Alte Meierei in Kiel macht mobil
die alte meierei ist von kündigung bedroht, daher haben wir am freitag ein konzert ausfallen lassen. erzürnt gingen einige konzertbesucherinnen als demo durch die stadt. und desshalb gibts am donnerstag eine kundgebung mit konzert in der innenstadt, denn die stadt sind wir alle!!
Aus einm Flugblatt:
"Es sieht gerade nicht gut aus für die Alte Meierei. Wir haben eine Abmahnung von der Stadt erhalten, damit ist die Kündigung eingeleitet. Wir werden dieser Entwicklung nicht tatenlos entgegensehen. Wir haben uns entschlossen, alle unsere Kräfte zu mobilisieren und um die Alte Meierei zu kämpfen. Die Meierei ist für uns als politischer Lebens- und Handlungsraum unverzichtbar.
Projektbeschreibung:
Der Ursprung der Meierei liegt 20 Jahre zurück. Damals ließ die Stadt mehrere besetzte Häuser am Sophienblatt in Kiel räumen. Die Meierei wurde Leuten aus den besetzten Häusern als legales Ausgleichsprojekt zur Verfügung gestellt.
Heute sehen wir die Meierei als ein politisches Kommunikations- und Kulturzentrum. In ihr ist ein Wohnprojekt angesiedelt, außerdem gibt es Raum für nicht kommerzielle Konzerte, Theater und andere Veranstaltungen. Bands haben die Möglichkeit zu proben, es gibt Werkstätten, politische Treffen und es finden regelmäßig Café und Vokü (öffentlich veganes Essen vom Kochkollektiv) statt.
Die Räume der Meierei werden selbstorganisiert verwaltet. Das bedeutet für uns, das sich alle (Einzelpersonen und Gruppen), die in der Meiereistruktur mitarbeiten, für das was hier gemacht wird, gemacht werden soll oder auch nicht geschehen sollte, verantwortlich fühlen. Unser Anspruch hierbei ist ein nicht hierarchischer Umgang miteinander (z. B. werden Entscheidungen kollektiv im Konsens entwickelt). Selbstorganisierung bedeutet für uns möglichst unabhängig von staatlichen Strukturen zu sein, deshalb verzichten wir auf Vereinsstrukturen, lehnen Fördergelder ab, und arbeiten nicht mit Parteien zusammen. Die Gelder die bei Veranstaltungen reinkommen, dienen ausschließlich dazu das Projekt am Leben zu erhalten (Sanierungskosten des öffentlichen Bereiches, Bandkohle und so)."
auf grund der aktuellen bedrohungslage fand das für freitag vorgesehene hardcore konzert mit I SHOT CYRUS und ESCAPADO leider nicht statt. als das konzert anfangen sollte setzten sich um die 30 kurzfristig informierten konzertbesucherinnen als demo in bewegung. von der meierei zog der haufen dann mit hardcoremusik aus nem megafon und ein paar transpies ("die schmeckt mir pur. die subkultur", "kapitalistische verwertungslogik angreifen","MEIEREI BLEIBT!!!") zum bahnhof wo ein redebeitrag zum besten gegeben wurde. von dort gings dann in die bergstrasse, dem diskokomplex in kiel, wo nochmal erzählt wurde weshalb wir unterwegs sind. dann gings noch ein paar meter zur schaubude wo eine der bands noch schnell untergekommen war.
wohl um die nachbarn im hornheimerweg mal zu schonen und trotzdem ein lautes konzert zu haben, findet das nächste konzi in der Innenstadt statt. ausserdem sorgt das bestimmt für stimmung, öffentlichkeit und sorge bei der stadtregierung. denn das soll erst der anfang sein.
also am DONNERSTAG (28.8.) startet um 17 UHR ne KUNDGEBUNG mit den Bands BONEHOUSE und DISTURBERS auf dem ASMUS-BREMER-PLATZ in KIEL.
ÖFFENTLICHEN RAUM ZURÜCK ERKÄMPFEN, GEGEN VERTREIBUNGSPOLITIK HIER UND ANDERSWO !!!
FÜR DEN ERHALT LINKER ZENTREN KÄMPFEN !!!
"Es sieht gerade nicht gut aus für die Alte Meierei. Wir haben eine Abmahnung von der Stadt erhalten, damit ist die Kündigung eingeleitet. Wir werden dieser Entwicklung nicht tatenlos entgegensehen. Wir haben uns entschlossen, alle unsere Kräfte zu mobilisieren und um die Alte Meierei zu kämpfen. Die Meierei ist für uns als politischer Lebens- und Handlungsraum unverzichtbar.
