nazistrategie und die deutsche linke
wenn neonazis aus strategischen gründen vormals linke themenfelder besetzen kann die reaktion nicht sein, inhaltlich terrainfelder aufzugeben und den braunen damit das feld zu überlassen !
auf indymedia wird von sog. antideutscher seite mal wieder ordentlich die seite gefüllt.
was ich für nicht möglich gehalten habe - von sich linksradikal und kommunistisch nennenden menschen habe ich soeben im a:ka papier aus göttingen gelesen...
npd und kameradschaften mobilisieren gegen bush mit nationalrevolutionärer phraseologie.
das haben sie schon immer versucht, schon in den 70er jahren. der unterschied damals war, das die radikale linke diese felder aber nicht aufgegeben hat , im gegenteil !
jetzt nur noch unter deutscher brille die welt zu beurteilen ist eine analytische kapitulation oder aber reduzierte sackgasse.
wenn solche positionen konsens wären, könnte die linke hier gleich einpacken , von internationalen genossinnen würde sie nicht ernstgenommen bzw. verstanden.
anstatt die nazis mit ihrer strategie zurückzuschlagen werden alle menschen unter npd-ziele subsumiert, anstatt inflationäre begriffsverwendung zu verhindern wird brd 2002 als wiedererwachende (fast nach genetischen prinzipien folgend) volksgemeinschaft analysiert - was die grausamkeit der damaligen volksgemeinschaft verharmlost ! (was nicht heißt, daß es im standortrausch keinen rassistischen konsens gäbe, aber anders)
liebe leute , so können die nazis bestimmen, was passiert -
mal eben ein feld besetzen (castor, bush, nahost) und schon ist die linke reaktionär und schlägt sich gegenseitig in die fresse.
die nazis freuen sich !
gegen staat und kapital !
ÜBERALL
gegen deutsche und antideutsche zwangskonstrukte !
keine umwälzung ohne internationale bewegung !
kommunismus und luxus für alle !
bellizistinnen -
trefft euch mit angelika beer oder demonstriert mit der deutschen bank in berlin für bush !
was ich für nicht möglich gehalten habe - von sich linksradikal und kommunistisch nennenden menschen habe ich soeben im a:ka papier aus göttingen gelesen...
npd und kameradschaften mobilisieren gegen bush mit nationalrevolutionärer phraseologie.
das haben sie schon immer versucht, schon in den 70er jahren. der unterschied damals war, das die radikale linke diese felder aber nicht aufgegeben hat , im gegenteil !
jetzt nur noch unter deutscher brille die welt zu beurteilen ist eine analytische kapitulation oder aber reduzierte sackgasse.
wenn solche positionen konsens wären, könnte die linke hier gleich einpacken , von internationalen genossinnen würde sie nicht ernstgenommen bzw. verstanden.
anstatt die nazis mit ihrer strategie zurückzuschlagen werden alle menschen unter npd-ziele subsumiert, anstatt inflationäre begriffsverwendung zu verhindern wird brd 2002 als wiedererwachende (fast nach genetischen prinzipien folgend) volksgemeinschaft analysiert - was die grausamkeit der damaligen volksgemeinschaft verharmlost ! (was nicht heißt, daß es im standortrausch keinen rassistischen konsens gäbe, aber anders)
liebe leute , so können die nazis bestimmen, was passiert -
mal eben ein feld besetzen (castor, bush, nahost) und schon ist die linke reaktionär und schlägt sich gegenseitig in die fresse.
die nazis freuen sich !
gegen staat und kapital !
ÜBERALL
gegen deutsche und antideutsche zwangskonstrukte !
keine umwälzung ohne internationale bewegung !
kommunismus und luxus für alle !
bellizistinnen -
trefft euch mit angelika beer oder demonstriert mit der deutschen bank in berlin für bush !
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(Moderationskriterien von Indymedia Deutschland)
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Ergänzungen
Wenn Nazis Linke Themen besetzen
du weißt genau, was gemeint war
@nase über mir
spiegelverkehrt .
