Interim“ Nr.592 (S.15) heißt es: „Der Harakiri ist seit 10 Jahren mit dafür verantwortlich, daß Nazi-Mode für jedeR ohne größere Schwierigkeiten erhältlich ist und ist damit strukturell am Aufbau der Nazi-Szene in Berlin/Brandenburg beteiligt“.
Henry Harm, Besitzer des Harakiri, zog 2003 mit seinem Laden nach Protesten gegen sein Sortiment aus der Grellstraße (Prenzlauer Berg) in die Bornholmer Straße in Pankow. Einen großen Teil seiner Waren vertreibt er über das Internet. Die im Harakiri verkauften Marken sind zwar legal, werden aber ausschließlich in der rechtsextremistischen Szene getragen. Wie z.B. die Marke Thor Steinar (Infos dazu finden Sie auf der Seite www.stop-thorsteinar.de.vu); von der das gesamt Sortiment im Harakiri verkauft wird.
Hintergrundinformationen zu der Arbeit des Bündnis „Gegen den Naziaufmarsch am 1. Mai“ und zur extremen Rechten finden sie unter: www.mai-berlin.de.vu
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Siehe auch Pressemitteilung vom 22.03.04: „Die extreme Rechte mobilisiert zum Aufmarsch in Berlin-Friedrichshain für den 1. Mai. Linkes Bündnis stellt sich dem entgegen.“
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(Moderationskriterien von Indymedia Deutschland)
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Ergänzungen
Häh?
schwachsinn
seit wann
wenn sich die entsprechenden gruppen nicht äußern (bekennerschreiben, weiß der fuchs) dann werden sie schon wissen warum.
"wie erst jetzt bekannt wurde" - pff da kann man sich drauf berufen in nem kaff wie gera mit 2 antifas, aber doch nicht in berlin!
ich höre/lese immer wieder aus linksradikalen verlautbarungen heraus, dass man sich über das verhalten der bullen empört (zt zu recht), als ob diese doch eigentlich auf "unserer" seite stehen müssten - bullshit! ihre funktion macht sie zu gegnern jeder progressiven sache. und also ist auch kein anderes verhalten von ihnen zu erwarten. umd wer sich drüber aufregt ist naiv oder hat da was nicht verstanden...
@steini
Nicht nur die Polizei
Indymedia zensierte den Bekennerbrief durch verstecken!
Die Indy-Mods haben wohl Schiss um ihre Internet-Demokratie-Kohle?!