Größte antiisraelische Demo von Islamisten
Jedes Jahr am letzten Freitag des Fastenmonats Ramadan, dem "Al Quds"-Tag, gehen in der ganzen Welt und auch in Deutschland Muslime auf die Straße - vorgeblich, um Solidarität mit Palästina zu zeigen. Doch vor allem ist die "Al Quds"-Demonstration die größte antiisraelische Veranstaltungen in Deutschland. Jetzt haben einige Privatleute eine Protestaktion gestartet.
Auch in diesem Jahr wird am 22. November auf dem Berliner Kurfürstendamm eine "Al Quds-Demonstration" stattfinden. Erstmals hatte der Ayatollah Chomeini 1979 Moslems in aller Welt aufgefordert, den Al Quds-Tag zu begehen. Seit 1995 findet diese Demonstration, die von organisierten Islamisten u.a. aus dem Umfeld der Hizbollah initiiert wird, mit einigen tausend Teilnehmern auch in Deutschland statt - ohne jede öffentliche Kritik. Das soll in diesem Jahr anders werden.
Ein Bündnis aus Privatpersonen, das u.a. von Claudia Dantschke und Ali Yildirim (AYPA-TV-Berlin), Anetta Kahane, Parvaneh Hamidi (Schauspielerin), Wahied Wahdathagh (Journalist) und dem Bündnis gegen Antisemitismus und Antizionismus (BgAA) unterstützt wird, möchte in diesem Jahr dagegen protestieren, dass mehrere tausend Demonstranten die Vernichtung Israels fordern. Dazu haben sie einen Aufruf formuliert, für den sie möglichst viele prominente Vertreter unterschiedlicher Communities und auch Privatleute als Unterstützer gewinnen wollen. Das gemeinsame Eintreten gegen Antisemitismus und eine politische Bekämpfung von Islamismus richtet sich dabei auch explizit gegen eine rassistische Stigmatisierung von Muslimen.
Aufruf gegen die Al Quds-Demonstration auf dem Ku´damm am 22. November 2003
Nach der islamischen Revolution im Iran erklärte Ayatollah Khomeini 1979 den letzten Freitag des Fastenmonats Ramadan zum internationalen Al Quds (Jerusalem)-Tag und rief die Muslime weltweit auf, an diesem Tag zu demonstrieren. ?Aus islamischen, menschlichen, wirtschaftlichen, sicherheitspolitischen und (allgemein) politischen Gesichtspunkten ist die Gegenwart Israels eine gewaltige Bedrohung gegen die Völker und Staaten der Region. Und es gibt nur eine Lösung, das Problem im Mittleren Osten zu lösen, nämlich die Zerschlagung und Vernichtung des zionistischen Staates?, erklärte Khomeinis Nachfolger, Ayatollah Ali Khamenei, 1999 das Anliegen der Al Quds- Demonstration.
Seit 1995 folgen auch in Deutschland jedes Jahr Tausende diesem Aufruf und versammeln sich am folgenden Samstag in Berlin zur zentralen Demonstration. Sie begehen keinen religiösen Feiertag, sondern formieren sich zu einem politischen Kampftag, zu dem die im Iran herrschenden Mullahs im Namen des Islam aufrufen.
Die weltweiten Al Quds-Demonstrationen werden vom Iran aus koordiniert und von verbündeten islamistischen Zentren und Organisationen vor Ort organisiert. In Deutschland sind es das unter Beobachtung des Verfassungsschutz stehende Islamische Zentrum Hamburg und die ebenfalls unter Beobachtung stehende Hizbullah. Für Islamisten unterschiedlichster nationaler Herkunft ist die Berliner Al Quds-Demonstration auf dem Ku?damm der zentrale öffentliche Aufmarsch, bei dem sie sich zur Vernichtung Israels bekennen und ihre Solidarität mit dem iranischen Mullahregime und islamistischen Terrorgruppen weltweit zur Schau stellen: ?Liebe Christen gebt doch acht, Zionisten haben hier Macht?, ?Zionisten woll'n die Welt kaufen mit geklautem Geld?, ?Israel kennt keine Scham, doch wird siegen der Islam?, skandieren die Demonstranten seit 1995 auf Berlins Straßen, ohne dass sie auf nennenswerte öffentliche Kritik stoßen. Es wäre ein Skandal, wenn dieser aggressiv demonstrierte Antisemitismus und die Vernichtungsdrohung gegen Israel weiterhin ignoriert oder gar akzeptiert würden, denn die politische Kampfansage der antisemitischen Islamisten an Israel ist auch eine Kampfansage an ein gleichberechtigtes Zusammenleben von Muslimen, Juden und Christen in diesem Land! Deshalb richtet sich unsere politische Bekämpfung der Islamisten auch gegen jede rassistische Stigmatisierung der Muslime und schließt die Forderung nach gleichen sozialen und politischen Rechten für alle Migranten ein.
Die Unterzeichnenden dieses Aufrufs haben ganz unterschiedliche Einstellungen zum Konflikt zwischen Israel und den Palästinensern, doch uns eint das Eintreten für die sichere Existenz des jüdischen Staates und die verzweifelte Hoffnung auf eine baldige friedliche Lösung für alle Menschen im Nahen Osten. Eine Hoffnung, die immer wieder aus antisemitischem Hass und strategischem Kalkül von islamistischen Terrorgruppen und auch der iranischen Führung zerstört wird. Wir solidarisieren uns deswegen mit der mutigen iranischen Studenten- und Demokratiebewegung sowie mit allen Muslimen weltweit, die sich diesen Mächten entgegenstellen und hoffen, dass in diesem Jahr die Al Quds-Demonstration in Berlin auf heftige Kritik aus allen Teilen unserer Gesellschaft stoßen wird.