Interessenüberschneidung!
nina, kannste bitte mal aufhören ?
ach ja ,
einige fragen, mein konservativer freund...
manchmal wird es ja geradezu als die bestimmende eigenschaft linker erkenntnis, kritik, einstellung gesehen, dass sie nach vorne drängt, alles ständig revolutioniert (in ihren besten momenten sogar sich selbst).
hast du schon mal darüber nachgedacht, warum es diese veränderungen gibt? dass das nicht einfach nur verrat an zeitlosen idealen ist? das ganz allgemein.
und im speziellen? dass anti-amerikanismus vieleicht schon immer scheisse war? dass man da unsinn gemacht hat, so als linke über die generationen hinweg?
dass es vieleicht gut ist, sich davon zu verabschieden, ein abstraktes gesellschaftliches verhältnis, wie es das kapital ist, in einem land, gar in einer person zu verorten? dass das keinen erkenntnisgewinn bringt, ganz im gegenteil jedoch blindheit gegenüber dem, was ist? und das es letztendlich reaktionär ist, die totalität, die sich bürgerliche gesellschaft nennt, beim dem blödsinnigen anrennen gegen eine ihrer erscheinungsformen glatt zu vergessen?
und, noch eine einfache frage am ende: ob es zufall sein kann, dass das, was schon immer anti-amerikanisch deutschtümelnde linke wie dutschke und mahler früher in die welt posaunt haben, 1:1 von den nazis vertreten werden kann? ob es da wohl gemeinsame strukturmerkmale gibt? tip zum weiterlesen: verkürzter kapitalismusbegriff, struktureller antisemitismus.
fragen über fragen. aber du meinst ja, "wir" geben terrain auf. ich sage: ein segen, das war ohnehin vergiftet und gehörte nicht uns.
es ist kein zufall, dass, wo der antiamerikanismus zu hause ist, auch der antisemitismus nicht weit ist. (so ähnlich von horkheimer) - in diesem sinne.
ja , postpunk bzw. antikolumbus ,
hallo postpunk
wie soll - trotz der totalitär der bürg. gesellschaft politische intervention aussehen ? nur als antipolitik ?
natürlich ist antiamerikanismus scheiße, aber was ist die konsequenz ?
aktionen sollten doch immer das ziel haben, bewegendes zu schaffen (was ich nicht "volksgemeinschaftlich" sondern internationalistisch begreife), oder ?
das ist nicht konservativ.
Man sollte in Berlinbloss vorher klären!
eigentlich
Warum nicht einfach gradlinig sein ?
Anti-Amerikanismus und Antisemitisch, alles bloss begriffe, solange nicht eindeutig Stellung bezogen wird. Solche Konstrukte kommen von "Oben", sind gemacht um die Gemeinsamkeiten mit den Bush-Kritiker in den USA oder auch Scharon-Kritiker in Israel zu eliminieren. Sagen, was gesagt werden muss - ohne irgendwelche Angst vor falschen Freunden und gewaltsamer Zuordnung... - Eindeutigkeit, das fehlt, ja, wie lange noch?
heute die bahamas und morgen die welt .
mehr habt ihr nicht zu bieten?
an die rühliche ausnahme "nicht antideutsch, aber gegen deutschland": "politik ist die kunst des möglichen" - "politik ist die verwaltung des bestehenden". da möchte ich mich wirklich nicht beteiligen, richtig. sowohl die erkenntniskritik als auch die geschichte gibt mir recht, wenn ich die unmöglichkeit antagonistischer intervention behaupte. unsere kritik jedoch an die erbärmlichen alternativen zu binden, die die bürgerliche gesellschaft aus sich heraussetzt - kapital oder arbeit nur als prominentestes - fällt mir nicht ein. sich darüber den kopf zu zerbrechen, wie zum kommunismus zu kommen sei, ohne ihn auf dem boden und durch die brille des falschen zu sehen - das ist allerdings die aufgabe.
nur hier darüber zu streiten, scheint mir kaum lohnend (s.o.), ist man doch hier von jeglich erkenntnis, gar von ihrer kritik, gänzlich unbeleckt.
