Berlin: Bullen dringen in Rigaer 94 ein
Gerade eben (Sonntag, 18.1., ca. 18.00 Uhr) sind mehrere behelmte Bullen in das Wohnprojekt Rigaer 94 in Berlin-Friedrichshain eingedrungen. Kommt alle vor die Rigaer 94! Die Bullen und der sogenannte Noch-Eigentümer (?) Beulker sind immer noch dort!
Angeblich wird behauptet, einige im letzten Jahr geräumte Wohnungen wären wiederbesetzt worden. Die Bullen sind durch diese geräumte Wohnungen, die Beulker mit dem Vorderhaus verbunden hat, in den Seitenflügel des Wohnprojektes eingebrochen. Eine im Treppenhaus angetroffene Person wurde von den Bullen mitgenmommen, ist aber mittlerweile wieder frei. Die Bullen versuchten auch (vergeblich) in vermietete Wohnungen reinzugehen, wurden aber sofort wieder hinausgeschickt. Beulker rennt nun mit einem Bautrupp rum und versucht die leerstehenden Wohnungen wieder zuzumauern. Auf der Strasse vor der Rigaer 94 haben sich mittlerweile mehrere Leute versammelt. Da nicht abzusehen ist, wielange das hier noch dauert, können gerne noch mehr UnterstützerInnen vorbeikommen.
Beulker ist pleite!!!
Gestern, Samstag 17.1., fand vor Beulkers letztem bekannten Wohnsitz in Kaulsdorf (Am Birkenwerder 41) eine Kundgebung mit 50-70 Leuten statt. Dort erfuhren wir von AnwohnerInnen, dass Beulker dort seit 2 Wochen nicht mehr wohnen soll. Na ja, dann müssen wir halt die Kundgebung an seinem nächsten Wohnsitz nochmal wiederholen. Trotz ständigen Regens hielten 50-70 Leute etwa 1 Stunde bei der Kundgebung aus. Echt prima!!! Ach ja, angeblich ist Beulker pleite, hat allen Angestellten gekündigt, schuldet allen noch viel Geld, kann seine Kreditraten nicht mehr bezahlen und wechselt mehrmals im Jahr seinen Wohnsitz.
Rigaer 94? Our house!
Beulker ist pleite!!!
Gestern, Samstag 17.1., fand vor Beulkers letztem bekannten Wohnsitz in Kaulsdorf (Am Birkenwerder 41) eine Kundgebung mit 50-70 Leuten statt. Dort erfuhren wir von AnwohnerInnen, dass Beulker dort seit 2 Wochen nicht mehr wohnen soll. Na ja, dann müssen wir halt die Kundgebung an seinem nächsten Wohnsitz nochmal wiederholen. Trotz ständigen Regens hielten 50-70 Leute etwa 1 Stunde bei der Kundgebung aus. Echt prima!!! Ach ja, angeblich ist Beulker pleite, hat allen Angestellten gekündigt, schuldet allen noch viel Geld, kann seine Kreditraten nicht mehr bezahlen und wechselt mehrmals im Jahr seinen Wohnsitz.
Rigaer 94? Our house!
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Ergänzungen
Bullen ziehen wohl wieder ab...
Ergänzung
Vor dem Haus steht eine Wanne, 2 fuhren grad wech.
Ebenfalls stehen ca. 10 Leute vor dem Haus...ansonsten scheint die Lage ruhig.
Wer weitere aktuelle News hat, bitte posten !
(Ich war halt nur mal kurz gucken)
die taz vom 23.12.2003
Weiße Weste weg
Eine Exsekretärin packt aus: Suitbert Beulker, Eigentümer der Rigaer Straße 94, steht anscheinend vor dem Konkurs
Der Konflikt zwischen dem Hausprojekt Rigaer Straße 94 und dem Eigentümer Suitbert Beulker beschäftigt die Medien seit Jahren. Im Mai 2003 erreichte die Auseinandersetzung ihren Höhepunkt mit Polizeieinsätzen und einem Wachdienst, der die BesucherInnen des Hauses kontrollierte. Jetzt ist es ruhiger geworden. Beulkers Exsekretärin Franziska Hobrecht (Name auf Wunsch geändert) hat dafür eine Erklärung: Beulker, dem eine Baufirma und mehrere Häuser in Friedrichshain gehören, habe sich finanziell übernommen und stehe kurz vor dem Konkurs.
Sie muss es wissen: Drei Jahre lang war Hobrecht nicht nur Beulkers Sekretärin, sondern verwaltete inoffiziell auch seine Häuser. Zum Bruch kam es im September, nachdem sie monatelang keinen Lohn gesehen hatte. Kurz danach nahm sie Kontakt mit den BewohnerInnen des Hausprojektes Rigaer 94 auf: "Ich wollte Herrn Beulker die weiße Weste ausziehen."
Chronische Geldnöte müssen bei Beulker an der Tagesordnung gewesen sein. Kurz vor ihrem Ausscheiden im September 2003 soll er 240.000 Euro Schulden angehäuft haben. So seien schon mal Werkzeuge von den betroffenen Firmen als Pfand einbehalten worden. Häufiger seien auf Initiative von Gläubigern Beulkers Konten gesperrt worden.
Immer wieder habe sich der Unternehmer auf Kosten anderer finanziell Luft verschafft. 17 Beschäftigte seien entlassen worden, nachdem sie mehrere Monate keinen Lohn gesehen hätten. Teilweise habe Beulker Fördermittel vom Arbeitsamt weiter kassiert. Auch der Kleinkrieg mit den BewohnerInnen der Rigaer 94 blieben Hobrecht nicht verborgen. Beulker habe wiederholt erklärt, er "werde das Haus schon leer bekommen". Dabei soll er sich nicht nur juristischer Mittel bedient haben. Im Beisein der Sekretärin habe er einem Elektriker den "unkonventionellen Vorschlag" gemacht, die Stromversorgung des Hinterhauses an den Baustellen-Starkstrom anzuschließen. Alle diese Angaben bekräftigte Hobrecht gegenüber der Justiz in einer eidesstattlichen Erklärung.
Die BewohnerInnen der Rigaer 94 sind von den Neuigkeiten nicht überrascht. Es habe in den letzten Wochen auch in den übrigen Beulker-Häusern Mieterversammlungen gegeben. Im Falle eines Konkursverfahrens rechne man damit, dass die Häuser unter Zwangsverwaltung kommen.
PETER NOWAK
taz Berlin lokal Nr. 7241 vom 23.12.2003, Seite 24, 79 Zeilen (TAZ-Bericht), PETER NOWAK
bullen jetzt vor dem x-b
Hilfe notwendig???
Kommt am Montag abend in die Rigaer 94
Noch was zum aktuellen Stand: eine der Wohnungen wurde wegen dem Tatbestand "Scheinwohnverhältnis" geräumt und von Beulker persönlich zugeschraubt. Am Montag will er eventuell wieder auftauchen und die Wohnung weiter "sichern". Zur Zeit kurven wohl noch einige Wannen durch den Kiez. Passt auf euch auf! Bis Montag abend...
rechtskriminelle in den KNAST
Aufruhe, Widerstand
Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen
sauerei! — ick
der richtige zeitpunkt — reklueb