NARCOS / Teil 2

SELVA 11.03.2004 21:40 Themen: Globalisierung Repression Weltweit
NARCOS / Teil 2


Europa auf dem Kriegspfad des Neokolonialismus


Spanien - Kolumbien
Ungeachtet der Kritik an der Menschenrechte verletzenden Politik des ultrarechten, kolumbianischen Präsidenten Alvaro Uribe bekräftigte Spaniens Regierungsoberhaupt Jose Maria Aznar (einhellig mit den USA) seine volle Solidarität und Unterstützung für Uribe und den Plan Colombia (siehe: www.nuevacolombia.de) im Kampf "gegen" die Bündnisse von Drogenhandel und Terrorismus ....


Im kolumbianischen Cartagena de Indias wiederholte Aznar dass er sich dafür einsetze, die Verhandlungen über 234 Finanzüberweisungen an Uribe zu "positivem" Abschluss zu bringen. Zudem beinhaltet diese Solidarität Gleichgesinnter die Einrichtung eines Zentrums für Kooperation (Spanien/Kolumbien) und eines Bildungssinstitutes (liberaler Gerichtsbarkeit) unter Mitwirkung des Peruaners Mario Vargas Llosa, des Mexikaners Enrique Krauze und des Uruguayaners Julio Maria Sanguinetti ....sowie den Ankauf von Panzern seitens Kolumbiens von der spanischen Regierung. (El Pais ,21.02.04 )








i Der gewählte Präsident Kolumbinens Alvaro Uribe ist ein Narco-Terrorist !





Folgender (übersetzter:  http://argentina.indymedia.org/news/2003/12/161993.php), Artikel von Manuel Salgado Tamayo (Orofesor de la Universidad Central. Ex Vicepresidente del Congreso Nacional del Ecuador) beweist in logischer Klarheit die Unterstützung des internationalen Drogenhandels seitens eines EU-Staatspräsidenten......




Am 26.Mai 2002 wurde Alvaro Uribe Valdez in einem Klima zunehmender Gewalt und bei einer Stimmenthaltung von 52 % zum Präsidenten Kolumbiens " gewählt ". Seit Abbruch des Friedensprozesses von Pastrana zeichnete sich eine alamierende Rechtstendenz innerhalb weiter Teile der kolumbianischen Bevölkerung ab. Der extreme Diskurs Uribes schuf ein passendes Vergessen seiner Verbindungen zu Drogenhandel und Paramilitär :


 Ende der 70ziger Jahre arbeitete Uribe als amtierender Bürgermeister von Medellin an den Wohungsbauprogrammen , finanziert von Pablo Escobar ( Chef des Cali - Kartells ) welche ein


" bürgerliches Medellin " - ohne Armenviertel und Getthos - zum Ziel hatten


 Zwischen März 1980 und August 1983 ( der Expansionsphase der Drogenkartelle ) war Uribe Direktor des " zivilen " Flugverkehrs - eine Legitimation die es ihm erlaubte , Pilotenlizensen und Baugenehmigungen zu Start-und Landepisten für die Drogenkartelle zu erteilen. Sein Assistent war Cesar Villgas dem kurze Zeit später Verbindungen zum Cali - Kartell nachgewiesen wurden.





Wie viele Zugehörige zur kolumbianischen Aristokratie stammt Uribe aus einer Familie die in den Narcotrafico verstrickt ist. So gehörte sein Vater Alberto Uribe Sierra zum Clan Ochoa. Nach seiner Erschiessung erwies ihm die " Creme de la Creme " Kolumbiens, inclusive dem Folgepräsidenten Betancour die höchsten Ehren , trotz massiver Proteste derer welche seine Verbindungen zum Kokainhandel anprangerten





 In den 90ziger Jahren , als Regierender von Antioquia , wurde Uribe Vorsitzender des Kabinetts von Pedro Juan Moreno , welchen die DEA als Firmeneigentümer beim Kauf von 50.000kg Chemikalien zur Kokainherstellung überraschte.


