Autoorganisation – ein kleiner Bericht
Der Kongreß Autoorganisation, der vom 4. bis 11. April statt fand, vereinte Theorie und Aktion. Zunächst wurde debattiert, einem “Autonomenopi” und seinen Erzählungen gelauscht, und nach zahlreichen Workshops erfolgte mit mehreren Besetzungen der Übergang zur praktischen Tat. So schlecht fand ich dieses Konzept nicht, das bei indymedia als “inhaltsleere Spaßaktionen” zu Unrecht diffamiert wurde.
Erfreut war ich über die erstaunlich große Zahl Menschen die aus anderen Ländern und Städten angereist waren, z.B. Polen, Schweden, Frankreich, Ex-Jugoslawien. Unter den Workshops fand sich zum Beispiel die Veranstaltung “Trust no one”, eine kritische Auseinandersetzung mit Andrej Grubacic (Belgrad) und Christoph Spehr (Bremen) zur globalen Vernetzung von Nichtregierungsorganisationen (NGOs), die zwar etwas schwerfällig begann aber dann doch eine Diskussion in Gang brachte.
Etwas im luftleeren Raum hing die Diskussion “Utopie und freie Kooperation“, Konkreter wurde Selbstverwaltung aber in vielen Workshops, z.B. beim Workshop Vernetzung lokaler Gruppen. Die Kommune Burg Lutter präsentierte sich, das Kollektiv Rozbrat aus Poznan, selbstverwaltete Kneipenkollektive (z.B. das Cafe Morgenrot) trafen sich, usw. Ein Beispiel war auch der Workshop über die Selbstorganisierung von Erwerbslosen in Berlin. Das klang erst einmal unerfreulich realitätsnah weil nicht so leicht, aber die Piqueteros aus Berlin sind dennoch frohen Mutes, das es mit dem selbstverwalteten Erwerbslosenzentrum eines Tages klappen wird, das ein reichhaltiges Beratngsangebot anbieten will.
Über den Berliner Tellerrand geblickt wurde mehrmals, Gäste stellten anstehende Konferenzen und Aktionstage vor, z.B. die vom 23. bis 29. Juli 2004 statt findende Europäische Konferenz von Peoples' Global Action (PGA) und die Aktionstage gegen das Europäische Wirtschaftsforum (EEF) in Warschau vom 28.-30. April. Am Mittwoch wurde globale Vernetzung allgemein beleuchtet, und dabei kam auch das bundesweite Ya Basta Netz der Zapatistas zu Wort.
Jetzt habe ich alles nur kurz angesprochen um einen Einblick in die Vielfalt zu vermitteln (sozusagen ein nachträglich kommentiertes Programm), aber ich schaffs jetzt ehrlich nicht ausführlicher über die Workshops zu berichten, ich habe mir leider keine Notizen gemacht. Außerdem liefen viele spannende Veranstaltungen gleichzeitig. Aber hier sind zum Trost einige links zum Nachlesen:
Autoorg:
http://www.autoorganisation-04.org
de.indy Feature:
http://de.indymedia.org/2004/04/78719.shtml
Aktionen in Berlin bis zum 1. Mai:
http://www.mai-steine.de
Berliner Kurier: Jeden Tag mehr Chaos (Mai-Steine):
http://www.berlinonline.de/berliner-kurier/berlin/38837.html
Initiative Anders Arbeiten:
http://www.initiativeandersarbeiten.de
PGA:
http://www.pgaconference.org und
http://www.agp.org
Warschau:
http://www.wa29.org
Etwas im luftleeren Raum hing die Diskussion “Utopie und freie Kooperation“, Konkreter wurde Selbstverwaltung aber in vielen Workshops, z.B. beim Workshop Vernetzung lokaler Gruppen. Die Kommune Burg Lutter präsentierte sich, das Kollektiv Rozbrat aus Poznan, selbstverwaltete Kneipenkollektive (z.B. das Cafe Morgenrot) trafen sich, usw. Ein Beispiel war auch der Workshop über die Selbstorganisierung von Erwerbslosen in Berlin. Das klang erst einmal unerfreulich realitätsnah weil nicht so leicht, aber die Piqueteros aus Berlin sind dennoch frohen Mutes, das es mit dem selbstverwalteten Erwerbslosenzentrum eines Tages klappen wird, das ein reichhaltiges Beratngsangebot anbieten will.
