Micro$oft Palladium: Wirkungslos dank Linux?
Eine interessante Neuigkeit vom Chaos Computer Congress.
Nach Angaben der Crew um Andy Green, welche sich mit der Portierung von Linux auf die XBox beschäftigt, zeigt die Fähigkeit ihrer angepaßten Debian-Variante, sogar auf der "abgesicherten" Version 1.1 der XBox zu laufen, daß das Palladium-Konzept keine Sperre für Linux darstellt. Die XBox 1.1 stellt den ersten funktionsfähigen Prototypen einer vollständig Palladium-konformen Hardware dar, ihr Betriebssystem ist eine XBox-Variante des kommenden Palladium-Windows.
Näheres unter
http://www.heise.de/newsticker/data/ad-30.12.02-005/
http://www.heise.de/newsticker/data/jk-19.12.02-005/
http://www.ccc.de/
Näheres unter
http://www.heise.de/newsticker/data/ad-30.12.02-005/
http://www.heise.de/newsticker/data/jk-19.12.02-005/
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(Moderationskriterien von Indymedia Deutschland)
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Ergänzungen
nützliche Links zu Palladium und TCPA
Bruce Schneier über Palladium und TCPA
Es wurde über Microsoft's Palladium Sicherheitsinitiative weit mehr
geschrieben, als über irgendein anderes Thema der Computer Sicherheit
seit langer Zeit. Meine URL Liste mit Kommentaren, Analysen und
Meinungen ist ziemlich lang. Das ist interessant, weil wir
genaugenommen überhaupt nichts über die Details von Palladium oder
wie es arbeiten soll wissen. Vieles ist basierend auf einem Lesen
zwischen den Zeilen in den verschiedenen Nachrichten, Unterhaltungen
die ich mit Microsoft Leuten hatte (keine davon unter NDA) und
Unterhaltungen mit Leuten, die Gespräche geführt hatten. Aber weil
ich nichts genaues weiß, könnte alles folgende auch falsch sein.
Palladium (wie die Chemiker nennt Microsoft es kurz: Pd) ist
Microsofts Implementierung der TCPA Spezifikation, so ungefähr. (Das
"ungefähr" hängt davon ab, wen man fragt. Einige sagen, es sei
verwandt. Andere sagen, es geht um ähnliche Dinge, habe aber nichts
miteinander zu tun. Wieder andere sagen, Pd sei tatsächlich
Microsofts Versuch eines Vorwegnehmens der TCPA Spezifikation). TCPA
ist die Truste Computing Platform Alliance, eine Organisation mit
knapp unter 200 Firmen-Mitgliedern (eine wirklich beeindruckende
Liste), die einen vertrauenswürdigen Computer bauen wollen. Die TCPA
1.1 Spezifikation wurde veröffentlicht und man kann die 1.2
Spezifikation nach Unterzeichnung eines NDA (non disclosure agreement
- Schweigeverpflichtung) erhalten. Pd folgt dieser Spezifikation
nicht exakt, aber es geht in die Richtung, so ungefähr.
Pd wurde bereits seit langer Zeit entwickelt, wenigstens seit 1997.
Die beste technische Beschreibung ist in einer Zusammenfassung eines
Treffens zwischen Microsoft Ingenieuren und Seth Schoen von der EFF
(URL unten). Ich werde hier nicht die Details diskutieren, weil die
ersten mit Pd ausgelieferten Systeme nicht vor 2004 kommen werden --
frühestens -- und weil die Details sich wahrscheinlich noch ändern
werden.
Pd ist im Wesentlichen Microsofts Versuch einen vertrauenswürdigen
Computer zu bauen, sehr ähnlich dem Konzept, das ich in "Secrets and
Lies" (Seiten 127-130) beschrieben habe; Als Hintergrundinfo
lesenswert. Die Idee ist, daß unterschiedliche Nutzer auf einem
System in ihren Möglichkeiten eingeschränkt werden und von jeweils
anderen Nutzern abgeschottet werden. Das ist mit Software allein
unmöglich; und Pd ist eine Kombination von Hardware und Software in
einem System. Tatsächlich betrifft Pd die CPU, den Chipsatz auf dem
Motherboard, die Eingabegeräte (Tastatur, Maus usw.) und die
Videoausgabegeräte (Grafikprozessor usw.). Zusätzlich wird ein
weiterer Chip benötigt: ein Sicherheitsprozessor, der gegen
Manipulationsversuche resitent ist.