@ postpunk
zusatz
universitäre (nein, ich bin nicht theoriefeindlich) selbsgefälligkeit hilft da nicht weiter !
es ist nicht naiv, daß trotz deutscher verhältnisse hier widerstand zu leisten wichtig ist ! aber nicht als selbstzweck oder sich furchtbar radikal fühlend dabei, sondern, um nen ziel dabei zu verfolgen !
es kann nicht das ziel sein, auf einer "wir sind nicht links, nicht rechts sondern vorn"-ebene anzukommen bzw. alles nur unter dem deutschen blick zu betrachten !
kann ich hier noch kämpfe führen ? was würde passieren, wenn bush z.b. nach athen kommt ? oder in trikont-staaten ?
nationale identitäten sind verinnerlichte konstrukte, die es zu knacken gilt - und nicht zu zementieren in der form, daß man zwangshomogenisiert ! das ist leider eine konsequenz bestimmter antideutscher (was auch imer das heißen mag) analysen ! nationale identität ist herrschaftsinstrumentarium, daß auch gegensätze vernebelt (auch wenn es von menschen aller schichten verinnerlicht ist und mörderisch wirkt).
ziel kann nicht sein, selbsgefällig im elfenbeiturm zu sitzen -
und erst recht nicht in inflationärer weise mit begriffen um sich zu schmeißen.
us-imperialismus ist existent, das legitimiert nicht deutsche imp. politik und streben, und auch kritik daran ist nicht zwangsläufig deutschnational !
zusatz 2
ich denke politik nicht im sinner der parlamentarischen scheiße ! als libertärer kommunist war für mich immer klar, daß veränderung nur außerhalb des herrschenden politikrahmens erkämpft werden können . da gibt es gute gedanken zu, die nicht neu sind . und die haben nicht mit heimat und nation zu tun. so geschichtslos ist die linke (die ist vielmehr als nur ne deutsche linke!) nun nicht, daß ALLES scheiße war - und diese 68er scheiße ist für mich kein bezugspunkt, und nur weil rabehl verfälschend sagt, die 68er-bewegung war nationalrevolutionär war sie das nicht - trotz berechtigter kritiken.
bin nie mler gewesen und habe politik nie durch vorgesetzte brillen gesehen -
denke aber, daß bestimmte antideutsche nunmal nicht mehr emanzipative politik machen. im gegenteil. könnte ich ewig zu schreiben, werde ich aber nicht tun.
bewegungslinke ,linksdeutsche ,bla bla bla..
dann muss ich wohl doch noch mal
natürlich kommt man, will man nicht wahnsinnig werden, an der praktischen intervention, an der positionierung, letztendlich an der polithuberei nicht vorbei. das haben ja sogar die freunde von der bahamas einsehen müssen, die sich, ganz entgegen früherer postulate, ganz praktisch in den berliner politzirkus einmischen. ich mache (ausser schlaue bücher über wertkritik zu lesen) den ganzen tag nichts anderes.
nur bringt uns das eben nicht zum kommunismus, sondern hält nur die minimalstandarts aufrecht, die dem bürgerlichen glücksversprechen noch abzutrotzen sind.
und: klar ist eine kritik daran, dass z.b. die usa ihren eigenen ideale von freiheit und gleichheit nicht gerecht wird richtig. (übrigens ein gutes beispiel, dass kritik am kapitalismus nicht über seinen gegenstand hinauskommt) und ist auch nicht denknotwendig deutschnational.
nur - leider ist sie es auf deutsch tatsächlich dann doch, ob das die 80er friedensbewegung war, die deutschen boden vor dem krieg der supermächte schützen wollte, ob es attac oder linksruck sind, denen kein wort zu den usa über die lippen kommt, ohne gleich die arroganz der macht (der sieger über nazi-deutschland?!) und die "jüdische wallstreet" mitschwingen zu lassen.
letzendlich klingt die kritik an den usa hierzulande immer nach volksgemeinschaft vs individualismus, natürlich gewachsene gemeinschaften/autochonte völker vs wurzellose und verasste amerikaner/juden, schaffendes,ehrliches kapital vs. wallstreet, sauerkraut vs mc-donalds etc.pp.
klar geht das auch anders. z.b. der aktuelle aab-aufruf zur bush-demo hat neben vielen brüchen und schwächen (zuviel demokratie beidenen, scheint mir :) immerhin auch die feststellung, dass eine kritik an den usa nur eine an kapitalistischer vergesellschaftung als solcher sein kann, will sie nicht in reaktionären scheiss abgleiten.
immerhin das. warum man dann jedoch gemeinsam mit den o.g. gestalten demonstrieren will, bleibt auch mir schleierhaft.
unberechenbar immer das gleiche
NIX NEUES
NINA
postpunk , "antideutsch" ,
@Joshua
aber besser hätte ich es auch nicht sagen können....