Über den Berliner Tellerrand geblickt wurde mehrmals, Gäste stellten anstehende Konferenzen und Aktionstage vor, z.B. die vom 23. bis 29. Juli 2004 statt findende Europäische Konferenz von Peoples' Global Action (PGA) und die Aktionstage gegen das Europäische Wirtschaftsforum (EEF) in Warschau vom 28.-30. April. Am Mittwoch wurde globale Vernetzung allgemein beleuchtet, und dabei kam auch das bundesweite Ya Basta Netz der Zapatistas zu Wort.
Jetzt habe ich alles nur kurz angesprochen um einen Einblick in die Vielfalt zu vermitteln (sozusagen ein nachträglich kommentiertes Programm), aber ich schaffs jetzt ehrlich nicht ausführlicher über die Workshops zu berichten, ich habe mir leider keine Notizen gemacht. Außerdem liefen viele spannende Veranstaltungen gleichzeitig. Aber hier sind zum Trost einige links zum Nachlesen:
Autoorg:
http://www.autoorganisation-04.org de.indy Feature:
http://de.indymedia.org/2004/04/78719.shtml Aktionen in Berlin bis zum 1. Mai:
http://www.mai-steine.de Berliner Kurier: Jeden Tag mehr Chaos (Mai-Steine):
http://www.berlinonline.de/berliner-kurier/berlin/38837.html Initiative Anders Arbeiten:
http://www.initiativeandersarbeiten.de PGA:
http://www.pgaconference.org und
http://www.agp.org Warschau:
http://www.wa29.org
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(Moderationskriterien von Indymedia Deutschland)
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Ergänzungen
Organisationslosigkeit
Oder sollte das ganze nur ein Lehrstück der Art sein: wenn ihrs anderes und besser wollt, dann macht es doch selber. Vielleicht, aber dann mit anderen Leuten...
schön ruhig, anarchoa
zu viele konsumenten
Anarchoa..
Wenn Leute hier nen Autonomiekongress planen werden ihre Ansätze von sone Leute wie dich gleich in der Luft zerissen. Was soll diese Diffarmierung als nordische Konzepte? So ein Blödsinn! Schon mal in Spanien gewesen und mitbekommen, dass die CNT z.B. sich auch an Subkultur beteiligt? Schon mal im El Paso in Turin gewesen, ein von AnarchistInnen besetztes Haus, kennst Du viel leicht das Tanneries in Dijan? Warst du schon mal in Griechenland usw. usw. Die singen beileibe nicht nur ArbeiterInnnenlieder dort und verzichten auf sogenannte Subkultur. Dein Nord-Süd Vergleich ist sowas von schwach! Wenn Leute für sich entscheiden anarchistische Inhalte in ner Punk-Band rüberzubringen kann ich auch das akzeptieren! Wenn Leute das Prinzip der direkten Aktion als Hausbesetzung interpretieren finde ich das in Ordnung!
Zudem ging der Autonomiekongress thematisch viel weiter. Wenn dir das nicht reicht, bringe dich konstruktiv ein und organisiere einen anderen Kongress!
Hier die Themen:
Rote Hilfe, Hausbesetzung, ArbeiterInnenwiderstand und Arbeitslosenorganisierung, Gender und soziale Bewegungen in Argentinien, Widerstand und Selbstverwaltung eines Dorfes in Argentinien, DSM Kollektiv Belgrad, alternative Medien, Direct-Action Workkamp, Vokü-Vernetzungstreffen, Geschlechterverhältnisse, Kampagne-NPD-Zentrale, ArbeiterInnenwiderstand in Ozarow (Polen), Anarchismus in Aktion (1890-1920), Anarchismus allgemein, Food Not Bombs, Eigentumsdiskussion, Miteinander umgehen, Buchvorstellungen., Widerstandskoordination geegn Asylleistungsgesetz, Utopien im Alltag, PGA, Kneipenkollektive, Kommunevorstellung, Organisierungsfrage, Infoladentreffen, Medienstrategien, Flüchtlingsselbstorganisation, Umsonstläden, Arbeitslosenselbstorganisation, spanische Revolution, Antirasschistischer Gutscheineinkauf bei Penny, Venezuela, Literaturcafe, WEF in Warschau, Kino, Konzerte
Das ist es das Themenspektrum diesese Kongresses. Boah, ey alles voll die Subkultur und ohne belang!
Ich freue mich wirklich auf ausführlicher Berichte über diesen Kongress.
Es gab
und wenig autoritär,die Fluktuation ist halt groß,und wenn es keine "Macher" gibt,dann wirkt das auf manche verwirrend und ängstigend.