Microsoft gibt offen zu, daß Pd nicht gegen Hardwareangriffe resitent
sein wird. Sie haben ein wenig Aufwand betrieben, um das
herauskitzeln von Information aus dem Sicherheitsprozessor nervtötend
zu machen, aber keinen sehr großen Aufwand. Sie nehmen an, daß die
Manipulationsverhinderung umschifft wird. Ziel ihres Designs ist es,
daß es keine "Klassen-Einbrüche" gibt: daß das Durchbrechen der
Sicherheitsmaßnahmen einer Maschine nicht bedeutet, daß man andere
Maschinen ebenfalls bereits geknackt hat.
Pd bietet Schutz gegen zwei verbreitete Klassen von Angriffen.
Automatische Software-Angriffe (Viren, Trojaner, netzwerkbasiertes
Ausspähen) sind darin enthalten, weil ein in einem Teil des Systems
ausgenutzer Fehler nicht direkt das ganze System kompromittiert.
Es gibt Sicherheitsmerkmale, die Programme und Daten an die CPU und
den Nutzer binden und die diese verschlüsseln zur Wahrung der
Privatsphäre. Das ist wahrscheinlich nötig, damit Pd arbeiten kann,
hat aber den Nebeneffekt, den Microsoft sicherlich sehr aufregend
findet. Wie bei Büchern, Möbeln oder Kleidung kann die Person, die
neue Software kauft, diese auch weiterverkaufen, wenn die Software
nicht mehr benötigt wird. Menschen haben ein Recht darauf, dies zu
tun -- in den USA wird es die "First Sale Doctrine" genannt -- aber
die Software-Industrie hat schon lange den Sachverhalt so
dargestellt, daß Software nicht verkauft sondern lizensiert wird und
demnach nicht übertragbar sei. Wenn jemand einen mit Pd
ausgestatteten Computer verkauft, wird er wahrscheinlich seine Keys
löschen und so kann dann seine Identität nicht mehr benutzt werden
und Dateien können nicht mehr gelesen werden. Dies dient auch dazu,
alle Software zu löschen, die er gekauft hat. Am Ende werden also die
Leute keine Software mehr wiederverkaufen können, selbst wenn sie es
wollten.
Pd ist fest verdrahtet mit Digital Rights Management. Ihr Computer
wird aus mehreren Teile bestehen, die jeweils eigene Bereich mit
Lese- und Schreibrechten haben. Es gibt nichts in Pd, das
irgendjemand anderen (MPAA, Disney, Microsoft, ihren Chef) daran
hindert, auf ihrer Maschine einen Bereich einzurichten und dort Dinge
zu plazieren, an die sie nicht herankommen. Microsoft hat wiederholt
gesagt, daß sie DRM nicht zwingend einführen werden und nicht
versuchen werden, DRM System zu kontrollieren, aber Pd ist ganz klar
mit dem DRM im Hinterkopf designed worden.
Es scheint gute Kontrollmöglichkeiten für die Privatsphäre zugeben,
über und jenseits von dem, was ich erwartet hätt. Und Microsoft hat
behauptet, sie wollen den Kern Code öffentlich machen, so daß er
eingesehen und ausgewertet werden kann. Es wäre an der Zeit, daß sie
einsehen, daß eine Menge Leute den eigentlich Microsoft obliegenden
Job kostenlos erledigen wollen.
Es ist schwer, die kartellrechtlichen Implikationen von Pd
auseinanderzunehmen. Viele Leute haben eine Menge darüber
geschrieben. Wird Microsoft Pd als Mittel einsetzen, um Linux am
Laufen zu hindern? Sie wagen es nicht. Wird Microsoft Standard
Internetprotokolle wegnehmen, um sie durch eigene, proprietäre
Protokolle zu ersetzen? Ich glaube ncht. Wird es ein Gerät mit
aktiviertem Pd voraussetzen -- wobei es sowohl um Computer als auch
spezielle Medienwiedergabegeräte geht -- um einen
copyrightgeschützten Inhalt anzusehen? Das ist wahrscheinlicher. Wird
Microsoft seine Pd Patente so stark wie möglich beschützen? Das ist
fast sicher.