Projektbeschreibung:
Der Ursprung der Meierei liegt 20 Jahre zurück. Damals ließ die Stadt mehrere besetzte Häuser am Sophienblatt in Kiel räumen. Die Meierei wurde Leuten aus den besetzten Häusern als legales Ausgleichsprojekt zur Verfügung gestellt.
Heute sehen wir die Meierei als ein politisches Kommunikations- und Kulturzentrum. In ihr ist ein Wohnprojekt angesiedelt, außerdem gibt es Raum für nicht kommerzielle Konzerte, Theater und andere Veranstaltungen. Bands haben die Möglichkeit zu proben, es gibt Werkstätten, politische Treffen und es finden regelmäßig Café und Vokü (öffentlich veganes Essen vom Kochkollektiv) statt.
Die Räume der Meierei werden selbstorganisiert verwaltet. Das bedeutet für uns, das sich alle (Einzelpersonen und Gruppen), die in der Meiereistruktur mitarbeiten, für das was hier gemacht wird, gemacht werden soll oder auch nicht geschehen sollte, verantwortlich fühlen. Unser Anspruch hierbei ist ein nicht hierarchischer Umgang miteinander (z. B. werden Entscheidungen kollektiv im Konsens entwickelt). Selbstorganisierung bedeutet für uns möglichst unabhängig von staatlichen Strukturen zu sein, deshalb verzichten wir auf Vereinsstrukturen, lehnen Fördergelder ab, und arbeiten nicht mit Parteien zusammen. Die Gelder die bei Veranstaltungen reinkommen, dienen ausschließlich dazu das Projekt am Leben zu erhalten (Sanierungskosten des öffentlichen Bereiches, Bandkohle und so)."
auf grund der aktuellen bedrohungslage fand das für freitag vorgesehene hardcore konzert mit I SHOT CYRUS und ESCAPADO leider nicht statt. als das konzert anfangen sollte setzten sich um die 30 kurzfristig informierten konzertbesucherinnen als demo in bewegung. von der meierei zog der haufen dann mit hardcoremusik aus nem megafon und ein paar transpies ("die schmeckt mir pur. die subkultur", "kapitalistische verwertungslogik angreifen","MEIEREI BLEIBT!!!") zum bahnhof wo ein redebeitrag zum besten gegeben wurde. von dort gings dann in die bergstrasse, dem diskokomplex in kiel, wo nochmal erzählt wurde weshalb wir unterwegs sind. dann gings noch ein paar meter zur schaubude wo eine der bands noch schnell untergekommen war.
wohl um die nachbarn im hornheimerweg mal zu schonen und trotzdem ein lautes konzert zu haben, findet das nächste konzi in der Innenstadt statt. ausserdem sorgt das bestimmt für stimmung, öffentlichkeit und sorge bei der stadtregierung. denn das soll erst der anfang sein.
also am DONNERSTAG (28.8.) startet um 17 UHR ne KUNDGEBUNG mit den Bands BONEHOUSE und DISTURBERS auf dem ASMUS-BREMER-PLATZ in KIEL.
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Ergänzungen
Endlich öffentlich...
Das ganze Problem wurde bislang viel zu leise und zurückhaltend behandelt.
Dadurch konnte die Stadt sicherlich eine gute Strategie aufbauen.
Ihr hattet zuvor geschrieben, dass die Anwohner (oder wie es jetzt auf den Parkzonenschildern steht: Bewohner) der Meiereinachbarschaft gar nicht gegen die Meierei sind, sondern nur gegen den Lärm.
Dann habt Ihr aber auch geschrieben, dass bei der Infoveranstaltung nur 15 Leute oder so waren?!?
Was ist mit dem Rest? Sind die der Alten Meierei auch positiv gegenüber eingestellt?
Sollte es zu einer Schließung kommen, sollten wir groß demonstrieren.
Gebt rechtzeitig bescheid, damit wir auch in der Uni und so mobilisieren können.
Bei der Pumpe hat das doch ganz gutgeklappt (obwohl auch das zum Teil sehr kurzfristig und spontan war, so dass man es gar nicht mitbekommen hat).
Bis Donnerstag auf dem Asmus-Bremer....!
wenig anwohner
Bericht zur Demonstration
untergebracht. Die Kieler Nachrichten hat auch einen Artikel gebracht, der allerdings zwar anlässlich der Demo kam - aber eigentlich nur Aussagen von Ratsleuten enthielt. Klar, deswegen braucht man Gegenöffentlichkeit.
Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen
jiipiiee — volquartz