 In derselben Dekade trieb Uribe die Bildung der Cooperativas de Seguridad Privadas " CONVIVIR "


( Kooperativen privater Sicherheitskräfte, "Zusammenleben" ) voran - was heisst , jene Initiative zur


Legalisierung der Paramilitärs.


 1996 wurde dann , vom Congreso de Ganadoras ,die Ausweitung dieser Initiative auf nationale Ebene gebilligt und gleichzeitig die Präsidentschaftskandidatur Uribes unterstützt.


Die Tageszeitung " El Pais " von Cali am 03.August 1998 zur Fusion von " CONVIVIR " und Paramilitär : "Representanten von mehr als 2000 Kooperativen der privaten Sicherheit geben ihr Vorhaben zur Bewaffnung und ihren Zusammenschluss zur paramilitärischen Bewegung " Autodefensas Unidad de Colombia - AUC " ( Vereinigte Selbstverteidigungskräfte Kolumbiens ) bekannt. Die Bewegung formierte sich 1996 durch mehr als 16 paramilitärische Gruppierungen und wird geführt von Carlos Castrano , Chef der wichtigsten Organisationen der Ultrarechten des gesamten Landes ."





Eine der wenigen Personen welche wider " CONVIVIR " in Opposition traten , war Jesus Maria Valle Jaramillo der am 27.Februar 1998 in seinem Büro ermordet wurde. Die Eindeutigkeit der Tatsache , dass


" CONVIVIR " die Quellkontingente für paramilitärische Operationen rekrutiert ist so offensichtlich , dass die spanische Direktorin des Büros der Komission für Menschenrechte der UNO , Almudena Mozarrosa , von der Regierung Pastrana eine juristische Untersuchung und die Aufhebung des autorisierenden Dekretes einforderte.





 Während der Ausübung sämtlicher seiner Ämter - in Medellin , als Direktor des " zivilen" Flugverkehrs und als Regierender von Antioquia übte Alvaro Uribe Terror auf die ArbeiterInnen aus. Dabei verheimlichte er mitnichten seine Sympathien für das Paramilitär - im Gegenteil , nahm er die Generäle Rito Alejo del Rio und Fernando Millan in Schutz die wegen ihrer Teilhabe an Massakern und Greueln gegen die Bevölkerung beschuldigt wurden





 Sein präsidentielles Projekt schilderte er wie folgt:


Die Rekrutierung und Bewaffnung von einer Million ZivilistInnen - die Verstärkung des Heeres auf 100 000 und die selbe Anzahl von Polizeikräften .......zur Zerschlagung der aufständischen Widerstandsarmeen der Guerillas Kolumbiens : FARC und ELN (  http://www.farcep.org/ )


Da zur Realisierung dieses Projektes nicht genügend staatliche Gelder vorhanden waren , schlug Uribe vor , es auf dieselbe Weise zu finanzieren wie die AUC : per Narcotrafico , per Drogenhandel.





Vor den letzen Parlamentswahlen verkündete einer der führenden Paramilitärs , Salvatore Mancuso , dass es Ziel sei , die dritte Kraft des Kongresses zu werden....nach den Wahlen wurden euphorisch erreichte


35 % bekannt gegeben. Die in Kolumbien maßgebliche Tageszeitung " El Tiempo " ( die Zeit ) kommentierte:


" Einige der neugewählten Senatoren und Representanten sind wechselverbürgte , finanzierte und tolerierte Paramilitärs. "


Der Bischof von Cali , Isais Duarte Cancino , der die Verwendung von Drogengeldern zum Wahlkampf für Paramilitärs zu thematisieren versuchte , wurde kurz darauf ermordet.....





Im Gegensatz zu dem Aufschrei welcher angesichts des Rechtsrucks ( Le Pen ) bei den Wahlen in Frankreich durch die Presse ging und der wissenden Erfahrenheit welche die Franzosen/ösinnen gegenüber der extremen faschistischen Rechten , Rassismus und Xenophobie zeigten , wurde das " faschistische Projekt" Uribes von den lokalen Medien kaum thematisiert.