Viel Information über Pd wird aus Redmond in den nächsten paar Jahren
zu hören sein, einige wahre Informationen, einige unwahre
Informationen. Die Dinge werden sich ändern um sich dann noch einmal
zu ändern. Das endgültige System wird womöglich völlig anders
aussehen als daß, was wir bis heute gesehen haben. Das ist normal und
so zu erwarten, aber wenn man mehr über Pd lesen will, sollte man
einige Dinge im Kopf behalten:
1. Ein "trusted" Computer bedeuted nicht etwa einen
vertrauenswürdigen Computer. Die Definition des Department of Defense
eines "trusted system" ist ein Definition, die deine
Sicherheitspolitik durchbrechen kann, also eines Systems, dem du
vertrauen _must_, weil Du keine andere Wahl hast. Pd wird "trusted
features" (vertrauliche(?) Merkmale) haben; die Entscheidung darüber,
ob diese Merkmale vertrauenswürdig sind oder nicht, steht weiterhin
aus.
2. Wenn man über einen sicheren Computer nachdenkt, sollte die erste
Frage sein: "Sicher für wen?". Microsoft hat dargelegt, daß Pd es für
den Computerbesitzer erlaubt, Dritte daran zu hindern, ihre eigenen,
abgesicherten Bereiche auf dem Computer anzulegen. Aber mal Klartext:
wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, daß das wirklich passiert? Die
NSA wird in der Lage sein, Computer mit Pd zu erwerben und sie gegen
jegliche äußere Einflußnahme abzusichern. Ich bezweifle, daß du oder
ich das könnten, und dennoch die ganze Palette des Internet genießen
dürften. Es geht Microsoft wirklich nicht darum, was _du_ denkst; es
geht ihnen darum, was die RIAA und die MPAA denken. Microsoft kann es
sich nicht leisten, daß die Medienunternehmen ihre Inhalte nicht
länger auf Microsoft-Plattformen verfügbar machen würden, und so wird
Microsoft tun, was diese Unternehmen fordern um ihnen zu gefallen. Es
gibt oftmals einen tiefen Graben zwischen dem, was man theoretisch
erhählt -- und das ist es, was Microsoft in ihren Pd Diskussionen
betont -- und dem, was man in der Praxis dann hat. Und hier liegt die
vordringliche Gefahr.
3. Wie alles andere von Microsoft produzierte auch, wird Pd
Sicherheitslöcher haben die groß genug sind, um mit einem LKW
hindurchzufahren. Und es wird viele Löcher geben. Und die, die in der
Hardware stecken werden, werden viel schwieriger zu flicken sein. Man
sollte klar zwischen Microsoft PR Gebrabbel und Versprechungen über
Pd und der dann kommenden, tatsächlichen Pd 1.0 Implementierung
trennen.
4. Vergiss nicht, die kartellrechtliche Seite zu betrachten. Ich
garantiere, daß Microsoft daran glaubt, Pd ist ein Weg ihren
Marktanteil zu erhöhen -- nicht etwa, um die Konkurrenz zu erhöhen.
Es sind eine Menge guter Ansätze in Pd und viel, was ich daran mag.
Aber es gibt auch eine Menge, daß ich nicht mag und das mir Angst
macht. Meine Befürchtung ist, daß Pd uns auf einen Weg führen wird,
wo unsere Computer nicht länger uns selbst gehören, sondern einer
ganzen Anzahl von Parteien und Firmen, die alle ein paar Scheine aus
unserem Portemonnaie haben wollen. Und weil Pd diese Möglichkeiten
bietet, ist es für die Gesellschaft insgesamt schlect. Ich habe
nichts dagegen, daß mir Firmen Dinge verkaufen, verleihen oder
lizensieren, aber der Verlust über die Kontrolle, die Auswirkungen
und die Flexibilität meines Computers ist mir als zu zahlender Preis
zu hoch.
Fast alles was du als Palladium beschrieben
Als Besondere Gates Perversion
klar doch...
ach, und übrigens...
Billy verkauft sogar schon seine MS-Aktien...
falls das schon zu schwierig für dich war: du hast von nichts ahnung also schweig zu allem!
Du mach doch ganz dicht!
Also wer hat hier kein Durchblick?
