Endstation Springer-Presse

Antifa 12.04.2004 20:14 Themen: 3. Golfkrieg Medien
Vorzeige-Antideutscher Thomas von der Osten-Sacken ist nach Zwischenstopps bei Konkret und Jungle World der Empfehlung der Bahamas-Redaktion gefolgt und beim "Sachwalter der Aufklärung", der Springer-Presse gelandet.
Es war nicht schwierig, vorauszusehen, wohin die Reise mit Osten-Sacken gehen würde. Hatte er schon vor dem Irak-Krieg mit seinem Wadi-Kollegen Thomas Uwer die Bombardierung des Irak gefordert, so drängte der NGO-Lobbyist nach dem "Ende der Hauptkampfhandlungen" in einem Memorandum an die deutsche Bundesregierung konsequenterweise auf eine stärkere militärische Durchsetzung deutscher Interessen. Er fand nichts dabei, sich mit "Wadi e.V." bei Schröder als Irak-Experte zu bewerben. Ganz erfolglos scheint dieses Stellengesuch nicht gewesen zu sein, wurde er doch auf NTV in seiner Funktion als "Verbindungsmann von Rot-Grün zur irakischen (Nachkriegs-)Regierung" bezeichnet. Zwischenzeitlich veröffentlichte er Texte in der völkischen Zeitschrift "Pogrom" (!) der "Gesellschaft für bedrohte Völker". Eine kurzfristige Verstimmung zwischen Konkret-Herausgeber Gremliza und Osten-Sacken wurde von Beobachtern voreilig als überfällige Distanzierung von dessen deutsch-nationalen Ambitionen mißverstanden. Schon kurz darauf war Osten-Sacken wieder im Heft zu finden, ohne die geringsten Anzeichen von Selbstkritik an völkischen Positionen. Doch die geringe Auflage der Konkret scheint dem missionarischen Eiferer im Namen des deutschen Interesses nun nur mehr hinderlich. Den bisher letzten, konsequenten Schritt hat Osten-Sacken am 7.April getan - der Empfehlung seiner Kameraden von der Bahamas folgend, hat "Bomben"-Thomas seine neue Heimat in Springers Welt gefunden.

Osten-Sacken ist natürlich nicht der Einzige, der den Weg des Kulturkämpfers konsequent zu Ende geht. Die Kollegen von der Bahamas-Redaktion reissen sich schon um Stellen im nächsten Wahlkampf-Team der CDU/CSU. Wertmüller&Co sind zwar ähnlich gut motiviert, haben jedoch mangels Vitamin B kaum vergleichbare Chancen auf einen lukrativen Job zu Füssen der Macht wie von der Osten-Sacken.
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Ergänzungen

Bahamas-Kritik bei sinistra:

Fish 12.04.2004 - 20:51
Eine recht gute Analyse der Bahamas-Amokfahrt findet sich übrigens auf den Seiten der antinationalen Frankfurter Gruppe sinistra.  http://www.copyriot.com/sinistra Da zeigt sich, dass intelligente antinationale/antideutsche Ansätze durchaus nicht notwendig im Wahnsinn eines Wertmullah oder Naher-Osten-Sacken enden müssen.

Verschiedene Highlights sind in einem speziellen Feature gesammelt:  http://www.copyriot.com/sinistra/reading/features/bahamas/baha.html

Und in der letzten Zeitung der Gruppe erschien dann noch ein längerer Artikel zur Bahamas:  http://www.copyriot.com/sinistra/magazine/sin04/abschied.html?sid=03/10/01/1719203&mode=thread

Ach,je ,von der Osten -Sacken

Nee ! 12.04.2004 - 23:43
was war den 1993 in Mogadischu ?