Auch in diesem Jahr wird am 22. November auf dem Berliner Kurfürstendamm eine "Al Quds-Demonstration" stattfinden. Erstmals hatte der Ayatollah Chomeini 1979 Moslems in aller Welt aufgefordert, den Al Quds-Tag zu begehen. Seit 1995 findet diese Demonstration, die von organisierten Islamisten u.a. aus dem Umfeld der Hizbollah initiiert wird, mit einigen tausend Teilnehmern auch in Deutschland statt - ohne jede öffentliche Kritik. Das soll in diesem Jahr anders werden.
Ein Bündnis aus Privatpersonen, das u.a. von Claudia Dantschke und Ali Yildirim (AYPA-TV-Berlin), Anetta Kahane, Parvaneh Hamidi (Schauspielerin), Wahied Wahdathagh (Journalist) und dem Bündnis gegen Antisemitismus und Antizionismus (BgAA) unterstützt wird, möchte in diesem Jahr dagegen protestieren, dass mehrere tausend Demonstranten die Vernichtung Israels fordern. Dazu haben sie einen Aufruf formuliert, für den sie möglichst viele prominente Vertreter unterschiedlicher Communities und auch Privatleute als Unterstützer gewinnen wollen. Das gemeinsame Eintreten gegen Antisemitismus und eine politische Bekämpfung von Islamismus richtet sich dabei auch explizit gegen eine rassistische Stigmatisierung von Muslimen.
Aufruf gegen die Al Quds-Demonstration auf dem Ku´damm am 22. November 2003
Nach der islamischen Revolution im Iran erklärte Ayatollah Khomeini 1979 den letzten Freitag des Fastenmonats Ramadan zum internationalen Al Quds (Jerusalem)-Tag und rief die Muslime weltweit auf, an diesem Tag zu demonstrieren. ?Aus islamischen, menschlichen, wirtschaftlichen, sicherheitspolitischen und (allgemein) politischen Gesichtspunkten ist die Gegenwart Israels eine gewaltige Bedrohung gegen die Völker und Staaten der Region. Und es gibt nur eine Lösung, das Problem im Mittleren Osten zu lösen, nämlich die Zerschlagung und Vernichtung des zionistischen Staates?, erklärte Khomeinis Nachfolger, Ayatollah Ali Khamenei, 1999 das Anliegen der Al Quds- Demonstration.
Seit 1995 folgen auch in Deutschland jedes Jahr Tausende diesem Aufruf und versammeln sich am folgenden Samstag in Berlin zur zentralen Demonstration. Sie begehen keinen religiösen Feiertag, sondern formieren sich zu einem politischen Kampftag, zu dem die im Iran herrschenden Mullahs im Namen des Islam aufrufen.
Die weltweiten Al Quds-Demonstrationen werden vom Iran aus koordiniert und von verbündeten islamistischen Zentren und Organisationen vor Ort organisiert. In Deutschland sind es das unter Beobachtung des Verfassungsschutz stehende Islamische Zentrum Hamburg und die ebenfalls unter Beobachtung stehende Hizbullah. Für Islamisten unterschiedlichster nationaler Herkunft ist die Berliner Al Quds-Demonstration auf dem Ku?damm der zentrale öffentliche Aufmarsch, bei dem sie sich zur Vernichtung Israels bekennen und ihre Solidarität mit dem iranischen Mullahregime und islamistischen Terrorgruppen weltweit zur Schau stellen: ?Liebe Christen gebt doch acht, Zionisten haben hier Macht?, ?Zionisten woll'n die Welt kaufen mit geklautem Geld?, ?Israel kennt keine Scham, doch wird siegen der Islam?, skandieren die Demonstranten seit 1995 auf Berlins Straßen, ohne dass sie auf nennenswerte öffentliche Kritik stoßen. Es wäre ein Skandal, wenn dieser aggressiv demonstrierte Antisemitismus und die Vernichtungsdrohung gegen Israel weiterhin ignoriert oder gar akzeptiert würden, denn die politische Kampfansage der antisemitischen Islamisten an Israel ist auch eine Kampfansage an ein gleichberechtigtes Zusammenleben von Muslimen, Juden und Christen in diesem Land! Deshalb richtet sich unsere politische Bekämpfung der Islamisten auch gegen jede rassistische Stigmatisierung der Muslime und schließt die Forderung nach gleichen sozialen und politischen Rechten für alle Migranten ein.
Die Unterzeichnenden dieses Aufrufs haben ganz unterschiedliche Einstellungen zum Konflikt zwischen Israel und den Palästinensern, doch uns eint das Eintreten für die sichere Existenz des jüdischen Staates und die verzweifelte Hoffnung auf eine baldige friedliche Lösung für alle Menschen im Nahen Osten. Eine Hoffnung, die immer wieder aus antisemitischem Hass und strategischem Kalkül von islamistischen Terrorgruppen und auch der iranischen Führung zerstört wird. Wir solidarisieren uns deswegen mit der mutigen iranischen Studenten- und Demokratiebewegung sowie mit allen Muslimen weltweit, die sich diesen Mächten entgegenstellen und hoffen, dass in diesem Jahr die Al Quds-Demonstration in Berlin auf heftige Kritik aus allen Teilen unserer Gesellschaft stoßen wird.
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Ergänzungen
Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen
sich auf vs angaben zu berufen — dreck
Sind halt ihre Freunde! — .
Parolen! — freiheit
vs — weist