Alter wenn du ohne den Chip mit deiner Persönlichen IP unter der Haut deines Handrückens, deinen Compi nicht mehr starten, und im Web herum pöbeln kannst, wirst du bemerken, das du das mit Linux erst recht nicht mehr kannst.
Soll das ein Sylvester Scherz sein oder was, für die X Box wird bestimmt irgendwer auch einen C64 oder Atari Emulator schreiben können, aber mit Palladium hat das überhaupt nichts zu tun.
Linux auf der XBox - trotz Palladium-Hardware
Wenn die XBox zu hacken ist, so ist auch zu vermuten, daß spätere Palladium-Systeme ebenfalls zu hacken sind. Somit wäre es zumindest durchaus möglich, selbst auf einem Aldi-PC das Jahres 2004 oder 2005, der so gebaut ist, daß er ohne das neueste Palladium-Windows nicht mehr laufen sollte, Linux zum Laufen zu kriegen...
Warum soll man Linux auf der X Box
Das ist ja das Ding, zum Laufen bekommst du alle Versionen seit 3.11 oder Win 95, aber das ist so ziemlich alles, und wenn dir das reicht, das dein Linux auf X Box nur läuft, dann ist es ja gut, aber es gibt auch noch Leute, die wollen mit dem Gerät und seinen X Tausend Zubehör Komponenten etwas machen, und da wirst du bemerken, das es nicht ausreichen wird, das Linux nur läuft auf dem Gerät, und sich bei Entscheidenden Funktionen verabschiedet, und den Blauen zeigt.
ich gehe davon aus
es gab vor ein paar jahren von roth eine gute abhandlung über sicherheit. damals ging es noch um kopierschutz. es ist ziemlich klar dass es kein sicheres system geben kann - die frage ist nur welcher aufwand getriebenwerden. das ist punkt eins. punkt zwei ist das gleiche wie bei verschlüsselung zum einen soll sicher verschlüsselt werden zum anderen haben geheimdienste ein interesse, dass sie trotzdem das zeug lesen können. zum einen haben firmen interesse die lizenzen zu überprüfen und andererseits haben die selben firmen auch interesse, dass ihnen niemend in die karten schaut. es bleibt also dabei: es gibt kein sicheres system. das es geglückt ist linux da zu laufen zu bringen ist keine sonderliche überaschung. das problem ist eher die masse. die masse der menschen die einfach nur ihre kiste anschalten und erwarten das das dann auch alles so funktioniert. die möglichkeiten diese zu kontrollieren, deren verhalten zu analysieren und daraus auch auf das verhalten anderer zu schliessen. die problematik selber ein sicheres system aufzuziehen das trotzdem von allen genutzt werden kann etc. in die richtung geht eher das problem. das problem der sicherheit für wen! im oben reingepasteten text ist das auch richtig dargestellt hacker wie grosse firmen werden immer herumschiffen können. der normalbenutzer wird das in der regel nicht können(evtl auch des aufwandes wegen). da liegt das problem. ähnlich wie bei dns oder verschlüsselung. als beispiel: dns server geben/gaben zum teil falsche internetadressen zurück um den zugriff auf bestimmte seiten zu unterbinden - die wenigsten benutzen alternative dns server(viele wissen nichteinmal was das ist. ähnlich gelagert sehe ich das problem auch hier. die masse der luser kann manipuliert werden. darin liegt für mich das problem.