Übrigens ist eien Veranstaltung dann vorbei,wenn alle in Haft genommenen wieder draußen sind.Es wäre schöner gewesen,wenn mehr Leute geblieben wären,gefehlt ahbne mir vermittelnde Aktionen nach außen,das ,was manche
sonst für uns machen auch für die anderen,Feuershow und Jonglage für die Anlieger und Anrainer,weil diese Projekte nicht im luftleeren Raum existieren,sondern in Vierteln und Nachbarschaften.Ich glaub ,es liegt schon daran,ob sie einen mögen und wie man sie behandelt,ob ein Projekt bleiben kann oder nicht,und manche Strafanzeige wegen Ruhesörung könnte vermieden werden,wenn besser vermittelt würde,warum es geht.Auch doof ,Ankündigungen übers Internet zu machen, und öfter gehört die Kritik an alten Wegbleibern,die die jüngeren " das Rad neu erfinden lassen.Dann
ändert sich auch der Charakter der Geschichte und manche finden das nicht mehr so toll.Es war prima .
anarchoa
sexualisierter übergriff
wieso gab es bis jetzt keine einzige stellungnahme zu dem sexualisierten übergriff auf eine frau während dem kongress? echt traurig...das geld für die anreise aus ö. hätt ich mir sparen können! hauptsache häuserbesetzen, aber keine inhalte- einfach nichts und dann noch dieser übergriff!
wann melden sich mal die organisatorInnen dazu? auf dem kongress war es den meisten vollkommen egal!
noch was: toll war auch dass ihr während dem kongress fett party gemacht habt während 2 menschen aus ö. im knast saßen! von leuten aus deutschland gabs kaum unterstützung für die beiden!
vielleicht solltet ihr, die dort waren, mal nachdenken darüber dass ihr um NICHTS besser seit als die gesellschaft gegen die ihr kämpft!
der kongress war ein absolut lächerliches 80er revival mit den sinnlosesten hausbesetzungen die ich je erlebt habe! denkt mal drüber nach! ihr habt es sogar geschafft häuser zu besetzen in denen menschen wohnten!
hoffentlich gibts keine fortsetzung des kongresses in der gleichen form wie der heurige!
Selbstorganisation, die sich im Chaos verlief
Ich gehöre zu den Leuten, die einen Workshop anbieten wollten. 2 Wochen vor Beginn hatte ich diesen über die Web-Seite von Autoorg angemeldet (ich musste es sogar alles 2mal schreiben, da die Web-Seite so schlecht programmiert ist). 1 Tag vor Kongressbeginn erhielt ich eine Antwort, dass mein Workshop nun im Programm sei, einen genauen Termin und Ort wollte man wir noch melden. Am 2. Tag des Kongresses (Montag) teilte mir ein Freund mit, dass mein Workshop bereits mit Ort und Zeit im Programm auf der Webseite wäre: und zwar am *nächsten* Tag. Also, ein Tag Vorbereitungszeit! Eine Bestätigungs-E-Mail erhielt ich nie.
Als ich dann am nächsten Tag zum Veranstaltungsort ging, wußte niemand etwas von meinem Workshop (O-Ton:»Wie bitte? Ich dachte heute wären hier nur 2 Workshops?! Kannst dir ja nen Raum aussuchen.«)
Anscheinend wurde mein Workshop auch nirgends außer auf der miserablen Homepage (geht nicht mit Konqueror und nur mit javascript) angekündigt, weder im tagesaktuellen Programm noch am Infotresen in der Köpi - so kam dann auch nur 1 Person. (Das Thema war übrigens: »Building Free Networks using Wireless Lan«)
Aus meiner Sicht (und all derer mit denen ich sprach, ca. 3 Leute) war dieser Kongress ein deutlicher Beweis der Schwäche der Linken. Und wie hier mit Kritik umgegangen wird, unterstreicht dies abermals. Wie gesagt, ich wollte mich *einbringen*, allerdings war es Zeitverschwendung, da die chaotische Organisation es mir verübelte. Sollte nochmals ein Autoorganisationskongress stattfinden, werde ich mich nicht beteiligen.
Schade, dass ausgerechnet ein Kongress von AnarchistInnen über Selbstverwaltung nicht organisiert werden kann, während andere bürgerlichere Kongresse (z.B. Chaos Communication Congress) durchaus gut *selbstorganisiert* werden.