@EinervonVielen
immer wirrer
Peinlich
auseinander, der weltkrieg beginnt und ihr philosophiert über "Kategorisierungen". keine anderen probleme?
es wird scheißegal sein, wer wir sind, was wir wollen,
wenn die MÄCHTIGEN uns überrollen. stööööhn!
wie viele jahre wollt ihr noch warten?
Hier wird gestartet und nicht gewartet!
@postpunk die letzte
mit politischer intervention meine ich revolutionäre politik einer zu schaffenden bewegung und (hoffentlich) geschichtliche situationen, in denen ne revolutioäre umwälzung stattfindet - wobei meine vorstellung einer sozialen revolution nicht als putschistischer akt zu verstehen ist -
es geht also nicht um das abtrotzen von minimalstandards im kapitalismus sondern um seine revolutionäre abschaffung im libertär-kommunistischen sinne ! und nicht um das schwenken von usa fahnen...lieber von schwarz-roten fahnen !
das ist vielleicht weit weg, aber sollte doch ziel sein.
dahin kommt man nicht, wenn man wie die NICHTfreunde der bahamas reaktionäre analysen reproduziert und sich nur an der deutschen linken abarbeitet ! das ist nur szenemief - außerdem denke ich, daß wer den koran mit mein kampf vergleicht lieber schweigen sollte, es sei den er/sie steht auf antiarabischen rassismus (vom antisemitismus bestimmter antiimps mal ganz abgesehen). solche leute kann ich nicht mehr ernst nehmen...
@heinz
wie leicht einem doch durch die wortwahl die wahre gesinnung über die lippen schlüpft.
nestbeschmutzer. wehrkraftzersetzer. volksverräter...
war da was?
du fühlst dich richtig wohl im kollektiv volkstümlicher stumpfheit, im der verwesungswärme der bewegungs"linken" wagenburg, da soll keine zersetzende kritik von artfremden, abgehobenen, nicht im feuer der ehrlichen arbeit gestählten volksfeinden dran rütteln, was?
reaktionärer spinner.
@ Stimme der Vernunft Stimmt ich bin Alles!
Das Linke Eigene Nest bleibt Sauber!
@ Stimme der Vernunft
@stimme der vernunft
is nen internet-süchtiger mensch, der hier unter tausend namen postet und krankes zeugs in die tasten haut.
einfach ignorieren
(den erkennste an der schreibweise - groß und kleinschreibungsprobleme)
Das Scharnier: Die Eine-Weltmacht-Doktrin
Leider haben große Teile der Linken (und noch größere Teile der neuen 'Friedensbewegung') noch überhaupt keine realistische Vorstellung was sich im deutsch-amerikanischen Verhältnis seit dem 3.10.1990 alles getan hat und von daher auch noch keine brauchbare politische Linie. Was die Berliner Gipfelproteste für Nazis attraktiv macht, ist, daß die überwältigende Mehrheit der Protestierer (auch und gerade der Radikalen) mit ihrer Einschätzung der USA auf Regierungslinie ist und die Eine-Weltmacht-Doktrin propagiert. Das muß sich ändern und hier gibt's die Fakten dazu:
fakten , fakten , fakten !
Wer noch denken will, merkt es langsam...
oder auch mal anders rum!
die behauptung, es sei von den nazis ja nur strategie, ist falsch. es muss überhaupt eine gemeinsame ebene geben, dass diese stragegie praktizierbar ist; der hinweis, dass die nazis schon eine ganze weile "linke" ideen klauen, erklärt nichts außer, daß diese adaptierbarkeit und kompatibelität eben schon diese weile besteht. das problem, sind nicht irgendwelche nazistrategien, sondern ideologische (hierbei ist es erstmal egal, ob ideologie diskurstheoretisch oder materialisitsch gemeint ist) gemeinsamkeiten, die es eben auch von "linker" seite ermöglichen rechte ideen zu übernehmen. und nun? antideutsche, übernehmen sie!! ( p.s.: ditt muss ja nich imma bahamas sein!)