Fakt ist das Microsoft sich von Internal
sicherheit und text
es gab vor ein paar jahren von roth eine gute abhandlung über sicherheit. damals ging es noch um kopierschutz. es ist ziemlich klar dass es kein sicheres system geben kann - die frage ist nur welcher aufwand getriebenwerden. das ist punkt eins. punkt zwei ist das gleiche wie bei verschlüsselung zum einen soll sicher verschlüsselt werden zum anderen haben geheimdienste ein interesse, dass sie trotzdem das zeug lesen können. zum einen haben firmen interesse die lizenzen zu überprüfen und andererseits haben die selben firmen auch interesse, dass ihnen niemend in die karten schaut. es bleibt also dabei: es gibt kein sicheres system. das es geglückt ist linux da zu laufen zu bringen ist keine sonderliche überaschung. das problem ist eher die masse. die masse der menschen die einfach nur ihre kiste anschalten und erwarten das das dann auch alles so funktioniert. die möglichkeiten diese zu kontrollieren, deren verhalten zu analysieren und daraus auch auf das verhalten anderer zu schliessen. die problematik selber ein sicheres system aufzuziehen das trotzdem von allen genutzt werden kann etc. in die richtung geht eher das problem. das problem der sicherheit für wen! im oben reingepasteten text ist das auch richtig dargestellt hacker wie grosse firmen werden immer herumschiffen können. der normalbenutzer wird das in der regel nicht können(evtl auch des aufwandes wegen). da liegt das problem. ähnlich wie bei dns oder verschlüsselung. als beispiel: dns server geben/gaben zum teil falsche internetadressen zurück um den zugriff auf bestimmte seiten zu unterbinden - die wenigsten benutzen alternative dns server(viele wissen nichteinmal was das ist. ähnlich gelagert sehe ich das problem auch hier. die masse der luser kann manipuliert werden. darin liegt für mich das problem.
@Ute: schnabbel bitte keinen unsinn - ok? bluescreens gibt es auschliesslich bei microsoft. wenn du die hardwarekompatibilität ansprichst, gibt es das problem auch heute schon. für einige geräte gibt es keine anständigen treiber, weil die hardwareherstelle dies nicht wollen. allerding nimmt die zahl der hardwarehersteller, die linux unterstützen zu. im serverbereich wird sehr viel auf un*xe(solaris/sunos, bsd und auch linux und andere) gesetzt. der grund liget auf der hand: es ist einfach, erprobt, relativ problemlos und auf die eigenen bedürfnisse anpassbar. ich denke nicht, dass die grösseren hersteller hier ihren markt verlieren wollen! nur um das zu illustrieren: wir haben in einem deutschlandweiten wan - netz mit einigen as - kisten und verschiedenen un*x systemen deutlich weniger probleme und arbeit, als mit den kleinen firmen-lans die auf windows laufen. mir ist persönlich lange keine linux kiste mehr abgestürzt, auch fern-administration von windowskisten wird bei uns z.t. von linux-kisten aus gemacht(wenn die benutzer damit einverstanden sind). treiber proble äussern sich bei un*xen i.d.r. dadurch dass sich die geräte nicht oder nur eingeschränkt betreiben lassen selten, dass sie zu locks führen. einen "blauen" gibt es da nicht! ich habe versucht das nicht zu technisch werden zu lassen. kurz linux ist windows weit überlegen, erfordert aber manchmal technisches wissen, dass ich dem alltagsnutzer nicht abverlangen will.
@zzz Das ist ja nun Unerheblich!
@15:53 nicht unerheblich: u*x ist nicht win
das deine beschreibung etwas zu sehr aus der windoze
perspektive kommt.
Unter linux z.b. hast du immer noch andere konsolen offen,
mit denen du notfalls aus dem ruder gelaufene prozesse
'abschiessen' kannst.
Unter unix/linux kommt es sehr sehr selten vor, dass
die gesammte maschine sich mit blackscreen verabschiedet, nicht so aber mit windoze! (blauschirm)
Falls irgend ein treiber nicht klappt macht das dem
unixe gar nix aus, nur das entspechende gerät arbeitet dann halt nicht, auch so ein unterschied zu win.
Aber mal was anderes da hier scheinbar ein paar leute indy lesen, die e.v. auf dem '19c3' waren:
Da gab es am sammstag die total ueberfüllte veranstaltung
'urban hacking, hacktivism, culture jamming' im viel zu kleinen raum.
Am ende verlief sich das ganze, wurde zerredet, die zeit war viel zu kurz.
Ich würde aber gerne hier in berlin zu diesem thema etwas
mehr machen:
Gibt es in berlin leute die so ähnlich denken?
Auch was die xbox betrifft stimmt der einwand nämlich von ute. Das ganze entwickelt überhaupt keine sprengkraft, wenn
nur sehr wenige fähigkeiten haben, auf xbox ein sinnvolles
OS zu packen verkommt zum nerd-sport.
Würden aber viele die xbox(billiger) statt einem pc benutzen
können, hätte micro$chrott ein problem und zwar genau dort
wo es allen unternehmen am meisten weh tut: Am geld.