2 Artikel aus der jungen Welt zum Thema
Inland
Markus Bernhardt
Linke setzen auf Autoorganisation
Kongreß- und Aktionswoche in Berlin als Plattform zur Vernetzung politischer Initiativen
Linksradikale Gruppen wollen vom 4. bis zum 11. April eine Kongreß- und Aktionswoche namens »Autoorganisation« in Berlin durchführen. Neben Veranstaltungen und Diskussionen zur Vergangenheit und Zukunft emanzipatorischer Projekte soll der Kongreß maßgeblich als Plattform zur weiteren Vernetzung diverser linker Gruppen und Personen dienen und eine Basis für noch folgende gemeinsame Aktionen sein.
In einem fast 40seitigen Programm zur Aktionswoche, welches in nahezu fast allen linken Buchläden und Kneipenprojekten kostenlos zu erhalten ist, kündigen die Veranstalter an, daß es nicht bei der Diskussion über Inhalte und Ideensammlungen zu politischen Aktionen bleiben werde. Vielmehr sei geplant, kreative Ideen auch vielfältig und radikal sogleich praktisch umzusetzen.
Neben einem Workshop, der den Widerstand gegen das sogenannte Asylbewerberleistungsgesetz koordinieren will, sind auch Veranstaltungen zur Vergangenheit und Arbeit der linken Rechtshilfeorganisation Rote Hilfe geplant. Ein nicht zu vernachlässigendes Politikfeld ist für die Veranstalter außerdem die internationale Solidarität: Neben einer Veranstaltung über soziale Kämpfe in Argentinien soll es auch um die Politik der Chavez-Regierung in Venezuela gehen. Außerdem ist ein Informationsabend zur Kampagne gegen die NPD-Zentrale in Berlin Köpenick und den Berliner Abschiebeknast geplant.
In einer Pressemitteilung stellen die Organisatoren des Kongresses unterdessen auch diverse Forderungen an den Berliner Senat. So werden unter anderem die »Grundversorgung hier lebender Menschen«, die kostenlose Bereitstellung des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) sowie ein »Stopp des Überwachungs-, Kontroll- und Sicherheitswahns« gefordert.
* Kontakt und Information zum Kongreß: Autoorganisation 04, c/o IL Daneben, Liebigstr. 34, 10247 Berlin, www.autoorganisation-04.org
junge Welt, 13.04.2004
Inland
Markus Bernhardt
»Freiraum statt Leerstand«
Linksradikale Gruppen organisierten aktions- und diskussionsreichen einwöchigen Kongreß in Berlin
Weit über 600 Menschen haben im Laufe der vergangenen Woche an einem Aktionskongreß namens »Autoorganisation« in Berlin teilgenommen, der von diversen linksradikalen Gruppen organisiert worden war. Neben über sechzig teils recht lebhaften Diskussionsveranstaltungen, die sich maßgeblich mit der weiteren Vernetzung linker Gruppen und einer Aufarbeitung der vergangenen Jahre außerparlamentarischer linker Politik beschäftigten, kam es während des kompletten Kongreßverlaufs immer wieder zu spontanen Besetzungen von leerstehenden Gebäuden und Plätzen in Berlin.
Bereits zu Beginn des Kongresses am vorletzten Sonnabend hatten rund dreihundert Menschen ein leerstehendes Haus in der Oranienburger Straße in Berlin-Mitte besetzt. Über 120 Menschen waren dabei von der Polizei in Gewahrsam genommen worden. Zwei Österreicher, denen von den Beamten schwerer Landfriedensbruch vorgeworfen wurde, kamen nur gegen eine Zahlung von 4 600 Euro Kaution wieder frei.
Für großen Unmut bei der Berliner Polizei sorgte neben diversen anderen Aktionen die nahezu generalstabsmäßig geplante Besetzung des ehemaligen Schlachthofes an der Hausburgstraße im Osten Berlins, welcher der Stadt gehört und von der Stadtentwicklungsgesellschaft Eldenaer Straße (SES) verwaltet wird. Über 200 meist junge Menschen hatten das nunmehr seit 14 Jahren leerstehende Gelände am Gründonnerstag unter dem Motto »Freiraum statt Leerstand« besetzt, um »der zunehmenden Vereinzelung in der Gesellschaft eine selbstverwaltete, unkommerzielle Begegnungsstätte entgegenzusetzen«.
Nachdem die Polizei mit mehreren Hundertschaften und Wasserwerfern anrückte, um die friedliche Besetzung zu beenden, eilte den engagierten Jugendlichen der grüne Bundestagsabgeordnete Hans-Christian Ströbele zu Hilfe und versuchte, zwischen Besetzern und sichtlich genervten Polizisten zu vermitteln.