" Wie können die USA dem Regierenden Uribe , als einen der grössten involvierten Konstrukteure des Drogenhandels , und der zudem mit den brutalsten Formen des Staatsterror verbunden ist ,ihre Zustimmung erweisen ? ... und , dient tatsächlich auch noch , unverfrohrenerweise , der Kampf der aufständischen Guerillas Kolumbiens den grossen Drogenhändlern und Paramilitärs ? ( als Argumentation )





Die Sichtweise Bush`s und seiner FunktionärInnen ist voller Absurdität - so heisst es bspw. in einem Informationsbrief des Departements des Staates , " Globaler Schutz gegen Terrorismus, 2001 " im Ramen der irrationellen Kampagne gegen den Präsidenten Venezuelas , Hugo Chavez : " Venezuela unterhält Beziehungen zu FARC und ELN ,welche von dort Waffen , Sprengstoff und Munition beziehen ". Im selben Schreiben heisst es weiter : " Argentinien erleidet keinen Terror "... sie hätten jedoch die Madres ( Mütter Verschwundener ) der Plaza de Mayo und die Millionen Betroffener fragen sollen , deren Leben durch den Neoliberalismus zerstört wurde , ob sie dies genauso empfinden ......


(  http://de.indymedia.org/2003/11/68312.shtml  http://de.indymedia.org/2003/11/68313.shtml )





Noch mehr Unterwerfung wurde den Regierenden Ecuadors abverlangt indem es hiess: " Ecuador hat weder die Kontrollen seiner Grenzen verstärkt , noch die illegale Migration eingedämmt. Diese mangelnde Kontrolle der Finanzhabenden Quitos und dieser weitreichende Betrug sind Anlass zur Besorgniss über Ecuador als strategischem Korridor zur Lieferung von Waffenarsenalen und Sprengstoffen an die "Terrorgruppen " Kolumbiens......."





Die USA unterhalten eine Militärbasis in Manta zur Kontrolle der Migrationsströme - doch dies genügt ihnen nicht ......nach der zwangsweise Dollarisierung die zu schmerzhaften Notlagen der Bevölkerungen führte .... wurde die Unterzeichnung eines Friedensabkommens mit Peru erpresst , wozu nun für das territoriale Anwachsen mehr als 11 000 Soldaten an der kolumbianischen Grenze positioniert werden ......weil die USA nicht eher zu"frieden" sein werden , als bis auch Soldaten Ecuadors an diesem Bruderkrieg ( weibliche Anteile bitte denken , Anmrkg.) gegen die aufständischen Widerstandskräfte Kolumbiens teilnehmen und die Spaltung vor diesem Selbstmordprojekt erreicht sein wird ........( Übersetzung von Informationen welche diese Befürchtung bestätigt folgt...)





Die Freude der nordamerikanischen Botschafterin in Bogota angesichts des Triumphes Alvaro Uribes markierte gleichzeitig die Ramenbedingungen für die Verbündeten im Kampf " gegen " Drogen und Terrorismus : die ersten Worte Uribes waren die Bitte um eine Verstärkung der Militärhilfen für den Plan Colombia ( siehe unter : www.nuevacolombia.de und www.no-racism.net/new/colombia )





Einmal mehr betreibt der Norden die Hetze zum Krieg - während die Völker Südamerikas ( und ...) Frieden fordern , Brot und Entwicklung ( und zwar eine ökologisch verantwortbare , Anmrkg.)





Die Macht Alvaro Uribes verändert die Balance der Andenregion zugunsten der Diktate des Imperiums .. aber , die Resultate werden , wie immer , bestimmt werden von der Organisierung und dem Einfallsreichtum unserer Völker ! ......





 http://argentina.indymedia.org/news/2003/12/161993.php
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Ergänzungen

no funciona

selva 12.03.2004 - 13:13

Leider scheint die kampagnenseite
nuevacolombia nicht MEHR zu funktioniren

sehr gute Informationstexte stehen aber auch auf

www.gegegninformationsbüro.de

www.kolumbienkampagne.de