Also viel zu tun, wir brauchen viel mehr info-veranstaltungen um der repression ein schnippchen zu schlagen!
sehe ich nicht ganz so
ob das nun in der xbox sein muss, ist in frage gestellt.
die xbox besteht haupsächlich aus standart pc komponenten, so dass dort eben ein betrieb eines systems möglich ist. der anschluss von geräten über usb scheint möglich zu sein. allerdings gibt es mit anderen komponenten probleme(das liegt aber an der xbox und nicht am os sie können wohl in manchen fällen sogar unter linux angeschlossen werden nur funktioniert die xbox dann nur noch mit dem linux und nicht mehr mit dem abgespeckten(!) windows mit dem sie ausgeliefert wird). der erfolgreiche betrieb von linux auf der xbox wiederum heisst, dass das sicherheitskonzept umgangen werden kann und für hw herstellern die möglichkeit besteht auch komponenten herzustellen, die sowohl linux als auch m$ kompatibel sind - das auch perspektivisch. das ist der act mit dem hack und dem preisgeld! leider ist nach meiner info aber löterei und ein mod-chip nötig - ich war leider nicht am congress. infos zu debian auf xbox gibts:
technik details gibts:
(am ende der seite)
ach ja, und uta:
Mit nem DOS 6.22 Emulator darunter.
nein
dlaubs nich. Altsoftware, backward compatabil
Paranoid:
die leute kaufen windows, weils so viel alte software gibt,
die ohne tcpa läuft. die nicht mehr unterstützen heisst,
M$ müsste komplett neuen windows-markt aufbauen.
an alle über mir, die keine ahnung haben
- die xbox ist ein von microsoft subventionierter pc
- wer linux auf der xbox betreibt, benutzt ein freies betriebssystem auf einem rechner, der microsoft subventioniert, was bedeutet, dass microsoft geld dafür ausgibt, dass mensch einen linux-pc hat
- tcpa stellt die hardeware eies überwahungskonzeptes dar
- palladium ist die lösung von microsoft, auf diese hardware zuzugreifen
- die xbox ist hardwaretschnisch nahezu komplett tcpa-kompatibel
- die software der xbox ist teilweise palladium-kompatibel
- die software der xbox nutzt nur wenige palladium-funktionen
- das betriebssystem linux nutzt keine palladium-funktionen
- das bios der version 1.1 der xbox ist mit einem 128bittigen (?) IDEA-schlüssel gesichert
- der IDEA-algorythmus hat eine schwachstelle, über die es möglich ist, dem bios einen JUMP-befehl unterzujubeln, mit dem es möglich ist, (entgegen der interesse von microsoft) fremde software, und somit linux anzusteuern
- diese schwachstelle wird mit der nächsten version der xbox behoben sein.
- die verschlüsselung des bios und die lauffähigkeit von linux, haben aktuell nichts mit palladium und tcpa zu tun
- tcpa ist in der lage, die ausführung von programmen zu verhindern, was impliziert, dass auch linux (ohne tcpa-kompatiblität) nicht auf tcpa-haltiger hardware laufen wird
ok, soweit die fakten
nun einige thesen:
* hacker werden alte hardware benutzen (der momentane entwicklungsstand der hardware reicht imo vollkommen aus)
* es wird unternehmen geben, die tcpa-unkonforme hardware bauen und verkaufen werden
* tcpa wird - wenn wir es ablehnen - eingehen
Auch die Hardware gehört dazu
Welche Prozessoren unterstützt Microsoft: x86, Hersteller Intel, AMD. Damit ist der Kreis geschlossen. Ähnlich sieht es beim BIOS aus. Also ist wohl nicht nur Microsoft daran beteiligt, sondern ein kleiner Kreis recht großer. Der Ring wird damit nur fester.
Für den Anwender, zumindest dem Einzelnen stellt sich die Frage nicht mehr, was kauft er. Da letzten Endes er immer am selben Ende anlangt.
Linux läuft dagegen auf sehr vielen Hardware-Umgebungen. Nur im Laden erhalte ich keine, und wer lötet seinen Computer schon selbst?
Aber Linux birgt auch die Hoffnung, das erst über Intel, dann auf andere Prozessoren, Alternativen entstehen. Schon der Verzicht auf Windows, stärkt neue Entwicklungen.