Obwohl es bereits der dritte Vermittlungseinsatz Ströbeles war, konnte er nichts bewirken. Die Beamten begannen bereits am Nachmittag, den besetzten Schlachthof zum Teil mit überflüssiger Gewalt zu räumen.
Im Gegensatz zur Berliner PDS sprach sich Ströbele gegenüber junge Welt dafür aus, den Besetzern »angemessene Räumlichkeiten« zur Verfügung zu stellen. »Ich habe das Anliegen dieser Leute in der Vergangenheit unterstützt und werde es auch in Zukunft tun«, so der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Grünen im Bundestag weiter.
Die Organisatoren der »Autoorganisation« erhoben unterdessen schwere Vorwürfe gegen den SPD-PDS-Senat, der »repressiver als die Diepgen-Regierung« gegen linke Projekte vorgehen würde. Schließlich seien während des gesamten Kongresses über 50 Menschen teils mit brutaler Gewalt festgenommen worden; mehrere Hundertschaften und Wasserwerfer der Polizei hätten in der vergangenen Woche auf sofortigen Abruf bereitgestanden.
Insgesamt beurteilten die Organisatoren den Kongreß als »vollen Erfolg«, den es in einem anderen europäischen Land zu wiederholen gelte.
Neulich in München...
Hier gibt es das Video zu den Bildern von der Solibesetzung in Muenchen:
hintergründe statt rummeckern
selbstverständlich war der EA besetzt und es gab regen kontakt über den aktuellen stand. soweit, wie es möglich war, wurden die leute immer abgeholt, selbst mitten in der nacht. am zweiten weekend gab es viele ingewahrsamnahmen, da wurde sogar vegan gekocht für die leute ausm knast, welche mit bussen abgeholt wurden. auch um die österreicher hat sich der EA ausreichend gekümmert. einzelne personen hatten sich nicht beim EA gemeldet und dann kann man ohne infos leider nix machen.
sexualisierter übergriff:
es gab genau für diese problematik ein gesondertes not-telefon mit einer dazugehörigen crew, die sich vorher gedanken darüber gemacht hat, was in solch einem falle konkret zu tun ist. diese not-tel-nr. hing in der köpi aus. meiner meinung nach wurde gut reagiert. es hingen SOFORT mehrere sehr große aushänge an und in der köpi, es wurde SOFORT den relevanten mitbewohnern (des täters) bescheid gesagt und es wurde kurzfristig die richtige konsequenz gezogen. sorry, aber viel mehr kann man nicht leisten und das thema wurde sehr ernst genommen!
prinzipielle kritik:
es ging, wie der name es unschwer erahnen lässt, um selbstorganisation. das heisst nicht, das eine vorbereitungsgruppe alles macht und die anderen konsumieren. offensichtlich war die grundidee nicht klar genug definiert, zumindestens haben sich kaum gäste darum gedanken gemacht. es gab z.b. aufrufe oder listen am infopoint zum mitmachen, eingetragen oder mitgemacht hat leider kaum jemand ....
wenn ihr also ideen, vorschläge und KONSTRUKTIVE kritik für eine bessere orga-struktur habt, schickt die doch einfach mal an die autoorga-mail-adresse und dann werden sich sicherlich einige leute zusammensetzen, um das auszuwerten. dann könnte man das vielleicht als reader zur verfügung stellen, um für weitere kongresse in dieser größenordnung erfahrungen weitergeben zu können, damits dann besser läuft.
DO IT YOURSELF!
@ein helfer
und zum übergriff:
sofort ist gut gesagt- ca. 20 stunden später! die leute die die plakate gemacht haben waren seehhr wenige- denn den meisten war es egal. den meisten köpi leuten war es genauso egal (bis auf einige ausnahmen) den relevanten mitbewohnern hab ich und ein freund bescheid gesagt- erst später andere leute von dewr köpi. sorry- so einfach kann mensch es sich nicht machen! wenn mensch das selbst mitbekommen hat, war klar, dass nix geklappt hat in diesem speziellen fall!
ich hab meine eindrücke aber sowieso schon an die autoorg kontaktadresse geschickt. ich hoffe halt dass dieser übergriff und die darauf folgenden aktionen nicht "schöngeschrieben" oder verharmlost werden!
Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen
jaja immer nur meckern — tali
Komische Kommentare! — Anarchoa
Generalstabmäßig geplante Spontanbesetzungen — wow!