und für den Staatschutz arbeiten sie auch

Corny 13.04.2004 - 12:21
zu ergänzen wäre auch, dass einige Jung-Bahamiten offenbar den direkten Weg zum Staatsschutz genommen haben. Antideutsche aus Pankow zeigten einen Kriegsgegener (B) wegen eines Anti-Bush-Plakates bei der Polizei an. Auf besonderen Druck des Bundesinnenministeriums hin, wurde der Prozess gegen den Kriegsgegner aus Prenzlauer Berg eröffnet. Als ein anderer Kriegsgegner (B) eine A 4 Kopie des mittlerweise beschlagnahmten Plakates um den Helmholtzplatz herum verkleben wollte, wartete bereits der Staatschutz. Die dynamischen Herren sprangen aus dem Wagen und warfen den Kriegsgeger (A) zu Boden. Während der Verhandlung gegen den anderen Kriegsgegner (B) entpuppte sich der Nordostantideutsche, der (B) angezeigt hatte und vor Gericht als Zeuge auftrat, als Polizeibeamter! (A) meinte hierzu, dabei handele es sich um einen bekannten Nordostantideutschen, aber sei sich dessen nicht sicher. Obige Information wurde bereits vor Wochen an anderer Stelle auf indy gepostet und dann wieder gelöscht. Stehen blieb lediglich eine Rechtfertigung, nämlich dass der Antideutsche Polizist schließlich Marxist und Antifaschist sei - und damit sei es ok, wenn Antideutsche von Beruf Polizeibeamte sind. Fragt sich nur ob der nette antideutsche Polizeiantifaschist die gleiche Person ist, die eine Liste mit Namen von NordostADS am 31. Januar im Bus nach Hamburg "vergaß". Diese Liste wurde vom Busfahrer "gefunden" und an den Staatschutz übergeben.

peace

piiet 13.04.2004 - 12:40
also erstens verstehe ich nicht, warum die inhaltlichen anmerkungen und zum teil ja offenbar notwenidgen ergänzungen von "welt-leser" hier in den trash verschoben werden.
und zweitens: osten-sacken ist doch kein antideutscher, hat er nie behauptet, und mit der bahamas hat er absolut gar nichts zu tun. er ist ein in einigen punkten linker, in anderen vielleicht nicht so linker journalist mit großer kenntnis der region. dass er für verschiedene zeitungen schreibt, unterscheidet ihn nicht von anderen journalisten, die ihren job nicht nur als agitation für eine bestimmte politische gruppe/bewegung/sekte verstehen. man muss ja seine meinung oder seine analysen nicht teilen, aber sie werden nicht deshalb falsch, weil sie in einer angeblich bösen zeitung stehen. klar ist der springer-verlag rechts, aber in der "welt" schreiben ja nicht nur rechte. in der "jungen welt" wird seit einiger zeit fleißig die querfront betrieben, und dort schreiben ständig antisemiten und wer denunziert deshalb die linken journalisten, die dort auch noch schreiben?
wer "kritische medien" oder "gegenöffentlichkeit" mit gleichgeschalteter pc-presse auf grundlage der eigenen politischen linie verwechselt, der sollte nicht unbedingt auf indymedia rumtoben.

Wadi e.V.

Ergänzer 14.04.2004 - 15:18
Wadi e.V., dem u.a. Osten-Sacken, Uwer und Schmiedinger angehören, macht seit langer Zeit gemeinsame Sache mit der völkischen GfbV. In der Zeit zwischen den letzten beiden Irak-Kriegen führten sie u.a. gemeinsam zahlreiche Veranstaltungen für den Erhalt und den Ausbau der Blockade gegen den Irak durch, die insgesamt über eine Million Menschen das Leben kostete. Echte Menschenfreunde eben!

Konkret

Ex-AD 14.04.2004 - 15:58
Dass Gremlizza den Möchtegern-Kriegsstrategen Osten-Sacken schreiben läßt, verwundert kaum - schließlich gilt ihm auch Horst Pankow (Ex-Bahamas) als Islam-Experte, weswegen der in Konkret schon mal alle Muslime als `schwule Säue` bezeichnen darf, die mit ihrer Abbartigkeit `unsere Zivilisation` bedrohen.

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